Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Polaroid Android Tablets unterbieten Nexus-Serie mit Kampfpreisen [CES 2013]

Mit Kampfpreisen will der ursprünglich durch seine Sofortbildkameras bekannt gewordene US-Hersteller Polaroid auf dem Tablet-Markt mitmischen. Die im Rahmen der 2013 in Las Vegas vorgestellten M7 und M10 sollen dabei vor allem der und Amazons Kindle-Fire-Modellen Konkurrenz machen. Beide Polaroid Tablets kommen im Frühjahr in die Läden – der 7-Zoller für 129 US-Dollar, der 10-Zoller wird 229 US-Dollar kosten.

Polaroid Android Tablets unterbieten Nexus-Serie mit Kampfpreisen [CES 2013]

Polaroid-Tablets vs. Nexus- und Kindle-Fire-Konkurrenz

Vor allem das Polaroid Tablet M7, das mit einem 7-Zoll-IPS-Display und einer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln aufwartet, könnte im Nexus- und Kindle-Fire-Revier wildern. Denn das nicht nur optisch stark an das Nexus-7-Tablet erinnernde Polaroid-Gerät bringt neben der guten Auflösung (216 ppi) auch einen Dual-Core-Prozessor, einen MicroSD-Slot und eine 2-Megapixel-Frontkamera mit. Auf dem Polaroid-Tablet arbeitet Android 4.1 Jelly Bean, wie CNet berichtet. 8 GB Speicher sind inklusive, dieser kann aber erweitert werden. Von den wenigen bisher bekannt gewordenen – zugegeben unvollständigen – technischen Details her kann das Polaroid M7 Android-Tablet also mit Nexus und HD beinahe mithalten, ist dabei aber ganze 70 US-Dollar billiger.

Polaroid Tablets M7 und M10: Mit kleinen Preisen gegen große Konkurrenz

Beim Polaroid M10 Tablet, das 100 US-Dollar teurer ist, über einen Quad-Core-Prozessor und 16 GB integriertem Speicher verfügt und ebenfalls mit Android 4.1 Jelly Bean läuft, ist es mit der Konkurrenzfähigkeit nicht ganz so gut bestellt. Zwar liegt der Polaroid 10-Zoller mit einem Preis von 229 US-Dollar deutlich unter dem der Konkurrenz – Google Nexus 10 und Kindle Fire HD 8.9 kosten jeweils ab 299 US-Dollar – allerdings zeigt das M10 hier vor allem in puncto Display-Auflösung Schwächen. Während Amazons Kindle Fire HD 8.9 zwar keine 10 Zoll auf die Waage bringt, aber dafür eine Auflösung von 1.920 x 1-200 Pixeln (254 ppi), kann das Nexus 10 mit satten 2.560 x 1.600 (299 ppi) Pixeln punkten. Beim M10 setzt Polaroid dagegen auf 1.280 x 800 Pixel. Da fallen die 16 GB Speicher, der HDMI-Anschluss und die 5-Megapixel-Kamera auch nicht mehr ins Gewicht. Zumal so wichtige Kenngrößen wie RAM und die Akkulaufzeit noch nicht bekannt gegeben wurden.

Zuvor hatte Polaroid auf der CES 2013 zudem ein speziell auf Kinder ausgerichtetes 7-Zoll-Tablet vorgestellt, das besonders resistent gegen Flüssigkeiten und Stürze sein soll. Ebenfalls auf der Unterhaltungselektronikmesse präsentierte Polaroid eine spiegellose Android-Kamera mit Wechselobjektiv.

Weiterführende Links:

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
2 Antworten
  1. von Simon am 10.01.2013 (16:25 Uhr)

    "Kampfreisen" ist n cooler Verschreiber... wenn das der Freud sehen würde... ;)

    Antworten Teilen
  2. von Jörn Brien am 10.01.2013 (18:38 Uhr)

    Ist geändert, danke für den Hinweis und hoffentlich hat das der Freud nicht gesehen ;)

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema CES
CES 2014: Acer Iconia A1 – Das gelungene Einsteiger-Tablet im Hands-On [Video]
CES 2014: Acer Iconia A1 – Das gelungene Einsteiger-Tablet im Hands-On [Video]

Das Acer Iconia A1 ist ein Einsteiger-Android-Tablet mit Dual-Core-Prozessor, 7,9 Zoll großem Display und einem günstigen Preis. Das Aussehen erinnert stark an das iPad mini. » weiterlesen

Verschlüsselter Text- und Voice-Chat: Das kann BitTorrent Bleep
Verschlüsselter Text- und Voice-Chat: Das kann BitTorrent Bleep

BitTorrent Bleep verbindet P2P-Technologie mit Verschlüsselung zu einer sicheren Möglichkeit zur Kommunikation. Der Messenger ermöglicht den Austausch von Text-Nachrichten und lässt euch … » weiterlesen

Amazon geht offline: Erste Filiale in New York geplant
Amazon geht offline: Erste Filiale in New York geplant

In Manhattan wagt der E-Commerce-Riese seinen ersten Versuch im stationären Handel. Der Amazon-Store dient vorerst für Warenabholungen und soll später auch eigene Artikel verkaufen. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n 37 jetzt kostenfrei probelesen! Alle Inhalte des t3n Magazins Diesen Hinweis verbergen