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E-Commerce

Poynt: Wie sich ein Ex-Google-Mitarbeiter die Zukunft des Kassenterminals vorstellt

Poynt Smart Terminal. (Foto: Poynt)

Das Startup Poynt will das Kassenterminal neu erfinden. Das Gerät bringt neben zwei Touchscreens auch Unterstützung für Magnetstreifen, Chipkarten, NFC, Bluetooth, Beacons und QR-Codes mit.

Poynt: Das Terminal soll von Kartenzahlung bis Apple Pay jedwedes Payment-System unterstützen. (Foto: Poynt)
Poynt: Das Terminal soll von Kartenzahlung bis Apple Pay jedes Payment-System unterstützen. (Foto: Poynt)

Poynt: Ein Payment-Veteran will das Bezahlterminal verbessern

Osama Bedier kennt sich aus mit Payment-Verfahren. Nachdem er acht Jahre lang für PayPal gearbeitet hat, war er in Mountain View als Vizepräsident für Google Wallet verantwortlich. Jetzt will Bedier dem Bezahlwesen im stationären Handel endgültig seinen eigenen Stempel aufdrücken. Dazu hat er das Startup Poynt gegründet. Das erste Produkt des Unternehmens soll ein Kassenterminal sein, das im Grunde mit absolut jeder Payment-Methode klarkommt.

Das kleine Poynt Smart Terminal funktioniert dank Chip- und Magnetkarten-Unterstützung mit gewöhnlichen Kreditkarten, soll aber auch moderne Bezahlmethoden annehmen können. So versteht sich das Poynt-Terminal auch auf NFC und soll so Zahlungen über Apple Pay und Google Wallet abwickeln können. Dazu gesellen sich ein QR-Code-Lesegerät und ein Bluetooth-Empfänger. Das sollte ausreichen, um auch mit zukünftigen Payment-Methoden klarzukommen.

Poynt: Das Terminal soll von Kartenzahlung bis Apple Pay jedwedes Payment-System unterstützen. (Foto: Poynt)

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Poynt: Terminal setzt auf Android und zwei Touchscreens

Im Inneren des Terminals werkelt ein vierkerniger Prozessor. Als Betriebssystem kommt eine angepasste Android-Version namens PoyntOS zum Einsatz. Entwickler sollen mittels eines Software-Development-Kits auch eigene Software für das Terminal schreiben können. Besonders hübsch am Gerät selbst: Das Terminal bietet zwei integrierte Touchscreens – ein kleines auf der Vorderseite dient zur Eingabe von Pin-Codes durch den Käufer, das größere Display auf der Rückseite wird vom Verkäufer zur Eingabe von Produkten oder zum Einscannen von Barcodes verwendet. Ein Kassenbondrucker wurde ebenso integriert wie ein Akku, um das Gerät auch beispielsweise in einem Restaurant direkt am Tisch zu nutzen.

Poynt kann als Stand-alone-Lösung verwendet werden, soll sich aber auch gut mit dem bestehenden Equipment eines Ladens verstehen. In Amerika will Poynt schon Partnerschaften mit mehreren Banken und Unternehmen abgeschlossen haben. Das Poynt-Terminal soll Anfang 2015 auf den Markt kommen und 499 US-Dollar kosten. Über die Website des Startups kann das Gerät derzeit sogar für nur 299 US-Dollar zuzüglich Steuern und Versand vorbestellt werden. Ein Entwickler-Kit kostet 499 US-Dollar.

via netzwertig.com

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