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Poopons: Gutscheinaktionen mit Hundekot

Poopons: Gutscheinaktionen mit Hundekot

Leute gibt´s. Um New Yorks Parkanlagen von Hundekot zu befreien, hat sich Art Director Ricky Anolik von der Agentur Cargo Collective ein interessantes Konzept ausgedacht. Unter dem Namen “Poopons” will er ein System etablieren, das Hundebesitzer für die ordnungsgemäße Entsorgung der Hinterlassenschaften ihrer vierbeinigen Begleiter mit Rabattgutscheinen von Geschäften aus der Nachbarschaft belohnt. Um teilzunehmen, bräuchte man neben einem Hund und dessen Exkrementen auch ein .

Poopons: Coupons für die Beseitigung von Hundehaufen

Anolik beschreibt das Problem in einem schön animierten Video. New Yorks Parkanlagen könnten ein so toller Ort zum Spazierengehen sein, wenn nicht das permanente Risiko bestünde, mitten in einen Hundehaufen zu treten. Offenbar ist unter Hundehaltern die Bereitschaft, die Hinterlassenschaften des eigenen Tierchens ordentlich zu beseitigen, ohne weitere Anreize nur in der Minderzahl vorhanden.

Von diesem Problem sind laut Anolik aber nicht nur die anderen Parkbesucher betroffen, sondern auch die Geschäfte in der Umgebung. Immerhin kämen wohl mehr Menschen in den Park, wenn man dort nicht permanent in Tretminen laufen würde.

Die Lösung des Problems könnte im Poopons-System bestehen. Im gesamten Park würden spezielle Tütenspender aufgestellt, die mit wärmesensitiven Tüten ausgestattet sind.

Entsorgt nun ein Hundehalter einen Haufen fachgerecht in eine dieser Tüten, erscheint durch die Wärmeeinwirkung des Kots auf der Außenseite der Tüte ein Barcode, den es mit der zum System gehörigen iPhone App zu scannen gilt. Ist der Scan erfolgreich, werden dem Konto des Entsorgers sog. PooPoints gut geschrieben.

Poopons: Tüte + Kot + iPhone + Barcode = Gutschein

Diese PooPoints können nun wiederum wie ein Gutschein verwendet werden. Der Idee nach haben sich im Umfeld der Parkanlage Geschäftsbetreiber bereit erklärt, besondere Aktionen für die Sammler der PooPoints anzubieten. Die Poopons-App führt einen via Google Maps zu entsprechenden Geschäften. Einmal eingelöst, wir der Vorgang auf Facebook, Twitter und Foursquare gepostet, wobei die Namen der Geschäfte mit veröffentlicht würden, so dass diese kostenlose Werbung erhielten. So wäre nach Anoliks Auffassung allen gedient.

Poopons: Kostenlose Werbung für Merchants via Facebook, Twitter und Foursquare

Angesichts des niedlichen Videos wollen wir mit der Idee mal nicht so streng ins Gericht gehen. Natürlich liegen die Probleme des Konzeptes auf der Hand. Ich denke aber, Anolik wollte eher unterhalten, als tatsächlich ein ernsthaftes Konzept vorlegen.

Das kommt uns am Sonntag gerade recht. Viel Spaß mit den Poopons…

Das Poopons-Konzept in Bildern

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7 Antworten
  1. von Mike Schnoor am 18.09.2011 (13:23 Uhr)

    Wärmesensitiv bedeutet auch, dass praktisch jeder cheaten kann und die Codes erhält, wenn er/sie einfach alle Tüten fleissig mit nach Hause nimmt, dort warmes Wasser einfüllt... und Punkte generiert. TOP! :(

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  2. von Dieter Petereit am 18.09.2011 (13:31 Uhr)

    @Mike: Ja, ja. So isses. Das liegt auf der Hand. Wärmesensitiv müsste auch bedeuten, dass das Überstülpen über die Hand schon zum Erfolg führt. Körpertemperatur muss ja reichen. Aber unterhaltsam ist das Video doch wirklich....

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  3. von Markus Möller am 18.09.2011 (14:07 Uhr)

    Ja, ja, aus Sch... Geld machen.

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  4. von Robert am 18.09.2011 (14:24 Uhr)

    Und Leute, die kein Iphone, sondern Android haben, die werden von der Aktion ja eh nicht angesprochen und lassen ihren Hundepoop da weiter liegen ^^
    Nicht sehr durchdacht diese Aktion, wie mir scheint :-)

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  5. von Dieter Petereit am 18.09.2011 (14:59 Uhr)

    Vielleicht ergeben sich daraus neue sekundäre Arbeitsplätze, wie heutzutage schon der des Pfandflaschensammlers. Demnächst durchstreifen Menschen die Parks mit Poopon-Tüten und sammeln die noch frischen Hundehaufen ein...

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  6. von Daniel Jahnsmüller am 19.09.2011 (09:33 Uhr)

    Meinst du den Mittellosen mit dem iPhone? ;-)

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  7. von Dieter Petereit am 19.09.2011 (11:33 Uhr)

    exactly. Der Festivalpfandflaschensammler, über den ich letztens einen TV-Beitrag sah, konnte sich inzwischen davon ein Wohnmobil kaufen, um noch leichter von Festival zu Festival tingeln zu können. Der macht bis zu 8.000 Euro im Monat nur mit der Flaschensammelei. Da ist das iPhone doch eine Peenut....

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