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Ein PowerPoint-Killer aus dem Hause Microsoft? Das kann Sway

Ein PowerPoint-Killer aus dem Hause Microsoft? Das kann Sway

hat mit Sway seine Office-Suite erweitert. Auf den ersten Blick fragt man sich, was das soll, denn die neue lässt sich ebenso wie für Präsentationen einsetzen. Auf den zweiten Blick ergibt das Ganze aber durchaus Sinn.

Ein PowerPoint-Killer aus dem Hause Microsoft? Das kann Sway

Sway. (Bild: Microsoft)

Sway zieht Inhalte aus der Cloud

Microsoft will dem Nutzer mit Sway ein Programm an die Hand geben, mit dem sich kreative Präsentationen basteln lassen, die sich klar von klassischen PowerPoint-Folien unterscheiden. Die mit der neuen App erstellten Präsentationen sehen tatsächlich recht ansehnlich aus, muten responsiv an und lassen sich somit auf jeder Art von Gerät betrachten. Bereits jetzt könnt ihr einen Invite für die webbasierte Preview von Sway anfordern und direkt loslegen.

Eine mit Sway erstellte Präsentation basiert auf einem sogenannten Canvas. Dabei handelt es sich um eine Art Whiteboard, auf das ihr euer Material in Form von Texten, Bildern und Videos platziert. Praktisch dabei ist, dass man im Gegensatz zu vielen vergleichbaren Lösungen keine Detaileinstellungen wie beispielsweise Bildgröße in Pixeln vornehmen muss.

Mit Sway erstellte Präsentationen lassen sich online und interaktiv nutzen. (Bild: Microsoft)
Mit Sway erstellte Präsentationen lassen sich online und interaktiv nutzen. (Bild: Microsoft)

Ohnehin scheint Microsoft bei der neuen Lösung viel Wert auf eine einfache Bedienbarkeit gelegt zu haben. Erstellt ihr eine neue Präsentation, soll die Software euer Dokument analysieren und es ermöglichen, die eingefügten Medien eigenständig zu organisieren. Sway ordnet Bilder und Text dann automatisch gemäß eines speziellen Algorithmus an und kann dabei sogar in hinzugefügten Fotos enthaltene Daten auswählen, um den Hintergrund einer Seite entsprechend anzupassen. Dafür setzt Microsoft auf seine Azure-Cloud-Server. Per Knopfdruck kann man zudem durch unterschiedliche Layouts wechseln und muss sich nicht gleich von Anfang an auf ein Design festlegen.

Sway jetzt schon testen

Auch für das Rendern wird auf die Azure-Server zurück gegriffen. Auch wenn Sway-Präsentationen auf unterschiedlichsten Endgeräten nutzbar sein sollen, sind sie nicht responsiv im herkömmlichen Sinne. Vielmehr rendert Sway je nach Gerätetyp unterschiedlich und Microsoft legt unterschiedliche Ansichten im Backend ab.

Medien, die man hinzufügen will, kann man von unterschiedlichen Diensten wie beispielsweise YouTube, Facebook, Twitter oder OneDrive direkt aus Sway heraus beziehen. Auf diese Weise sind auch interaktive Präsentationen denkbar, die beispielsweise einen Twitter-Hashtag beinhalten. Fertige Präsentationen lassen sich sowohl auf Websites einbetten als auch über soziale Netzwerke verteilen.

Derzeit ist Sway lediglich als Webversion nutzbar und befindet sich zudem noch in einer frühen Preview-Phase. Ihr könnt euch für die neue Lösung allerdings registrieren und die Web-App nach Angabe eurer Mail-Adresse hoffentlich zeitnah testen. Bei uns hat die Bestätigungsmail nicht lange auf sich warten lassen. Dauert es bei euch etwas länger, könnt ihr euch auch einige mit Sway erstellte Präsentationen wie diese auf der Website ansehen. Sway könnte sich in jedem Fall zu den ernst zu nehmenden PowerPoint-Alternativen entwickeln.

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6 Antworten
  1. von öhhhh am 02.10.2014 (23:50 Uhr)

    TJo, man weiß es nicht so genau.............

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  2. von Tim am 03.10.2014 (09:44 Uhr)

    Fehlt ja nur noch der 2. Blick, von dem im Teaser so vollmundig gesprochen wird... wieso ergibt das Sinn, wenn man PowerPoint im Hause hat?? Weil man irgendwie Azure eingebunden hat?! Weil es irgendwie webbasiert ist, aber offensichtlich nicht im Sinne von responsivem Webdesign (da würde das Rendering nicht auf dem Server stattfinden)?!
    Tut euch doch bitte den Gefallen und führt das 4-Augen-Prinzip für Artikel ein... vielleicht würde dann auch wieder die Qualität steigen... in letzter Zeit entwickelt sich t3n.de immer mehr zur veralteten Ramschkiste von News mit großem Titel aber wenig Inhalt... und dafür gibt es doch schon chip.de...

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  3. von Wolfgang Schwaiger am 03.10.2014 (10:42 Uhr)

    Schöne Idee. Mich würde interessieren wie das mit den Rechten der Bilder, Videos, etc. ausschaut und wie Sway sagen kann, dass der Inhalt auch verwendet werden darf?

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  4. von Oliver am 06.10.2014 (10:53 Uhr)

    Der im Video gezeigte Editor ist ein interessantes Konzept für ein Tumblr-ähnliches Blogsystem, finde ich.

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  5. von walid.chaar am 13.11.2014 (17:10 Uhr)

    Den PowerPoint Killer gibt es aus meiner Sicht schon länger und er heißt prezi.com. sway scheint mir eher eine Reaktion auf prezi zu sein, denn eine Kannibalisierung PowerPoints. Siehe auch http://www.www-blogger.de/2013/04/die-neue-art-zu-prasentieren-prezi.html?m=1

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  6. von quotenschnauzer am 18.11.2014 (14:03 Uhr)

    Sieht an und für sich wie eine sinnvolle ergänzung der Office-Familie aus. Ob jetzt PowerPoint, Prezi oder Sway sollte mehr oder weniger egal sein (über Geschmäcker kann man bekanntlich wunderbar streiten), wichtig ist wie man seine Inhalte aufbereitet. Leider gibt es viel zu viele schlechte Präsenationen und die Tools werden zu inlationär eigesetzt.

    http://quotenschnauzer.com/2014/11/sway-powerpoint-prezi-und-der-inflationaere-einsatz-von-praesenationen/

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