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E-Commerce

Prime-Air vor dem Aus: Neue FAA-Regeln bedrohen Amazons Lieferdrohnen

    Prime-Air vor dem Aus: Neue FAA-Regeln bedrohen Amazons Lieferdrohnen

Lieferdrohnen müssen vorerst am Boden bleiben. (Screenshot: Amazon-Prime-Air - YouTube)

Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat den Einsatz von kommerziell genutzten Drohnen unter Auflagen erlaubt. Der Betrieb von Lieferdrohnen ist demnach aber nicht möglich. Amazon will für den Einsatz von Prime Air kämpfen.

FAA: Lieferdrohnen bleiben vorerst verboten

Erstmals hat die US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration) einen Entwurf für die Regulierung des Einsatzes von Drohnen vorgelegt. Demnach dürfen in den USA Drohnen unter bestimmten Bedingungen betrieben werden. Nicht erlaubt sind weiterhin Lieferdrohnen, wie sie unter anderem Amazon mit seinem Prime Air genannten Service plant.

Prime Air: Amazons Lieferdrohnen bleiben vorerst Zukunftsmusik. (Screenshot: Amazon-Prime-Air - YouTube)
Prime Air: Amazons Lieferdrohnen bleiben vorerst Zukunftsmusik. (Screenshot: Amazon-Prime-Air - YouTube)

Gegen das drohende Aus will sich Amazon aber zur Wehr setzen. Das letzte Wort scheint ohnehin noch nicht gesprochen. Änderungen an dem vorgelegten Entwurf der FAA sind einem Sprecher zufolge durchaus möglich.

Die neuen Regeln würden insbesondere kommerziell genutzte Drohnen betreffen. Diese dürfen demnach maximal 25 Kilogramm schwer sein und nur bei Tageslicht gestartet werden. Zudem solle eine maximale Flughöhe von rund 150 Metern gelten. Die Drohnen-Piloten müssen älter als 17 Jahre alt sein und alle zwei Jahre zu einem Lizenztest antreten.

Drohnen für Filmaufnahmen erlaubt

Während private Nutzer weiterhin keine Lizenzen benötigen, bedeutet das neue Regelwerk - wenn es so umgesetzt wird -, dass Drohnen künftig für Filmaufnahmen und für die Erhebung von Informationen über Bauwerke und landwirtschaftliche Nutzflächen ohne spezielle Genehmigung eingesetzt werden können.

Aus Sicherheitsgründen sehen die FAA-Regeln allerdings vor, dass die Drohnen in Sichtweite des Piloten bleiben müssen und nicht zu nah an unbeteiligte Menschen fliegen dürften. Das bedeutet, dass es neben dem Verbot für Lieferdrohnen auch Probleme für Fotoaufnahmen von Demonstrationen oder der Inspektion von Pipelines geben dürfte.

via www.bloomberg.com

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