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Preise aufgetaucht: Das kostet Amazons Dash-Button die Online-Händler

(Foto: Amazon)

Amazons Dash-Button soll es Kunden ermöglichen, aufgebrauchte Produkte in ihrem Haushalt einfach per Knopfdruck nachzubestellen. Jetzt sind die Preiskonditionen für das Programm aufgetaucht.

Dash-Button: Preise für Hersteller und Händler geleakt

Im vergangenen Frühjahr hatte Amazon seinen Dash-Service gestartet. In Zusammenarbeit mit den Herstellern der Produkte bietet der Online-Händler Kunden die Möglichkeit, über einen speziellen Dash-Button Waschmittel, Windeln, Rasierer oder Batterien nachzubestellen. Seit Oktober 2015 können auch Endgeräte per Dash-Replenishment-Service mit der Fähigkeit zum automatischen Nachbestellen ausgerüstet werden. Die Konditionen für die Hersteller waren bisher nicht bekannt. Das Wall Street Journal (WSJ) hat jetzt die Preise veröffentlicht.

Dash-Button von Amazon: Online-Händler verlangt viel Geld von den Produktherstellern. (Foto: Amazon)
Dash-Button von Amazon: Online-Händler verlangt viel Geld von den Produktherstellern. (Foto: Amazon)

Demnach verlangt Amazon pro verkauftem Dash-Button 15 US-Dollar. Zudem fallen für den Hersteller oder Anbieter des nachbestellten Produkts pro Nachbestellung noch einmal 15 Prozent spezielle Verkaufsgebühren an, zusätzlich zu den acht bis 15 Prozent normalen Gebühren pro via Amazon verkauftem Produkt. Die noch im vergangenen Jahr von den Händlern geforderte Einstiegsgebühr in der Höhe von 200.000 US-Dollar soll allerdings mittlerweile gestrichen worden sein.

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Dash-Button-Service auf Prime-Kunden in den USA beschränkt

Prime-Kunden zahlen pro Dash-Button einmalig fünf US-Dollar, allerdings gewährt Amazon fünf US-Dollar Rabatt auf jede Bestellung. Insgesamt ist das Ganze also ein einträgliches Geschäft für Amazon, vor allem wenn man bedenkt, dass schon im Herbst 2015 mehr als 500.000 der Dash-Buttons verkauft worden sein sollen. Zudem hat Amazon vor, das Produktangebot weiter auszubauen. Dem WSJ zufolge sollen Dutzende neue Marken geplant sein. Bisher ist das Angebot allerdings nur in den USA zugänglich.

Derweil mehren sich kritische Stimmen. So fehlt den Bestellknöpfen die Fähigkeit, die aktuellen Preise anzuzeigen. Einige Nutzer sollen dadurch schon böse Überraschungen erlebt haben. Zwar liefert Amazon Informationen – auch über den Preis – per Textnachricht, wenn die Bestellung erfolgt ist. Allerdings dürfte das notwendige Checken der Preise bei jeder Bestellung dem eigentlichen Nutzen des Shoppings per Knopfdruck entgegenstehen.

via www.heise.de

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Eine Reaktion
Alex K.

Gab es eigentlich schon richtige Tests darüber? Kann mir gut vorstellen, dass es zu falschen Bestellungen kommen kann und die Stornorate dadurch erhöht wird. Weiß nicht, bis jetzt bin ich davon nicht überzeugt. Grüße.

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