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Produktpiraterie: Mit dieser Smartphone-Lösung entlarvst du Fake-Ware

    Produktpiraterie: Mit dieser Smartphone-Lösung entlarvst du Fake-Ware

NEC-Mitarbeiter prüft Tasche auf Echtheit (Foto: PC World/IDG)

Mit einer neuen Lösung will NEC potenziellen Käufern dabei helfen, Fake-Ware schneller zu erkennen. Auf die Spur möglicher Produktpiraterie kommt man über das Abfotografieren von Details des fragwürdigen Produkts. Die Aufnahmen werden dann mit vom Hersteller in der Cloud hinterlegten Fotos des Originals verglichen.

NEC-Lösung als wirksamer Schutz vor Produktpiraterie

Künftig könnten potenzielle Käufer sich vor Produktpiraterie wirksamer schützen. Ein von NEC entwickeltes System soll mithilfe der Smartphone-Kamera und in der Cloud hinterlegten Originalbildern Klarheit darüber verschaffen, ob ein Produkt echt ist oder nicht. Im Rahmen der sogenannten „Object Fingerprint Authentication Technology“ werden für das menschliche Auge kaum sichtbare Details verglichen, die etwa im Produktionsprozess entstehen.

Schutz vor Produktpiraterie in Aktion: Abfotografieren und mit dem Original vergleichen (Foto: PC World/IDG)
Schutz vor Produktpiraterie in Aktion: Abfotografieren und mit dem Original vergleichen (Foto: PC World/IDG)

Bei einer Vorführung der neuen Technologie in Tokio wurden herkömmliche Smartphone-Kameras mit 3D-gedruckten Makro-Objektiven von NEC bestückt. Anschließend wurde unter anderem der Reißverschluss einer Luxustasche in Nahaufnahme fotografiert. Eine von NEC entwickelte Smartphone-App startete anschließend eine Datenbankabfrage, bei der die fotografierten Teile auf ihre Authentizität geprüft wurden.

Material bestimmt Erfolgsquote

Wie gut das System die Details erkennt und die Authentizität prüfen kann, hängt nach Angaben von NEC vom Material des untersuchten Objekts ab. Die Lösung habe in Tests eine sogenannte Gleichfehlerrate (Equal Error Rate, kurz EER) von weniger als eins zu einer Million erreicht. Die Gleichfehlerrate ist ein Maß für die Güte eines biometrischen Systems.

Die Anti-Produktpiraterie-Lösung soll bis Frühjahr 2016 marktreif gemacht werden. Allerdings sucht NEC derzeit noch nach Partnern. Zum Lösungspaket gehören auch die hauseigenen Makroobjektive, die sich als wirkungsvoller als herkömmliche Objektive erwiesen hätten. Zu Preisen sagte NEC bisher nichts.

via ww.pcworld.idg.com.au

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