Vorheriger Artikel Nächster Artikel

Promote Facebook-Posts deiner Freunde, ohne dass sie es wissen

macht es möglich, dass User die Beiträge ihrer Freunde promoten können – und zwar ohne, dass diese dem zustimmen müssten. Die Privatsphäre-Einstellungen bleiben von der „Unterstützung“ zwar unberührt, aber die Möglichkeit, die Facebook-Beiträge anderer gegen deren Willen zu promoten könnte bei einigen Usern durchaus für Verstimmung sorgen.

Promote Facebook-Posts deiner Freunde, ohne dass sie es wissen

Facebook-Beiträge promoten: Privatsphäre soll gewahrt bleiben

Schon die im Herbst des vergangenen Jahres ausgerollte Möglichkeit für Privat-User, die eigenen Facebook-Beiträge gegen Geld zu promoten und damit mehr Reichweite zu erlangen, war bei vielen nicht gut angekommen. Kritische Stimmen befürchteten, dass man künftig gezwungen sein könnte zu zahlen, damit man überhaupt noch in den Newsfeeds seiner Freunde auftaucht. Ganz so schlimm ist es nicht gekommen und auch bei der aktuellen Neuerung soll die Privatsphäre der User gewahrt bleiben. Ist der Beitrag auf die eigenen Freunde beschränkt, kann auch das Promoten durch einen anderen den Personenkreis, der den Beitrag zu sehen bekommt, nicht darüber hinaus erweitern, schreibt TechCrunch.

Facebook-Beiträge promoten - jetzt auch für Freunde und ohne deren Wissen (Foto: TechCrunch)

Laut Facebook ist die Funktion sowieso nur dazu gedacht, Gutes zu tun. Wenn man etwa sieht, dass ein Freund bei Facebook für eine Charity-Aktion wirbt oder dringend nach einer Übernachtungsmöglichkeit sucht, kann man durch das Betätigen des „Hervorheben“-Buttons und den Griff ins Portemonnaie dabei behilflich sein, dieses Ansinnen weiter in die Facebook-Welt hinauszutragen. Allerdings lässt sich damit natürlich auch prima Schindluder treiben. Bei manchen Beiträgen, etwa Fotos, ist eine zusätzliche Aufmerksamkeit vielleicht nicht erwünscht. Da alle promoteten Beiträge mit dem Kennzeichen „Gesponsert“ gebrandmarkt werden, kann der eigene Beitrag, etwa Werbung in eigener Sache, dadurch vielleicht Freunden auch sauer aufstoßen, auch wenn der Geldgeber es eigentlich nur gut gemeint hat.

Natürlich wird sich auch das Freunde-Promoten nach anfänglichen Verwirrungen über die Zeit einspielen. Schließlich sind die knapp sieben Euro, die derzeit für ein Hervorheben eines Beitrags anfallen, für kleine Späße unter Freunden durchaus auch abschreckend. Weiterhin gilt die Regel für alle Dinge, die bei Facebook gepostet werden. Was vor der Welt verborgen bleiben soll, sei es das peinliche Partyfoto vom vergangenen Wochenende oder eine Äußerung, die man vielleicht später bereuen könnte, sollte am besten nicht via Facebook gepostet werden.

Weiterführende Links:

NEU: Lass dir diesen Artikel vorlesen
Ein Service von t3n, in Kooperation mit Narando.
Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
Keine Antwort
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Facebook
Facebook Gruppen jetzt mit eigener iOS- und Android-App
Facebook Gruppen jetzt mit eigener iOS- und Android-App

Facebook hat am gestrigen Dienstag unter dem Namen „Facebook Groups“ eine eigenständige iOS- und Android-App für die hauseigene Gruppenfunktion veröffentlicht. » weiterlesen

Mehr Kontrolle: Facebook vereinfacht Privacy-Einstellungen mit interaktivem Guide
Mehr Kontrolle: Facebook vereinfacht Privacy-Einstellungen mit interaktivem Guide

Das Social Network will seinen Nutzern dabei helfen, ihre Privatsphäre besser zu kontrollieren. Außerdem hat Facebook seine Geschäftsbedingungen geändert und bittet die Community um Feedback. » weiterlesen

Facebook will werbende Beiträge aus dem Newsfeed verbannen
Facebook will werbende Beiträge aus dem Newsfeed verbannen

Aber Januar 2015 will Facebook werbende Beiträge aus dem Newsfeed verbannen. Seitenbetreiber müssen dann sehr genau darauf achten, wie ihre Posts aussehen. » weiterlesen

Kennst Du schon unser t3n Magazin?

t3n-Newsletter t3n-Newsletter
Top-Themen der Woche für Web-Pioniere
Jetzt kostenlos
anmelden
Diesen Hinweis verbergen