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PR für Startups – So funktioniert‘s

PR für Startups – So funktioniert‘s

Wie erfolgreiche PR für funktioniert, das hat jetzt PR-Beraterin Lindsey Green in einem US-Blog enthüllt. Viele junge Unternehmen haben eine super Idee, vielleicht sogar schon ein Spitzenprodukt, aber meist keine Ahnung, wie sie das an die ganz große Glocke hängen können. Damit sie sich nicht von falschen Versprechungen locken und von windigen PR-Agenturen abzocken lassen, gibt Green vier für die erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit im Startup-Bereich. 

PR für Startups – So funktioniert‘s
PR für Startups: Für Gründer gelten besondere Regeln. (Foto: Lisah & Jerry Silfwer / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

PR für Startups - die vier wichtigsten Tipps

1. Gute PR ist kein Ersatz für ein gutes Produkt

Öffentlichkeitsarbeit ist da, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, den Namen des Startups und das Produkt bzw. die Dienstleistung bekannt zu machen. Ein Spitzenprodukt ist noch lange keine Garantie dafür, dass sich die Nachricht darüber auch ohne gute PR in der Öffentlichkeit verbreitet. Das kann passieren, z.B. über Social Media, muss aber nicht. Allerdings ist PR auch kein Ersatz für ein gutes Produkt. Eine klare Warnung von PR-Expertin Green bei the Daily Muse: PR-Agenturen, die im Zuge einer Kampagne einen Anstieg der Verkaufszahlen versprechen, vor denen sollten sich Gründer hüten.

2. Startups sollten auf die „richtige“ Presse achten

Es ist verständlich, dass jedes junge Unternehmen einen Artikel über sich und sein Produkt am liebsten in einer großen Publikumszeitschrift sehen will. Aber das ist nicht nur schwer zu erreichen, sondern in den meisten Fällen auch nicht zielführend, gerade wenn das Startup im Internetsektor unterwegs ist. Eine App, die gedownloadet werden soll, lässt sich etwa am besten in einem Online-Magazin anpreisen, wo ein Link direkt zum Angebot führt. Selbst eine Erwähnung in der größten und besten Tageszeitung wird den Erfolg in diesem Fall nicht unbedingt vergrößern.

3. Es ist besser, erfolgreich als sexy zu sein

Gerade im Startup-Sektor möchte natürlich jeder der Coolste sein. Aber Lindsey Green meint: Startups sollten eher versuchen, erfolgreich zu sein. Wichtig ist nicht, sich als neues Facebook zu positionieren, sondern seine Zielgruppe genauestens kennenzulernen und die PR entsprechend darauf abzustimmen. Wenn die Anwendung für große Unternehmen eher geeignet ist, als für die Social-Media-Community – auch gut. Der Coolste ist am Ende sowieso der, der sein Startup nach ein paar Jahren für viel Geld verkaufen kann, so Green.

4. Marktstart – Aufmerksamkeit ist Glücksspiel

Leider kann auch die beste PR-Beraterin offenbar nicht vorhersagen, wie viele Leute die Meldungen über den Marktstart eines Startups lesen – ein Glücksspiel. Bei der großen Zahl an neuen Unternehmen, die auf den Markt drängen und der begrenzten Anzahl von Artikelplätzen in Zeitungen und Online-Publikationen ist es schwer, eine Kampagne unterzubringen. Ein guter PR-Berater kann aber sagen, wann der Zeitpunkt der richtige ist. Auch wenn sich schlussendlich dennoch der Erfolg nicht prognostizieren lässt.

Was meint ihr? Welche PR-Methoden sind für Startups besonders erfolgversprechend?

Weitere Artikel über angesagte Startups, Hintergrundberichte und Interviews mit Gründern findet ihr in unserem Themenspecial Startups.

Weiterführende Links zum Thema Startups:

 

 

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5 Antworten
  1. von fimbim am 23.03.2012 (14:27 Uhr)

    tolle Tipps :(

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  2. von Lars am 23.03.2012 (14:48 Uhr)

    Die Frau versteht ihr Handwerk. Viel gesagt, nichts von Nutzen. Punkt 4 ist: Nimm ne professionelle Dienstleistung dafür in Anspruch, dann musst Du dir selber nicht die Schuld für nen Flop geben. Welcher der anderen Punkte war konkreter?

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  3. von Philipp am 25.03.2012 (13:23 Uhr)

    Tipp 2 war durchaus konkret: Online ist meist besser als offline, wenn eine Onlinedienstleistung beworben werden soll, die direkt verlinkt werden kann.

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  4. von PRonline.de am 26.03.2012 (16:16 Uhr)

    Aus meiner Erfahrung mit StartUp-PR kann ich sagen: Die Gründer müssen weg vom reinen Produktdenken und eine Geschichte erzählen. Meist hilft ein Blick von außen, weil man selbst natürlich total überzeugt vom eigenen Produkt ist ... Die Kernfrage muss sein: Interessiert das den Leser des Mediums? Weil dann interessiert es auch den Redakteur. Was noch immer funktioniert sind gute aber ungehypte Geschichten. Wenn etwas wirklich neu und innovativ ist, findet es auch seinen Weg in die großen und kleinen Medien - Ist es aber nicht gut wird es auch durch PR nicht besser. Und vor allem: Viele verwechseln PR mit Werbung... Sätze wie "Wir wollen in 2 Wochen in Spiegel Online, FAZ und Focus drin sein" sind keine Seltenheit...da muss man sagen "gut, dann kauft euch eine Anzeige" ... von daher beim PR-Berater des Vertrauens ein bisschen schauen ob der zuerst Fragen stellt und dann Tipps gibt. Ich stapele lieber etwas tiefer und sage ganz sachlich "komm, wir schauen uns an ob wir daraus eine gute Geschichte machen können"... und das noch: Einige Gründer müssen manchmal einen Gang zurück schalten. Man muss zwar selbstbewusst sein als Unternehmer, aber was immer ankommt ist Menschlichkeit, auch mal Ein Makel, statt hypercoole Typen die eigentlich zu jung sind um so aufzutreten wie sie es manchmal tun ;)

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  5. von marcel42 am 27.05.2013 (23:11 Uhr)

    Frau Green hat recht, aber wenn man mit Herzblut dabei ist möchte man nicht unbedingt verkaufen, sondern weiter wachsen und den Markt dominieren. Langfristige Denkweise bringt am Ende mehr. Außer natürlich Yahoo kauft einem seine Idee nach einem Monat für viele Millionen Dollar

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