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Verrückte Spielerei: Entwickler portiert Quake auf ein Oszilloskop

    Verrückte Spielerei: Entwickler portiert Quake auf ein Oszilloskop

Quake. (Foto: Pekka Väänänen)

Quake auf einem Oszilloskop spielen? Das klingt verrückt und sieht auch so aus – spielbar ist es trotzdem, wie der Finne Pekka Väänänen beweist.

Quake auf einem Oszilloskop von Hitachi. (Foto: Pekka Väänänen)
Quake auf einem Oszilloskop von Hitachi. (Foto: Pekka Väänänen)

Ungewöhnlicher Port: Quake auf einem Oszilloskop spielen

Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch: Als id Software im Jahr 1996 Quake veröffentlichte, war es eine Revolution. Zum ersten Mal bot ein Ego-Shooter eine echte 3D-Umgebung und alle Gegner und Gegenstände bestanden aus Polygonen. Der Quellcode des Spiels wurde später offengelegt, dadurch entstanden Portierungen für die verschiedensten Plattformen. Eine Plattform scheinen Entwickler aber bisher übersehen zu haben: das Oszilloskop.

Für den finnischen Entwickler Pekka Väänänen war das kein hinzunehmender Zustand und so portierte er das Spiel kurzerhand auch für das elektronische Messgerät. Genauer gesagt erstellte er eine Version des Gaming-Klassikers, die auf einem V-422-Oszilloskop von Hitachi dargestellt werden kann. Das Ergebnis sieht naturbedingt nicht so aus, wie wir aus den Neunzigern kennen. Trotzdem hat die Optik einen ganz eigenen, verrückten Charme. Das unten stehende Video verschafft euch einen kleinen Einblick:

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Quake auf dem Oszilloskop: So ging Väänänen vor

In einem Blog-Beitrag erklärt Väänänen ausführlich, wie er bei der Portierung von Quake auf das Oszilloskop vorgegangen ist. Er nutzte den Source-Port Darkplaces, um die Spielwelt als Vektorgrafik auszugeben. Das Ergebnis wiederum wandelte er in Audiosignale um, mit denen das Oszilloskop gefüttert wird. Verglichen mit dem Originalspiel mag das wenig detailliert wirken, hübsch ist es aber allemal.

Wie sinnvoll es ist, Quake auf einem Oszilloskop zu spielen, wollen wir an dieser Stelle nicht diskutieren. Zumal Computerspiele prinzipbedingt nicht durch ihren praktischen Nutzen auffallen. Letztlich bleibt es aber ein ungemein faszinierendes Projekt.

Wer gerade kein Oszilloskop zur Hand hat, aber trotzdem gerne etwas spielen möchte, sollte in unseren Artikel „Internet Archive: Software-Sammlung erlaubt das Spielen alter Videogames“ hineinschauen.

via news.ycombinator.com

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