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Heimliche Beteiligung: Susanne Porsche hat in Finleap investiert und berät bald das Startup

    Heimliche Beteiligung: Susanne Porsche hat in Finleap investiert und berät bald das Startup
Unternehmerin Susanne Porsche hat in Finleap investiert. (Foto: dpa)

Die Familie Porsche will sich auch die Möglichkeiten des Startup-Geschäfts nicht entgehen lassen. Susanne Porsche soll das Startup Finleap bald aktiv beraten.

Die Familie Porsche, Gründer und Großaktionäre des Stuttgarter Sportwagenherstellers, hat sich an dem Berliner Fintech-Inkubator Finleap beteiligt. Eine entsprechende Recherche bestätigte Finleap-Mitgründer und Geschäftsführer Ramin Niroumand t3n.de auf Anfrage. „Susanne Porsche ist eine Investorin und Partnerin der ersten Stunde“, sagte Niroumand. „Sie wird Finleap ab dem zweiten Quartal des Jahres in offizieller Rolle im Advisory Board unterstützen.“ Aktuell besteht das Advisory Board von Finleap aus fünf Personen.

Finleap: Susanne Porsche hat auch in Clark und Pairfinance investiert

Auch an den beiden Finleap-Unternehmen Clark und Pairfinance hat sich Susanne Porsche beteiligt. Informierten Kreisen zufolge handelt es sich bei allen Investments von Porsche um kleinere Beträge in der Höhe, die für Business Angels typisch sind. Keines der Investments wurde öffentlich kommuniziert.

„Finleap wird seine Basis an institutionellen Investoren in diesem Jahr erweitern.“

Die Beteiligung an Finleap erfolgte über zwei in München ansässige Unternehmen: Die SP Beteiligungsgesellschaft mbH und die FAP GmbH. Beide Unternehmen sind zusammen zu mehr als 80 Prozent an der Fintec 2015 UG beteiligt, die wiederum zu 1,7 Prozent an Finleap beteiligt ist. Eigentümerin der SP Beteiligungsgesellschaft ist Susanne Porsche.

Finleap ist ein auf Finanzdienstleistungen spezialisierter Company-Builder aus Berlin, der nach eigenen Angaben zwischen 500.000 und fünf Millionen Euro in Seed-Runden investiert. Größter Anteilseigner ist der Berliner Wagniskapitalgeber Hitfox Group, der sich an Startups aus den Bereichen Adtech, Big Data und Fintech beteiligt. Zuletzt im August 2016 hatte die Versicherungs-App Clark aus dem Portfolio von Finleap mehrere Millionen Euro in einer Series-A-Finanzierungsrunde erhalten.

Auch Hannover Rück hat sich an Finleap beteiligt

Finleap-Mitgründer und Geschäftsführer Ramin Niroumand. (Foto: Finleap)

Öffentlich bekannt ist auch die Beteiligung der Versicherung Hannover Rück an Finleap – auch wenn diese nicht direkt aus dem Handelsregister ersichtlich ist. „Es trifft zu, uns hier nicht im Handelsregister finden zu können, es handelt sich aber dennoch um eine direkte Beteiligung der Hannover Rück SE; die Anteile halten wir über eine Zwischengesellschaft“, schrieb dazu eine Sprecherin des Konzerns auf Anfrage. Die Hypovereinsbank (HVB) ist Partner von Finleap. Branchengerüchte über einen Einstieg der HVB in Finleap wollten weder Finleap-Chef Niroumand noch die HVB kommentieren.

Derzeit arbeiten rund 350 Mitarbeiter bei Finleap und den Unternehmen des Berliner Fintech-Inkubators – darunter die Solarisbank und die Geldanlage-Plattform Savedo. Der vor zweieinhalb Jahren gegründete Company Builder hält zur Zeit elf öffentlich bekannte Startups, zwei aktive Startups sind noch geheim und zwei noch in einer konzeptionellen Phase, sagte Finleap-Chef Niroumand. Für dieses Jahr kündigte Niroumand weitere Investitionen von Konzernen an. „Finleap wird seine Basis an institutionellen Investoren in diesem Jahr erweitern.“

Mehr zu Finleap: Hitfox hebt Inkubator für FinTech-Startups aus der Taufe und Seriengründer Jan Beckers im Interview: Startups am laufenden Band

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