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Tschüss Internet Explorer, Hallo Spartan! Das ist der neue Browser von Microsoft

Tschüss Internet Explorer, Hallo Spartan! Das ist der neue Browser von Microsoft

hat am Mittwoch „Project Spartan“ offiziell vorgestellt. Der Nachfolger des soll das Surfen mit mehreren Komfortfunktionen endlich wieder zum Genuss machen.

Tschüss Internet Explorer, Hallo Spartan! Das ist der neue Browser von Microsoft

(Foto: Quartz)

Spartan kommt mit Notizfunktion und Sprachsteuerung

Im Fokus des neuen Browsers stehen neben einer erhöhten Ressourcen-Effizienz und einem aufgefrischten Design vor allem mehrere Funktionen, die für ein komfortableres Surf-Erlebnis sorgen sollen. So hat Microsoft dem Spartan-Browser etwa eine Notizfunktion spendiert. Mit ihr können Nutzer ganze Seiten oder Teile von Websites markieren, kommentieren und mit Freunden oder Kollegen teilen.

Microsoft hat am Mittwoch mit Spartan den Nachfolger des Internet Explorers vorgestellt. (Foto: Quartz
Microsoft hat am Mittwoch mit Spartan den Nachfolger des Internet Explorers vorgestellt. (Foto: Quartz)

Ein Auswahlwerkzeug hilft außerdem dabei, bestimmte Elemente einer Seite auszuschneiden und in Microsofts Notizdienst OneNote abzulegen. Ebenfalls neu sind Features für mehr Lesekomfort: Ein Lesemodus für Online-Artikel blendet auf Knopfdruck störende Anzeigen aus, interessante Inhalte können für einen späteren Abruf gespeichert werden – auch offline. Hier zieht man mit Browsern wie Apples Safari gleich, der diese Funktion schon länger anbietet.

Darüber hinaus hat Microsoft auch seinen Sprachassistenten Cortana in den integriert. Nutzer können so – ähnlich wie bei Google Chrome – per Sprachbefehl im Netz nach Informationen suchen. Die Cortana-Technologie soll selbstlernend das Verhalten des Nutzers verstehen und ihn proaktiv mit Informationen auf Websites versorgen, etwa mit der automatischen Anzeige von Öffnungszeiten, Kritiken und Gerichten, wenn Nutzer die Website eines Restaurants aufrufen.

Spartan soll auch Chrome-Extensions unterstützen

Noch nicht offiziell bestätigt – laut Gerüchten jedoch wahrscheinlich – ist die Unterstützung von Chrome-Erweiterungen durch Spartan. Wie das für gewöhnlich gut informierte Online-Magazin ZDNet erfahren haben will, soll es Entwicklern möglich sein, ihre Chrome-Erweiterungen sehr einfach zu portieren und für Spartan lauffähig zu machen.

ZDNet beruft sich dabei auf die Angaben eines Entwicklers, der entsprechende Hinweise in einem Skript von Windows 10 entdeckt hat. Der Spartan-Browser von Microsoft ist für Nutzer von Windows 10 verfügbar und soll auch auf Mobilgeräten laufen.

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6 Antworten
  1. von Michael am 22.01.2015 (10:40 Uhr)

    Hallo zusammen,

    weiß jemand ob der alte IE noch aus Kompatibilätsgründen in Windows10 weiterhin erhalten bleibt?

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    • von Robin am 22.01.2015 (12:12 Uhr)

      Sehr wahrscheinlich. Spartan wird sowieso optional und entkoppelt sein, da es sich dabei um eine Universal Store App handelt die von Grund auf neu entwickelt wurde. Der IE ist bei Windows ja sehr eng verdrahtet mit dem Betriebssystem (Windows explorer, Media Player, andere win32 apps..)

      Bester Vergleich wäre wahrscheinlich Android, als es Chrome auch optional gab und noch zusätzlich den Stock-Browser von Android selber.

      Ich kann mir aber vorstellen, dass der UI-Teil vom Internet Explorer spätestens in Windows 10.1 verschwinden könnte, falls die User Spartan gut annehmen und ein Kompatibilitätsmodus eingebaut wird.

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    • von Benny Lava am 22.01.2015 (12:17 Uhr)

      Den wird es bestimmt die nächsten 10 Jahre noch geben. Sonst würde ein riesiger Aufschrei von den Enterprisekunden kommen. Und die sind Umstiegsmuffel. Microsoft will aber gerade die Unternehmen dahin bringen, öfter ihr Windows zu aktualisieren.

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  2. von JK am 23.01.2015 (08:52 Uhr)

    Ich hoffe doch sehr, dass dieser neue Browser dann keine Sonderbehandlung mehr braucht.

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    • von Philipp B. am 23.01.2015 (14:03 Uhr)

      Soweit ich das bis jetzt mitbekommen habe, wird er zwar neu entwickelt, greift aber weiterhin auf die bestehenden Engines für HTML, Javascript und co. zurück.

      Ich würde mir allgemein wünschen, dass sie öfters neue Versionen rausbringen und so neue Features schneller etabliert werden. Der IE unterstützt zwar immer besser die Webstandards, ist aber in den alten Versionen zu stark verbreitet. Das kommt natürlich auch daher, dass neue IE-Versionen meistens nur unter dem neuen OS laufen.

      Solange Windows diese Politik nicht überdenkt, ist das alles eigentlich nur Marketing. Es ändert sich dann nur der Name, das Aussehen und ein paar Features am Rande. Die eigentlichen Probleme bleiben bestehen.

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  3. von Samfel am 27.02.2015 (14:37 Uhr)

    Was? Microsoft kann Browser? Das gibt es ja gar nicht, mit Windows 10 wird es ja auch langsam Zeit!

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