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Quartalszahlen: Rekordzahlen beflügeln Apple – Steve Jobs macht der Konkurrenz Druck

    Quartalszahlen: Rekordzahlen beflügeln Apple - Steve Jobs macht der Konkurrenz Druck
Apple CEO Steve Jobs setzt die Konkurrenz wie Google CEO Eric Schmidt unter Druck (Bild: Dakiny, Flickr.com)

Apple hat für das am 25. September abgelaufende 4. Quartal 2010 neue Rekordzahlen präsentiert. Aus einem Umsatz von 20,34 Milliarden US-Dollar konnte das Unternehmen aus Cupertino einen Gewinn von 4,31 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Bei beiden Kennzahlen konnte Apple damit einen Allzeitrekord hinlegen, der vor allem auf der erfolgreichen iPhone 4-Einführung basiert. Aber auch die iPads und Macs verkauften sich gut. Nach der Präsentation sagte ein beflügelter Steve Jobs der Konkurrenz den Kampf an.

Im Vergleich zum Vorjahr konnte Apple den Gewinn um stolze 70 Prozent und den Umsatz um 67 Prozent steigern. Mit über 14 Millionen verkaufter Geräte geht ein Großteil des Umsatzes auf die Einführung des iPhone 4 zurück. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Apple bei den Smartphoneverkäufen um 91 Prozent zulegen. Damit habe Apple auch den Blackberry-Hersteller RIM überholt, der in seinem letzten Quartal 12,1 Millionen Geräte verkaufen konnte. Weiter konnte Apple 4,2 Millionen iPads und 3,89 Millionen Macs verkaufen.

Apple CEO Steve Jobs setzt die Konkurrenz wie Google CEO Eric Schmidt unter Druck (Bild: Dakiny, Flickr.com)

Steve Jobs macht RIM und Google Druck

Steve Jobs nutzte dann auch die Gunst der Stunde und sagte den Konkurrenten RIM und Google (Android) den Kampf an:

Wir haben RIM überholt und ich sehe auch für die Zukunft nicht, dass sie uns wieder einholen. Es dürfte für sie schwer werden eine wettbewerbsfähige Plattform zu entwickeln und genügend externe Developer für die jetzt auf den dritten Platz zurückgefallene Plattform zu finden, die Apps entwickeln wollen.

Mit Google ging Steve Jobs noch härter um und kritisierte Meldungen, nach denen die Android-basierten Smartphones das iPhone zahlenmäßig überholt hätten. Zudem sieht Jobs die Diskussion über offene und proprietäre Plattformen etwas anders, als es häufig dargestellt wird - offene Plattformen seien nicht grundsätzlich besser: „Android ist sehr fragmentiert und die beiden größten Smartphone-Hersteller, HTC und Motorola, verwenden eine proprietäre Oberfläche für ihre Geräte. Dagegen funktioniert jedes iPhone gleich.“ Um zu verdeutlichen, dass dieser Punkt durchaus relevant ist, erklärte Jobs, wie viel Aufwand die Entwickler des Twitter-Clients Tweetdeck betreiben mussten, um ihre Android-Apps mit allen Geräten und allen Android-Versionen kompatibel zu machen. Für das iPhone sei der Aufwand für die Entwickler sehr viel geringer.

„Wir haben auch noch einige Überraschungen für dieses Kalenderjahr geplant“, erklärt der Apple CEO in der Pressemitteilung. Ob sich das auf die Smartphone-Konkurrenz oder schon auf das für morgen angesetzte Presse-Event bezieht, bleibt zunächst unklar. Als sicher gilt für morgen die Vorstellung einer neuen Mac OS X-Version, die dann im nächsten Jahr erscheinen dürfte. In Sachen Hardware könnte es anhaltenden Gerüchten zufolge ein neues MacBook Air geben.

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Bildnachweis: Foto von Dakiny auf Flickr. Lizenz: CC BY

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