Der Prototyp für Impress lässt sich über eine Java Web Start Anwendung ausprobieren und zeigt auch gleich einige Varianten verschiedener Bereiche der Toolbar.
In einem Blogbeitrag erklärt Frank Loehmann, der gezeigte Prototyp sei noch in einer sehr frühen Phase, aber man wollte eben möglichst früh mit den Nutzern in Kontakt treten. Daher wird man auch automatisch auf eine Feedback-Seite weitergeleitet, wenn man die Java-App beendet.
Das jetzt gezeigte Design dürfte also zwar in etwa die Richtung aufzeigen, aber es wird sicher nicht das endgültige Aussehen sein.
Hintergrund zum „Project Renaissance“
Nachdem die Entwickler von OpenOffice.org immer wieder Beschwerden von Nutzern bekamen, dass die aktuelle Benutzeroberfläche schwer bedienbar sei und veraltet aussehe, wurde Ende 2008 das „Project Renaissance“ gegründet. Es soll Probleme der alten Oberfläche ausfindig machen und ein komplett neues Benutzerkonzept entwickeln, das diese Probleme behebt.
Fazit
Die Frage ist, warum das Renaissance-Team auf diese Ähnlichkeit zum proprietären Konkurrenten von Microsoft baut. Am plausibelsten erscheint hier die Erklärung, man wolle möglichen Umsteigern vom MS-Office-Paket den Start mit OpenOffice.org einfach machen. Ob dieses Konzept aufgeht, wird man sehen. Unter den MS-Office-Nutzern war die Ribbon-Oberfläche zunächst umstritten.
Abstimmung






3 Answers
von Jonas 08.08.2009 (14:54Uhr) 1.
Aber die klassische bewährte Oberfläche ist doch gerade das was OpenOffice interessant macht.
Leute die von Office 2003 auf 2007 umsteigen haben mehr probleme, wie wenn sie auf OpenOffice umsteigen, da OpenOffice einfach noch mit dem klassischen Konzept arbeitet...
Schade, dass OpenOffice anscheinend jedem Trend nachrennt.
von Harald 12.08.2009 (21:57Uhr) 2.
Erinnert ein wenig an Netscape 3
von 28.03.2010 (20:02Uhr) 3.
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