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Kamerascheu: Blitzlicht lässt Raspberry Pi 2 abstürzen [Update]

Kamerascheu: Blitzlicht lässt Raspberry Pi 2 abstürzen [Update]

Wer ein Foto seines neuen 2 mache möchte, könnte ein Problem bekommen: Berichten zufolge führen Xenon-Blitzlichter zum Absturz des Minirechners.

Kamerascheu: Blitzlicht lässt Raspberry Pi 2 abstürzen [Update]

Raspberry Pi 2 Model B. (Foto: Raspberry Pi Foundation)

Update vom 9. Februar 2014: Das Raspberry Pi 2 Model B bringt eine deutlich höhere Leistung zum selben Preis wie das Vorgängermodell. Allem Anschein nach scheint der Hersteller allerdings bei der Abschirmung des Stromversorgungs-Chips gespart zu haben. Berichten im Raspberry-Pi-Forum zufolge soll ein starker Xenon-Blitz ausreichen, um den Minirechner abstürzen zu lassen. Die gängigeren LED-Blitzlichter lösen den Effekt dagegen nicht aus. Außerdem sollte auch ein Gehäuse ausreichen, um den Minirechner zu schützen.

Raspberry Pi 2 Model B: Minirechner bekommt mehr Leistung

Seit der Einführung des ersten Raspberry Pi im Jahr 2012 konnte der Minirechner eine gigantische Fangemeinde für sich gewinnen. Jetzt soll es mit dem Raspberry Pi 2 Model B eine überarbeitete Version des Einplatinencomputers geben. Alle vier bisherigen Modelle setzten auf Broadcoms BCM2835-Chip. Das neue Modell wird jedoch von dem neuen Broadcom-BCM2836-SoC angetrieben. Er enthält vier ARM-Cortex-A7-Kerne, die auf 900 Megahertz getaktet wurden. Ihm zur Seite steht ein Gigabyte Arbeitsspeicher. Trotz der höheren Leistung bleibt der Preis mit 35 US-Dollar identisch mit dem des Vorgängers.

Der neue Raspberry Pi 2 ist vollständig abwärtskompatibel. Zum Verkaufsstart sollen etwa 100.000 Einheiten verfügbar sein. Das ältere Raspberry Pi Model B+ wird es weiterhin geben. Damit kommt die Raspberry-Pi-Foundation vor allem Kunden aus der Industrie entgegen, die weiterhin auf das Vorgängermodell setzen wollen. Der Hersteller erwartet jedoch, dass dieses Jahr etwa 80 Prozent aller verkauften Minirechner auf die neue Modellvariante entfallen werden.

Raspberry Pi 2 Model B unterstützt jetzt auch Ubuntu und demnächst auch Windows 10. (Foto: Raspberry Pi Foundation)
Raspberry Pi 2 Model B unterstützt jetzt auch Ubuntu und demnächst auch Windows 10. (Foto: Raspberry Pi Foundation)

Raspberry Pi 2 Model B: Minirechner unterstützt Ubuntu und bald auch Windows 10

Mit dem neuen Quadcore-Prozessor wird der Raspberry Pi 2 auch für aufwendigere Projekte eingesetzt werden können. Nach Herstellerangaben soll sich die Performance um den Faktor sechs erhöht haben. Über die Raspberry-Pi-Download-Seite können Besitzer des neuen Modells jetzt auch eine angepasste Version von Ubuntu-Linux herunterladen. Außerdem soll es eine kostenfreie Version von Windows 10 für alle Nutzer des Raspberry Pi 2 geben. Wer daran Interesse hat, kann sich schon jetzt bei Microsoft dafür vormerken lassen.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine große Sammlung von Projekten, die sich mit Raspberry Pi verwirklichen lassen.

Veröffentlichungsdatum des Original-Artikels: 2. Februar 2015

via www.theregister.co.uk

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4 Antworten
  1. von Klaus am 02.02.2015 (12:03 Uhr)

    Statt die interne Verlinkung aufzustocken könntet ihr auch gern mal hilfreiche Links ergänzen - in diesem Fall z.b. zum offiziellen Vertreiber der Minirechner. Das würden bestimmt viele Leser zu schätzen wissen.

