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ProtonMail 3.0: Der sichere E-Mail-Dienst geht Ende Januar endlich live

ProtonMail 3.0: Der sichere E-Mail-Dienst geht Ende Januar endlich live

Nach fast zwei Jahren Beta-Phase will der sichere und einfach nutzbare E-Mail-Dienst ProtonMail mit der Version 3.0 Ende Januar 2016 endlich live gehen.

ProtonMail 3.0: Der sichere E-Mail-Dienst geht Ende Januar endlich live

ProtonMail. (Screenshot: Proton Technologies)

ProtonMail: Start nach DDoS-Attacke verschoben

Im Sommer 2014 hatte ProtonMail auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo über 550.000 US-Dollar eingesammelt, seitdem hatten interessierte Nutzer die Beta-Version der Lösung testen können. Die Nachfrage nach einer solchen Lösung für sichere E-Mail-Kommunikation dürfte weiterhin ungebrochen sein. Die hinter dem E-Mail-Dienst stehende Schweizer Proton Technologies AG hat jetzt angekündigt, dass ProtonMail am 26. Januar 2016 regulär starten soll. Der ursprüngliche Starttermin Anfang Dezember hatte aufgrund einer heftigen DDoS-Attacke verschoben werden müssen.

ProtonMail 3.0 soll sichere und einfache E-Mail-Kommunikation bieten. (Screenshot: Proton Technologies)
ProtonMail 3.0 soll sichere und einfache E-Mail-Kommunikation bieten. (Screenshot: Proton Technologies)

Mit ProtonMail 3.0, der ersten Nicht-Beta-Version des E-Mail-Dienstes, werden eine Reihe größerer Änderungen umgesetzt. So soll etwa die Nutzeroberfläche komplett umgebaut worden sein, von der Usability her soll ProtonMail jetzt mit den besten E-Mail-Diensten mithalten können. Zudem wurde die Server-Kapazität verdreifacht. Ziel der Macher war es nach eigenen Angaben, ProtonMail nicht nur möglichst sicher, sondern auch so einfach nutzbar wie möglich zu machen.

ProtonMail: iOS- und Android-App ebenfalls ab Januar 2016

Zeitgleich mit dem Launch der Webanwendung sollen auch die ProtonMail-Apps für iOS und Android in den entsprechenden Stores verfügbar sein. Auch die Apps sollen in den vergangenen Monaten seit dem Beta-Kaunch im August 2015 stark verbessert worden sein. Genauere Angaben machte das Proton-Team in seiner Ankündigung aber nicht. Sowohl die Webanwendung als auch die Apps können bis Ende Januar noch in ihren jeweiligen Beta-Versionen getestet werden.

ProtonMail-Apps für iOS- und Android-Geräte. (Bild: Proton Technologies)
ProtonMail-Apps für iOS- und Android-Geräte. (Bild: Proton Technologies)

Um nicht nur von Spenden abhängig zu sein und sich noch besser gegen mögliche Attacken rüsten zu können, wird ProtonMail im kommenden Jahr erstmals auch bezahlte Accounts einführen. Im Vergleich zu den weiterhin angebotenen kostenlosen Accounts können Nutzer hier zusätzlichen Speicherplatz erwerben. Firmenkunden sollen darüber hinaus eigene Domains einbinden können.

via stadt-bremerhaven.de

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2 Antworten
  1. von Maxi am 14.12.2015 (12:43 Uhr)

    Bei Tutanota geht das schon lange. Ist ein deutsches Startup, wäre schön auch mal darüber zu lesen!

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  2. von Markus am 14.12.2015 (15:30 Uhr)

    ProtonMail mag zwar die Kommunikation als solche "sicher" machen, weitere Einfallstore, etwa über Trojaner oder Keylogging, bleiben allerdings offen. Das größte Sicherheitsrisiko ist und bleibt der Nutzer selbst - auch bei und völlig unabhängig von der E-Mail Kommunikation.

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