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Y Combinator adelt Protonet: Deutsches Hardware-Startup wird ins Accelerator-Programm aufgenommen [Startup-News]

Y Combinator adelt Protonet: Deutsches Hardware-Startup wird ins Accelerator-Programm aufgenommen [Startup-News]

expandiert in die USA und wird von der größten Startup-Schmiede im aufgenommen. Und: US-Marktforscher nehmen die deutsche Startup-Szene unter die Lupe. Die heutigen Startup-News.

Y Combinator adelt Protonet: Deutsches Hardware-Startup wird ins Accelerator-Programm aufgenommen [Startup-News]

(Foto: Protonet)

Rocket Internet verzeichnet Kurssprung

Schon länger enttäuscht die schwächelnde Aktie von Rocket Internet ihre Anleger. Jetzt hat der Company-Builder der Samwer-Brüder angekündigt, zahlreiche Wandeldarlehen für bis zu 150 Millionen Euro zurückkaufen zu wollen. Wie Rocket Internet mitteilt, reduziere das sowohl die Zinskosten als auch das Verwässerungsrisiko der Aktionäre.

Oliver Samwer besänftigt seine Anleger. (Foto: Rocket Internet)
Oliver Samwer besänftigt seine Anleger. (Foto: Rocket Internet)

Das für den Rückkauf notwendige Kapital bezieht Rocket aus den erst kürzlich verkauften Essenslieferdiensten. Die Börse hat den Schritt wohlwollend aufgenommen: Das Papier von Rocket Internet schoss um 13,7 Prozent auf 21,75 Euro in die Höhe. Damit liegt der Wert der Aktie allerdings noch immer weit unter dem Ausgabepreis (42,50 Euro). Mehr dazu beim Manager-Magazin.

Privatbank investiert in SwipeStox aus Frankfurt

Die junge Fintech-Szene hat erneut einen traditionsreichen Player aus der Bankenindustrie gewinnen können. So investiert die Privatbank Hauck & Aufhäuser einen unbekannten Betrag in SwipeStox aus Frankfurt. SwipeStox bietet eine Social-Trading-App an, die den Handel mit Aktien stark vereinfachen soll. Die für und Android erhältliche App versteht sich dabei als Tinder für Aktienflirts. Mehr dazu bei deutsche-startups.de.

SwipeStox - Social Trading
Entwickler: SwipeStox GmbH
Preis: Kostenlos*

Protonet: Hamburger Startup wird Teil von Y Combinator

Protonet entert Y-Combinator. (Foto: Protonet)
Protonet entert Y-Combinator. (Foto: Protonet)

Das deutsche Hardware-Startup Protonet expandiert in die USA und wird in diesem Zuge in den hochkarätigen Startup-Accelerator Y Combinator aufgenommen. Das teilt das Hamburger Unternehmen am Dienstag mit und gibt gleichzeitig bekannt, ein Büro in San Francisco zu eröffnen. Damit setzt auch Y Combinator sein Versprechen um, künftig vermehrt in der Spätphase zu unterstützen.

Das 2012 gegründete Startup bietet eine Hardware-Box in Verbindung mit einer Cloud-Software an, die Teams und Unternehmen ein vergleichsweise einfaches und sicheres Projektmanagement ermöglichen soll. Die Unterstützung durch Y Combinator könnte sich für Protonet im besten Fall auszahlen. Mit Loom hat schon ein anderes deutsches Startup die Gründerschule durchlaufen und ist später für viel Geld an Dropbox verkauft worden.

Das Periodensystem der deutschen Startup-Szene

Mit einer spannenden Infografik warten aktuell die US-amerikanischen Marktforschungsprofis von CB Insights auf. Die „Periodic Table Of Tech In Germany“ veranschaulicht die wichtigsten Player der deutschen Startup-Szene.

Das Periodensystem der deutschen Startup-Szene. (Grafik: CB Insights)
Das Periodensystem der deutschen Startup-Szene. (Grafik: CB Insights)

Die dem Periodensystem der chemischen Elemente nachempfundene Grafik zeigt, welche Startups aus verschiedenen Branchen (unter anderem Fintech, E-Commerce und Reise) besonders viel Risikokapital bekommen haben. Ebenfalls gelistet werden besonders aktive Business-Angel und Venture-Kapital-Firmen.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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Eine Antwort
  1. von Schlau organisiert am 16.02.2016 (19:12 Uhr)

    Aktienanleihen und Wandelanleihen sind wohl recht unterschiedlich. Eine kurze 1-Satz-Definition wäre in diesem Kontext sinnig. Vorschlag: In US-Berichten sind immer auch die Börsen-Kürzel von Aktien aber WKN oder ISIN oder wie man die bei Yahoo-Finance aufgelistet kriegt wenn man nicht genau weiss welche Papier konkret gemeint sind wären auch nicht falsch.

    Man erkennt das die Reichen Leute immer noch viel Geld übrig haben und irgendwo schnell noch investieren müssen, während die ersten Firmen schon auf Grund gelaufen (Insolvent gegangen) sind. Auch erkennt man das die Samwers aber auch z.B. Alphabet sich schlau positioniert haben und aktuell agieren um nicht billig aus der Portokasse aufgekauft zu werden. Alibaba hat ja neulich 5,6% der "ausstehenden" Aktien von Groupon hinzugekauft. Vermutlich recht günstig.
    Interessant ist, ob und wie viel der Verkaufserlöse in den Rückkauf gehen bzw. zum über die Runden kommen der aktuell vielleicht noch Verlustbringer verwendet werden.
    Wer mit 10% wächst und sich für 3% Geld leiht hat immer noch 7% Profit in der Tasche finanziert durch Dritte die sich dank Nullzins-Welt mit 3% zufrieden geben. Leverage-Effekt nennen BWLer das. Interessant wären jetzt also eine Liste, vermutliche Reihenfolge und vermutliche Abgabepreise aller Samwer-Firmen und wann welche Zahlungen end-fällig sind.
    Weil nicht alle bis zur Endfälligkeit warten wollen, kann man die Anleihen teilweise unter 100% wieder einsammeln und hat richtig gut Geld (alle zukünftigen Zinszahlungen) für in der Zukunft gespart. Solche vorhersehbare Verschlankung ist finanziell und Bewertungs-mäßig interessant also positiv für den Aktienkurs. Dafür gibts vielleicht nicht einmal Startups weil Kreditgeber (Banken) sowas schon seit der Existenz von Geld so machen.

    Mal sehen was aus manchen der Google-Gegner wird und ob sie auf Grund laufen werden weil z.b. deren Investitions-Bewertungen, Kreditwürdigkeit usw. massiv sinken. Sowas löst schnell Domino-Effekte aus bzw. (Anti-Leverage-Effekt) frisst die Gewinne (und somit Boni) auf. und gibt noch mehr Domino-Effekte und Panik-Reaktionen wie schneller Verkauf von Beteiligungen usw..

    Und von den ganzen Cashburnern kommen vermutlich auch viele nicht durch den Winter also die vermutlich kommende Rezession evtl. kurz nach der US-Präsidentenwahl Anfang November diesen Jahres. So ähnlich wie die Lehman/Banking-Krise unter George W. Bush kurz bevor Obama zum ersten Mal gewählt wurde. Der Fachkräftemangel ist also bald wohl vorbei... Und die dritte IT-Startup-Blase beginnt... Und das Volk bezahlt mal wieder...

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