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Projektverwaltung: Was Zenkit zum Trello-Killer machen soll

    Projektverwaltung: Was Zenkit zum Trello-Killer machen soll

(Screenshot: t3n)

Das Projektmanagement-Tool Zenkit soll sich vor allem durch seine Flexibilität von Konkurrenzprodukten wie Trello absetzen. Wir haben einen Blick auf das SaaS-Tool geworfen.

Zenkit: Das kann das Projektmanagement-Tool

Der Markt für Projektmanagment-Tools ist alles andere als überschaubar. Dennoch glaubt das Karlsruher Unternehmen Axonic, mit Zenkit neue Akzente setzen zu können. Dazu soll das Cloud-basierte Tool seinen Nutzern möglichst viele Freiheiten dabei lassen, wie sie ihr Projekt letztlich verwalten. Praktisch wird das dadurch gelöst, dass Zenkit die darin abgelegten Informationen auf verschiedene Art und Weise anzeigen und filtern kann, um den jeweiligen Nutzern die für sie sinnvollste Ansicht zu gewähren.

Die Projektinformationen lassen sich in Zenkit als einfache Liste, als Kanban-Board, als Tabelle oder in einer Kalenderansicht anzeigen. Außerdem sollen bald auch eine Mindmap-Ansicht und Gantt-Charts unterstützt werden. In sämtlichen Ansichten stehen den Nutzern umfangreiche Filterfunktionen zur Verfügung. Damit können gezielt die jeweils relevanten Informationen angezeigt werden. Bei Bedarf lassen sich diese Filter auch zur späteren Verwendung abspeichern. Darüber hinaus gibt es auch eine globale Suchfunktion, die beim Auffinden von Daten helfen soll.

Zenkit: Das Projektmanagement-Tool bietet eine Reihe unterschiedlicher Projektansichten. (Screenshot: Zenkit)
Zenkit: Das Projektmanagement-Tool bietet eine Reihe unterschiedlicher Projektansichten. (Screenshot: Zenkit)

Spannend – wenngleich auch auf den ersten Blick etwas abschreckend – ist die Tabellenansicht. Sie dient nicht nur zur Sortierung verschiedener Einträge, sondern erlaubt auch die Arbeit mit eigenen Formeln. Zusammenhängende Einträge lassen sich außerdem verbinden, wodurch im Grunde eine relationale Datenbank mit euren Projektinhalten entsteht. Hier lassen sich gewisse Parallelen mit Airtable ziehen.

So macht sich Zenkit in der Praxis

Obwohl sich Zenkit noch in der Beta-Phase befindet, konnten wir bei unserem kurzen Test keine größeren Schnitzer feststellen. Die Interface-Elemente verbergen sich hinter kleinen Icons, die teilweise erst sichtbar werden, wenn der Mauszeiger sich darüber befindet, und den Weg zu verschachtelten Pop-up-Menüs freigeben. Das hat den Vorteil, dass der Fokus auf den eigentlichen Projektinhalten liegt.

Für Einsteiger wird es dadurch aber nicht unbedingt einfacher, sich mit dem Werkzeug vertraut zu machen. Immerhin haben die Macher bereits einige Einführungsvideos veröffentlicht, die sich interessierte Nutzer unbedingt anschauen sollten. Eine interaktive Onboarding-Hilfe würde im Fall von Zenkit aber sicherlich auch nicht schaden.

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Fazit und Preise

Ob Zenkit als Alternative zu Trello oder anderen etablierten Projektmanagement-Lösungen in Betracht kommt, hängt letztlich von vielen Faktoren ab. Immerhin könnt ihr bestehende Trello-Projekte mit wenigen Klicks importieren, was es Umsteigern leicht macht. Auch der Import von Projekten durch eine CSV-Datei ist möglich. Andersherum gibt es bislang aber noch keine Export-Funktion. Die soll allerdings demnächst nachgereicht werden. Übrigens ist auch eine Analytics-Funktion in Arbeit, über die ihr den Fortschritt eures Projekts genau im Blick behalten könnt.

Für persönliche Projekte mit bis zu fünf Team-Mitgliedern ist Zenkit kostenfrei. Für neun US-Dollar pro Monat und Team-Mitglied könnt ihr mit bis zu 20 Personen an einem Projekt arbeiten und dürft außerdem das Interface mit eigenen Hintergründen personalisieren. Euch stehen in diesem Paket fünf Gigabyte für Anhänge zur Verfügung. Für 29 US-Dollar pro Monat und Mitarbeiter erhöht sich dieser Speicherplatz auf 20 Gigabyte und ihr könnt mit so vielen Team-Mitgliedern in Zenkit arbeiten, wie ihr möchtet.

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