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Pokémon Go ist bereits beliebter als Tinder – und wird zum Ziel von Kriminellen

    Pokémon Go ist bereits beliebter als Tinder – und wird zum Ziel von Kriminellen

(Screenshot: Pokémon Go)

Mit dem Augmented-Reality-Spiel Pokémon Go bricht Nintendo alle Rekorde. Gleichzeitig versuchen kriminelle Hacker die Nachfrage auszunutzen, um Trojaner zu verbreiten.

Pokémon Go: Schon jetzt weiter verbreitet als Tinder

Das Mobile-Spiel Pokémon Go bricht derzeit alle Rekorde. Innerhalb von 13 Stunden wurde es zur beliebtesten iOS-App in den USA. Mittlerweile nutzen in Amerika mehr Menschen das Augmented-Reality-Game, als die bekannte Dating-App Tinder. Tatsächlich könnte das Spiel in den USA nach Schätzungen von Similarweb schon in wenigen tagen mehr aktive Nutzer pro Tag als Twitter haben.

Der Erfolg von Pokémon Go macht das Spiel auch für Kriminelle interessant. (Screenshot: Pokémon Go)
Der Erfolg von Pokémon Go macht das Spiel auch für Kriminelle interessant. (Screenshot: Pokémon Go)

Aufgrund der hohen Nutzernachfrage haben die Macher von Pokémon Go beschlossen, das Spiel vorläufig nur in den USA, Australien und Neuseeland anzubieten. Für Fans aus anderen Ländern ist das natürlich wenig zufriedenstellend, daher suchen sie verstärkt nach Wegen, sich die App aus anderen Quellen zu besorgen. Positiv wirkt sich das laut Similiarweb nicht zuletzt für die Website Apkmirror.com aus. Hier werden Kopien von Android-Apps aus dem Play-Store zum Download angeboten. Innerhalb kurzer Zeit stieg der Traffic der Seite um 597 Prozent.

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Pokémon Go: Auch Kriminelle nutzen die Nachfrage aus

Leider haben auch Kriminelle erkannt, dass sie von der Nachfrage nach alternativen Download-Quellen von Pokémon Go profitieren können. Die Sicherheitsexperten von Proofpoint haben eine Kopie des Spiels entdeckt, die mit dem Android-Trojaner Droidjack infiziert ist. Damit haben die Hintermänner vollständige Kontrolle über die Smartphones der betroffenen Nutzer. Wer auf Nummer sicher gehen will, der sollte warten, bis Pokémon Go auch in Deutschland offiziell verfügbar ist.

Mehr zum Thema auch in unserer Doppelklick-Kolumne: „Game over für den Datenschutz: Warum die Hysterie um Pokémon Go so gefährlich ist“.

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Eine Reaktion
Romano Kleinwächter
Romano Kleinwächter

Ich bin glücklich das ihr explizit "kriminelle Hacker" geschrieben habt, endlich hat es jemand verstanden. Danke!

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