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Protonet Zoe: Neue Smart-Home-Zentrale setzt auf Sprachsteuerung und Datenschutz

    Protonet Zoe: Neue Smart-Home-Zentrale setzt auf Sprachsteuerung und Datenschutz
Der Smart-Home-Hub Zoe von Protonet versteht bis zu 1500 Sprachkommandos – in Englisch. (Quelle: Protonet)

Das Hamburger Vorzeige-Startup Protonet entwickelt sich weiter: Mithilfe von Zoe, einem Smart-Home-Hub mit integrierter Sprachsteuerung will das Unternehmen auch außerhalb von Deutschland Erfolge feiern. Wieder setzen die Hamburg auf Crowdfunding um Zoe zu finanzieren.

Erst vor rund vier Wochen wurde bekannt, dass das Hamburger Startup Protonet als eines von wenigen deutschen Teams in den kalifornischen Startup-Accelerator Y Combinator aufgenommen wurde. Diese Aufnahme sendete bereits ein deutliches Signal in Bezug auf die Zukunftspläne von Protonet. Mit der Förderung von Y Combinator, vor allem in Bezug auf Investoren und Kontakte präsentiert sich Protonet nun auf der internationalen Bühne. Und dafür reicht das bisherige Produkt, die sicheren Teamserver nicht mehr aus.

Zoe: Smart-Home-Hub mit Sprachassistent a la Alexa

Deswegen startet Protonet nun erneut eine Crowdfunding-Kampagne um das neuste Produkt mit dem Namen Zoe zu finanzieren. Zoe soll ein zentraler Hub und Server für Smart-Home-Komponenten sein. Das heißt, intelligente Komponenten wie Glühbirnen, Thermostate oder Türöffner können sich via WLAN, Bluetooth oder Z-Wave mit Zoe verbinden und dann von ihr gesteuert werden. Dabei lässt sich Zoe mit bestehenden Ökosystemen von Philips, Nest oder Logitech verbinden.

Der Smart-Home-Hub Zoe von Protonet versteht bis zu 1500 Sprachkommandos – in Englisch. (Quelle: Protonet)
Der Smart-Home-Hub Zoe von Protonet versteht bis zu 1500 Sprachkommandos – in Englisch. (Quelle: Protonet)

Zoe kann modulare Kommandos im IFTTT-Style erstellen

Die Steuerung der einzelnen Komponenten soll dann vor allem durch einen Sprach-Assistenten ähnlich wie Apples Siri oder Amazons Alexa erfolgen. Im Gegensatz zur genannten Konkurrenz findet die Verarbeitung der Sprachkommandos bei Protonet aber auf dem lokalen Gerät statt. Keine Daten wandern in die Cloud.

Über eine Begleit-App soll Zoe schnell und einfach neue, Aktionen und Kommandos erlernen können. Das soll über modulare Bausteine a la IFTTT geschehen. Der Sprach-Assistent soll anfangs rund 1500 Kommandos in Englisch verstehen. Eine deutsche Sprachunterstützung soll erst später folgen. Die gesamte Software ist außerdem Open-Source und es soll eine ordentliche Programmierschnittstelle geben.

Der kleine Zoe-Server kommt in einem sechseckigen, flachen Gehäuse daher und soll an der Wand befestigt werden. Mit austauschbaren Deckplatten soll sich das Gerät optisch an jeden Untergrund anpassen können. Und wenn Zoe in mehreren Räumen verwendet werden soll gibt es sogenannte Voice Drops, die in mehreren Räumen positioniert werden können und den Aktionsradius von Zoe erweitern.

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Die Crowdfunding-Kampagne hat nach einem Tag bereits zwei Drittel der veranschlagten 100.000 US-Dollar eingebracht. Eine einzelne Zoe-Einheit kostet während der Kampagne 149 US-Dollar (später im freien Verkauf 299 US-Dollar). Die Erweiterungseinheit Voice Drop soll 69 bzw. 99 Dollar kosten. Die Auslieferung der Einheiten soll im Dezember dieses Jahres erfolgen. In Anbetracht der Tatsache dass Protonet bereits viel Erfahrung mit Crowdfunding haben erscheint dieser Termin realistischer als bei vielen anderen Kampagnen.

via www.indiegogo.com

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