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Project Glass: Googles revolutionäres Konzept einer Augmented-Reality-Brille

hat am gestrigen Mittwoch das Geheimnis um eines seiner geheimen Google-X-Projekte gelüftet. Auf einer frisch eingerichteten Google+Seite wurde das „Project Glass“ enthüllt, bei dem es sich um eine Brille mit Micro-Display und Kamera handelt, die dem Träger Informationen bequem per Spracheingabe bereitstellt: die Augmented-Reality-Brille ist Realität.

Project Glass: Googles revolutionäres Konzept einer Augmented-Reality-Brille

Google Project Glass – Augmented-Reality-Brille bald schon auf unseren Nasen?

Google Project Glass – Augmented-Reality-Brille als Kommunikationszentrale der Zukunft (Bild: Google)

Anfang Februar tauchten Gerüchte auf, die besagten, dass Google eine Brille mit eingebautem Bildschirm entwickelt und im Laufe dieses Jahres auf den Markt kommen soll. Dies scheint sich allem Anschein zu bewahrheiten. Denn das Project Glass-Entwicklungsteam um Steve Lee, Hauptentwickler in den Google-X-Labs,  Sebastian Thrun (Mitunter für Googles selbstfahrendes Auto verantwortlich) und Nanotechnologe Babak Parviz durfte das Projekt der Öffentlichkeit präsentieren. Auf diesem Wege möchte man ein erstes öffentliches Feedback zu ihrer Augmented-Reality-Brille erhalten - und vielleicht auch vorwarnen, dass man unter Umständen in den kommenden Monaten Menschen treffen könnte, die diese Brille testen und ein wenig an Geordi La Forge aus „Star Trek“ erinnern.

Das vorgestellte Konzept sieht alles andere als hässlich und hat etwas von einem Designer-Brillengestell, nur dass sie den Nutzern ganz andere Einblicke liefert. Denn mithilfe der Augmented-Reality-Brille soll der Nutzer die Möglichkeit erhalten, Informationen seiner Umgebung in Form von Navigationshinweisen, aber auch Wetterberichte abzufragen oder Videokonferenzen durchzuführen und Telefonate zu führen. Darüber hinaus erhält der Nutzer Mails, SMS, Termine etc. im Microdisplay eingeblendet. Die Steuerung der Brille geht dem Konzeptvideo nach vollständig per Spracheingabe vonstatten, die unter Umständen auf Googles Projekt „Majel“ basiert.

Bis dato gibt es keine konkreten Informationen über Marktreife, geschweige denn Verfügbarkeit. Nach einem älteren New-York-Times-Artikel geht man davon aus, dass die Augmented-Reality-Brille noch im Laufe dieses Jahres zu einem Preis zwischen 250 bis 600 Dollar erhältlich sein könnte.

Nach den Idealvorstellungen der Entwickler soll Project Glass das Smartphone quasi ersetzen:

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8 Antworten
  1. von dominik.schwarz am 05.04.2012 (10:29 Uhr)

    SHUT UP AND TAKE MY MONEY!

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  2. von Marco am 05.04.2012 (11:15 Uhr)

    ich hoffe das wird sich so niemals durchsetzen!!!!!....ich mag mein iphone, meine apps, ich lese unterwegs emails und ich mag facebook...aber ich mags nicht staendig...irgendwann unterhaelt sich jeder nur noch mit sich selbst...du triffst freunde und nebenbei erklaert dir deine doofe brille die welt???gruselig!!!!!!!!

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  3. von Kay Langbehn am 05.04.2012 (11:43 Uhr)

    Würde ich gern beim Autofahren, biken, snowboarden... nutzen. Im Gespräch mit Menschen, würde ich die Brille wohl abnehmen;-)

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  4. von Daniel am 05.04.2012 (11:52 Uhr)

    Also zum Testen würde ich das schon mal gerne nutzen aber immer damit rum laufen?!? Die Idee ist aufjedenfall der Hammer!

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  5. von Augmen tation am 05.04.2012 (14:15 Uhr)

    Die Geordi-Brille sieht ganz anders aus.

