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Radikales LinkedIn-Redesign: Optik nähert sich Facebook und Google+ an

Radikales LinkedIn-Redesign: Optik nähert sich Facebook und Google+ an

hat sich endlich zu einem Redesign durchgerungen und präsentiert sich nun luftiger und übersichtlicher als zuvor. Auch ein paar inhaltliche Änderungen sind mit eingeflossen. Ganz klar: Das Netzwerk will weg davon, nur als passives Netzwerk für Geschäftsbeziehungen genutzt zu werden, und nähert sich optisch und an.

Radikales LinkedIn-Redesign: Optik nähert sich Facebook und Google+ an

Die meisten deutschen Nutzer werden das Redesign von LinkedIn erst irgendwann in den kommenden Wochen bemerken, da die Freischaltung sukzessive erfolgt. „Bisher haben etwa fünf Prozent der LinkedIn-Mitglieder Zugang zum neuen Design“, erklärt eine Linkedin-Sprecherin t3n.de. Da im Netz aber schon einige Screenshots vom neuen Design kursieren, sind manche Neuheiten schon jetzt ersichtlich.

Im Vergleich zum bisherigen Design ist die Optik klarer und übersichtlicher geworden. Die fehlende Übersichtlichkeit war bisher einer der größten Kritikpunkte an das Netzwerk, das in dieser Hinsicht weit hinter Facebook und Google+ hinterher hinkte – und mit ein Grund dafür, dass viele LinkedIn bis heute eher passiv nutzen und und weniger für private Postings, Statusmeldungen und Nachrichten.

Das neue Design von LinkedIn (Quelle: Mashable.com)

Optisch fallen bei der überarbeiteten Seite die stärkeren Kontraste auf, wodurch sich der News-Stream besser abhebt. Auch die Kopfzeile ist nun anthrazit hinterlegt. In einer Zeile über dem persönlichen Stream lässt sich sofort sehen, welche Menschen die eigenen Postings interessant finden. Insgesamt ist die Optik luftiger geworden, mit mehr Platz zwischen den Meldungen und größeren Bildern. Gerade der stärkere Fokus auf Bilder nimmt dem Netzwerk etwas von seinem bisher sterilen Touch. Laut der Sprechin soll das neue Design Nutzern die Navigation erleichtern und dabei helfen, die gewünschten Updates schneller zu finden – egal ob es sich dabei um einen geposteten News-Artikel vom Chef handle oder darum, wer einen neuen Job hat.

Ein paar neue Features gibt es natürlich auch. Neben den Namen der Menschen, die im eigenen Stream auftauchen, erscheinen jetzt die Buttons „Message“ und „Connect“, so dass man direkten Kontakt aufnehmen kann. Außerdem bleibt die Navigationsleiste nun auch beim Runter-Scrollen immer oben auf der Seite, wie Techcrunch berichtet. Auf jeden Fall ist das Redesign ein klarer Hinweis darauf, dass LinkedIn weg will vom reinen, passiv genutzten Business-Netzwerk und hin zu einem echten Social Network, das die Nutzer länger auf der Seite bindet als bisher und zu persönlichen Postings wie bei Facebook bewegt.

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3 Antworten
  1. von Jan Pötzscher am 17.07.2012 (17:20 Uhr)

    Hoffe, die mobile App orientiert sich nicht auch noch an Google+ :( denn die ist sowas von missraten!

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  2. von Semih Akalin am 17.07.2012 (17:30 Uhr)

    es ist ein richtiger schritt. nur bringt das design nichts wenn das projekt unnötig ist. facebook ist eine lösung für alle netzwerke wie ich finde.

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  3. von Steve am 17.07.2012 (21:57 Uhr)

    Ob sich mit dem Redesign Wettbewerbsvorteile gegenüber dem (vergleichsweisen) "Newcomer" Google+ verschaffen lässt, wag ich zu bezweifeln.

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