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Post Locking: Sicheres Editieren von Beiträgen ab WordPress 3.6

3.6 bringt eine wichtige Funktion für Mehr-Autoren-Blogs: das sogenannte „Post Locking“. Es zeigt auf einen Blick, welcher Autor einen Beitrag gerade bearbeitet, vermeidet parallele Änderungen zweier Autoren und damit eine der häufigsten Fehlerquellen.

Post Locking: Sicheres Editieren von Beiträgen ab WordPress 3.6

WordPress dient nicht nur privaten Blogs mit nur einem Autor als Content-Management-System (CMS), auch Websites mit mehreren Autoren wie t3n.de setzen auf die altbewährte Plattform. Doch gerade in diesem Kontext entstehen immer wieder Probleme, wenn mehrere Autoren unbemerkt an einem Beitrag schreiben und Änderungen überspeichern. Mit „Post Locking“, einem neuen Feature von WordPress 3.6, setzt das Entwicklerteam diesem Problem ein Ende. [Update] Post Locking ist schon jetzt auf gehosteten Blogs unter WordPress.com verfügbar. [/Update]

Post Locking: So funktioniert das neue WordPress-Feature

Wie wir bereits in unserer Feature-Übersicht der WordPress-Version 3.6 erwähnt haben, reglementiert „Post Locking“ die Bearbeitung von Beiträgen. Schon in der Artikelübersicht wird kenntlich gemacht, welcher Autor gerade an einem Artikel arbeitet. Öffnet ein zweiter Autor den entsprechenden Beitrag, stellt WordPress drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  • „Go Back“: Ein Mausklick führt zurück zur Artikelübersicht
  • „Preview“: Ein Mausklick öffnet die Preview-Ansicht des Artikels
  • „Take over“: Ein Mausklick schmeißt den anderen Autoren aus dem Beitrag
Post Locking: Das neue Feature im Einsatz.
Post Locking: Das neue Feature im Einsatz.

„This is one of the things that people wanted for a long time. The problem was that not enough people really wanted it“, erklärt Automattic-Mitarbeiter Andrew Ozz bei PandoDaily. Die zunehmende Anzahl großer WordPress-Blogs und -Websites, ist hier vermutlich ausschlaggebend. Obwohl „Post Locking“ von vielen Nutzern unbeachtet bleiben wird, sei hiermit klargestellt: Als t3n-Autor begrüße ich das Feature. Nichts ist schlimmer, als unnötige Absprachen aufgrund fehlerhafter WordPress-Angaben und vergessener Browserfenster.

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4 Antworten
  1. von Suchandt am 12.04.2013 (12:10 Uhr)

    @Raymond Schreiber: Warum würdest du denn davon abraten?

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  2. von Christoph S. Ackermann am 12.04.2013 (23:29 Uhr)

    @Raymond Schreiber: Wieso nicht?
    Lieber Joomla? Haha, guter Witz
    Lieber Typo3? Maximaler Ballast und überkomplexes Entwickeln will nicht jeder

    Klar, gibt mehr Alternativen als nur die zwei aber wenn wir bei den Bekannten bleiben wollen...

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  3. von Chris am 14.04.2013 (14:52 Uhr)

    Yeah, endlich! Darauf habe ich schon lange gewartet :)

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  4. von Vincent am 15.04.2013 (18:50 Uhr)

    Wordpress ist auch für stark besuchte Seiten mit vielen Redakteuren geeignet. Man muss sich, wie bei vielen anderen System etwas mit Caching auseinander setzen http://thenextweb.com setzt z.B. auf WP und ist damit sehr erfolgreich. Aber zurück zum Thema: Das Feature finde ich richtig klasse! Bin gespannt, wie und ob es in der Praxis wirklich funktioniert.

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