    Es gibt schliessende und offene Brillen. Die offenen sind als Augmentation anstelle von HUD-Einblendungen auf der Windschutzscheibe oder wo man grade dran arbeitet (vor 15 Jahren wurden schon virtuelle Laser-projezierte Siemens-"Tastaturen" gezeigt wo man auf die projezierten Tasten tippte. Vandalismus-Sicherheit ist ein Thema.) z.B. auf der Bohrplattform oder dem Schaltverteiler-Brett für 50000 Telefon/VDSL-Anschlüsse in der Plattenbausiedlung.
    Für Filme gucken ist das eher nicht gedacht. Subtitles im Kino fällt mir als Nutzung grade noch ein.

    Gute Brillen kann man optional schliessen wenn man will. Aber dank Google kann man die normalen Video-Brillen bald hoffentlich nicht mehr so teuer verkaufen. Die liegen wohl noch etwa bei 800 Euro für Stereo-Full-HD.
    Dann brauche ich keinen Monitor mehr und man kann unterwegs seine 1920x1080 (oder besser noch 16:10 wenn das Blickfeld der Augen keinen Strich durch die Rechnung macht) im Zug usw nutzen. Das Phone ist die Tastatur-Maus oder Bluetooth-Tastatur. Da sind halboffene Brillen besser als ganz geschlossene wo ich die Tasten nicht mehr sehe oder per Gesten oder Fingerschalter die eingeblendete Tastatur bediene.

    Interessante Apps für Taxifahrer, Boten, Pizzataxis, Touristen!, Orts-Unkundige, Schnäppchen-Jäger, Hausfrauen die Einkäufe machen wollen,... sind als Augmentation nicht uninteressant.
    Über QR und Barcodes erkennt man im Supermarkt das Produkt und sieht z.B. das eine 20er-Packung bei Amazon günstiger zu haben wäre oder es auch lactosefreie Versionen davon gibt oder das es Substitute (No-Name-Cola, Vanille-Eis-mit-Schokoladen-Überzug, Erdnuss-Schokoriegel, Cocos-Schokoladen-Riegel,...) von "Marken-Artikeln" gibt.
    Die Awareness wird größer (Tankstellenpreise vergleichen per Einblendungen) und die Lebensqualität kann steigen. Gehostet wird das (wegen Abmahnungen) dann vielleicht in USA obwohl ich sowas gerne auch hier aufsetzen würde... . Denn das man Bewertungsportale und Charts als erstes einblendet, sollte klar sein. Man sieht also die Gaststätten mit den meisten 4square-Checkins der letzten 7 Tage oder mit den besten Bewertungen.

    Wenn Streetmap schlau ist, würden sie realtime-Mapping einführen welches es leider immer noch nicht zu geben scheint. Man soll wohl (wie vor 10 Jahren) die Daten erfassen und zu Hause nachbearbeiten... Tsssss.


    Interessant wäre die Auflösung der Kamera und des Displays. Wobei man die Kamera durchaus selektieren oder sogar austauschen können sollte. Firmen kaufen dann bessere oder speziellere Kameras für die Brille und Normalos tauschen gelegentlich gegen höher-Auflösende Modelle.

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  6. von Der Alte Griesgram am 06.04.2012 (10:39 Uhr)

    Ich will das Ding!
    Und ich will, dass es unter einen Mototrradhelm passt.

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  7. von Zone am 08.05.2012 (21:30 Uhr)

    Ich werf mein Geld gegen den Bildschirm aber nichts passiert!

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  8. von Christian am 05.07.2012 (15:47 Uhr)

    Nun da ich das google Betriebssystem liebe.. muss das ja der wahnsinn werden! also am ersten tag wo die brille raus kommt werde ich mir sie holen.. und wenn se 1500 kostet is mir das egal. solange sie nur zu 100% so wie im video funktioniert.. :) absolut der hit... ich warte aber schon einige zeit drauf... und hoffe dass es nimmer allzu lange dauert :O)

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