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Analyse

Prototyp: Ein Blick auf das Volkswagen-Cockpit der Zukunft

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Interessant ist, dass die Bedienelemente des Lenkrads trotz ihrer klassischen Druckknopf-Bauweise digital mit diesem Eye-Tracker gekoppelt sind. Die Knöpfe dienen immer der Steuerung des Elements, auf das der Fahrer gerade fokussiert. Das wiederum reduziert die Komplexität des Lenkrads extrem und ermöglicht VW den Verzicht auf mehrere verschiedene Lenkrad-Bedienelemente, die dann zum Beispiel neben- oder übereinander angeordnet sein müssten.

Der wesentlich größere Bildschirm in der „Mitte” des Cockpits ist der Nachfolger des Navigations- und Entertainmentsystems, das wir heute bereits aus vielen Fahrzeugen kennen. Auf Knöpfe verzichtet Volkswagen auch hier vollständig, stattdessen überrascht man mit einer vollständig selbst entwickelten Oberfläche.

(Bild: Mobilegeeks)

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Touchbar und Farbelemente

Denkbar wäre gewesen, dass sich VW an den eventuell bereits bekannten GUIs von zum Beispiel Android Auto oder Apple CarPlay und deren „bonbonartigen” Symbolen orientiert, doch die Multimedia- und Navigationselemente befinden sich stattdessen hinter separat vergrößer- und verkleinerbaren Layern. Diese kann man ausgehend von einem dominanten Homescreen aufzoomen oder an den unteren Bildschirmrand verkleinern, was ein wenig an das ebenfalls mittlerweile bekannte System von „Fensterchen” erinnert.

In Kombination mit verschiedenen Elementen und Einstellungen ergibt die unterhalb des Displays montierte Touchbar einen Sinn. Durch ein Gleiten des Fingers von links nach rechts, von rechts nach links oder vom äußeren Rand zur Mitte können, ähnlich wie bei einem Schieberegler, verschiedene stufenlose Einstellungen getroffen werden. So lässt sich zum Beispiel die Innentemperatur des Fahrzeugs oder die Temperatur der Sitzheizung für den Fahrer und den Beifahrer einstellen. Der Nutzer wird dabei durch farbliche Elemente unterstützt – Blau steht für kalt, Rot für warm. Dem System merkte man an, dass es sich um eines der jüngeren Elemente im Prototypen handelte, uns fehlte zum Beispiel ein „irgendwie” umgesetztes haptisches Feedback, und die klavierlackschwarze Oberfläche wirkte etwas zu glatt. Andererseits ist es interessant zu sehen, dass tatsächlich auch digital beziehungsweise elektronisch umgesetzte Farbsignale eine hervorragende Möglichkeit sein können, die Bedienung komplexer Oberflächen im Fahrzeug wesentlich intuitiver zu gestalten.

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