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  2. von Nettes Gerät am 03.02.2015 (12:24 Uhr)

    Wegen
    http://www.golem.de/news/entwicklerplatinen-beaglebone-black-als-raspberry-pi-konkurrent-1304-98880.html
    war das vielleicht nötig. Aktuelle neue Handies haben auch oft FullHD, OctaCore(BigLittle), 2-3GB RAM und liegen bei 200-300 Euro. Die 30-40-Euro-Rechner haben seit kurzem also vermutlich 4 Cores und 1GB RAM. Die ARM-Chips für (leider teure) NAS-Geräte haben inzwischen wohl auch Gigabit-Ethernet und USB3 und liegen wohl eher bei ab 100 Euro.

    Win10 oder Win10RT ? Aber WinPhone soll wohl auch nur noch Windows10 heissen.

    @Klaus Posting #1: Ich hab meins (Pi B) von Amazon. Das Beaglebone-Black und vielleicht auch passende eMMC-Module sind vielleicht schwerer zu finden.

    Schön ist, das es viele Distros für Raspberry gibt. Schlecht ist, das diese sich in den Beschreibungen oft kaum unterscheiden und man nicht genau weiss was am besten passt. Mathematica für RasPBerry ist ich glaube auch kostenlos.

    Halb-OT: BerryBoot sorgt dafür das man mehrere Distros bequem auf derselben SD-Karte installieren kann. Im Downloadordner bei ich glaube Sourceforge liegen mehrere passend konfigurierte Distros herum.

    Meinen Pi-B musste ich über einen zusätzlichen USB-Hub mit Strom versorgen weil Tastatur/Maus mal ging und mal nicht.
    (Z.B. Bigtec-USB-Hub bei Amazon oder Ebay. Die Rezensionen zeigen, wieso der sich dafür eignet oder auch für OTG am Tablett oder Smartphone und vielleicht nicht immer für normale PCs.)
    Inzwischen gibts für 1,69 Euro (3..2 Wochen Lieferzeit) bei Ebay USB-Messgeräte die Volt und Ampere anzeigen. Sowas hatte ich damals noch nicht.

    "Bastelrechner" ist eigentlich untertrieben. Das B-Modell ist nicht superschnell. Aber h.264-FullHD-Filme vom Photoapparat kann er problemlos abspielen und per HDMI darstellen.
    DVB-T läuft in Mpeg2 wofür man eine Lizenz auf der Homepage nachkaufen muss. Im Prinzip reicht der Single-Core also wohl als Mediaplayer fürs Internet. Die Zusatzplatinen sind leider fast alle recht teuer.

    Wegen des günstigen Preises ist der Pi2 sicher ein guter Zwischenschritt bis 4k/UHD1. Die vielen Distributionen machen es auch für technik-un-affine Verwandte zum brauchbaren Gerät für z.B. am TV Briefe zu schreiben (Ubuntu) oder zu surfen oder als Mediaplayer. Die Mediaplayer-Distros basieren oft auf XBMC welches durch die vielen Plugins vielseitig nutzbar ist.

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  3. von Nettes Gerät am 03.02.2015 (12:39 Uhr)

    Nachtrag: Odroid C1 gibts auch noch als aktuellere Konkurrenz mit Gigabit-Ethernet:
    http://www.golem.de/news/odroid-c1-vier-kerne-zum-raspberry-pi-preis-1412-111092-rss.html

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  4. von web2seo am 03.03.2015 (19:49 Uhr)

    Hallo,
    toller Beitrag, schön auf den Punkt gebracht.
    Ich teile eine Wohnung mit meiner Studentenpartnerin, da bleibt leider nicht viel Platz für einen großen Stand-PC, so entschied ich mich für den Raspberry 2. Wenn man bedenkt wieviel Platz ich mir durch diesen mini pc sparren kann. Für kleine Arbeiten, wie auch Surfen kann ich ihm jeden zu Herzen legen. Diesen Artikel: http://www.derneuemann.net/raspberry-pi-2/3983 über den Raspberry 2 kann ich der Community auch ans Herz legen. Ich habe es bis dato nicht bereut, allerdings fehlt mir das zocken einwenig :)
    Gruß

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