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Project Shield: Gaming-Device mit Tegra 4 auf der CES 2013 [Video]

Project Shield: Gaming-Device mit Tegra 4 auf der CES 2013 [Video]

Nvidia hat im Zuge der 2013 überraschend ein Gaming-Device vorgestellt, das auf der ebenso frisch enthüllten Tegra 4-Prozessortechnologie basiert. Das sogenannte Project Shield ist das erste Hardwareprodukt aus dem Hause Nvidia und soll Mitte dieses Jahres zu einem noch unbekannten Preis in den Handel kommen – wir haben uns das Gerät angesehen.

Project Shield: Gaming-Device mit Tegra 4 auf der CES 2013 [Video]

Project Shield: Nvidias große CES-Überraschung

Die Vorstellung von Project Shield war eine gelungene Überraschung des US-Unternehmens – es wurde zwar sehr sicher mit der Präsentation einer neuen mobilen Prozessorgeneration (Tegra 4) gerechnet, mit Hardware aus dem Hause Nvidia aber eher nicht.  Das Gaming Device besteht aus einen 5 Zoll großen Multitouch-HD-Display mit einer Auflösung von 1.280 x 720 Pixeln und 294ppi und hat als Rechenzentrum selbstredend den Tegra 4 Chipsatz an Bord. Android 4.x dient als Betriebssystem. Der verbaute Akku soll im Spielebetrieb ca. 5 Stunden aushalten, bei der Wiedergabe von Videos soll Project Shield erst nach 10 Stunden die Luft ausgehen.

Gaming-Device mit Tegra 4: Nvidias Project Shield soll ab Mitte 2013 erhältlich sein

Neben der Tatsache, dass Nvidias Project Shield einen Tegra 4 Chip an Bord hat, ist der Ansatz, der mit diesem Produkt verfolgt wird, nicht uninteressant. Denn Nvidia versteht dieses Gaming-Device als eine offene Plattform, mit der Spiele von verschiedensten Plattformen wie Android und PC gespielt werden können. „Die Spiele können von Free-to-Play- bis hin zu Premium-Spielen variieren“, so Nvidia

Optional können beispielsweise Spiele, die auf dem PC laufen, auf den Fernseher gestreamt werden – Project Shield fungiert dabei als Controller. In einem solchen Szenario könnte der Big Picture Modus von Steam zum Einsatz kommen. Darüber hinaus beabsichtigt Nvidia später auch Cloud-Dienste wie die eigene NVIDIA Grid zu unterstützen, um Games per Stream auf das Gaming-Device zu übertragen. In diesem Betriebsmodus soll der Akku dann auch rund 20 bis 24 Stunden durchhalten.

Die Entwicklung des Gaming-Devices haben Nvidias Entwickler laut The Verge ganze fünf Jahre gebraucht. Das ist eine lange Zeit. Vor fünf Jahren sah der mobile Gaming Markt noch vollkommen anders aus – Stand-Alone-Spiele-Konsolen waren noch üblich. Die Welt hat sich aber weiter gedreht und immer mehr Menschen nutzen ihre Smartphones oder Tablets zum casual oder auch intensiven Gaming. Es stellt sich daher die Frage, ob dieses Device überhaupt noch zeitgemäß ist. Was denkt ihr, wird sich das Gaming-Device gut verkaufen, oder ist Nvidia zu spät damit ?

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