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Raspberry Pi 3 mit WLAN und Bluetooth ab sofort vorbestellbar [Update]

    Raspberry Pi 3 mit WLAN und Bluetooth ab sofort vorbestellbar [Update]

Raspberry Pi 3 Model B. (Foto: Raspberry Pi Foundation)

Ein neuer Raspberry ist im Anmarsch. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus, ein Testbericht der FCC enthüllt aber erste Details. Demnach soll der Raspberry Pi 3 über integriertes WLAN und Bluetooth verfügen.

FCC-Bericht: Raspberry Pi 3 kann WLAN und Bluetooth

Die legendäre Minirechner-Familie bekommt erneut Zuwachs. Nach dem Fünf-Dollar-Modell Raspberry Pi Zero soll in Kürze der Raspberry Pi 3 erscheinen. Ein entsprechender Testbericht der US-Zulassungsbehörde FCC hat Informationen und erste Fotos des neuen Mini-PCs offenbart. Demnach ist das Gerät mit einer WLAN-Verbindung ausgestattet (WLAN 802.11 b/g/n im 2,4-Gigahertz-Band), außerdem beherrscht der Raspberry Pi 3 Model B Bluetooth 4.1 Low Energy.

Update vom 29. Februar 2016, 09:30 Uhr: Der Raspberry Pi 3 steht ab sofort zur Vorbestellung bereit. In einem Blogpost hat die Raspberry Pi Foundation die neue Version des Bastelrechners offiziell vorgestellt. Der Mini-PC soll dank neuem Prozessor rund zehn Mal schneller sein als das erste Raspberry-Modell. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Raspberry Pi 2, unterscheidet sich das neue Modell kaum, allerdings hat der Raspberry Pi 3 jetzt WLAN und Bluetooth 4.1 an Bord. Der neue Raspberry soll mit seinen Vorgängern kompatibel sein und kann unter anderem hier und hier zum Preis von rund 37 Euro (vor Steuern) vorbestellt werden.

Ausschnitt aus der Anzeige für den Raspberry Pi 3 im MagPi-Magazin. (Bild: skelinton/Reddit)
Ausschnitt aus der Anzeige für den Raspberry Pi 3 im MagPi-Magazin. (Bild: skelinton/Reddit)

Weitere Details sind über eine geleakte Werbeanzeige für den Raspberry Pi 3 in der neuen Ausgabe des MagPi-Magazins ans Licht gekommen. Demnach ist in dem neuen Raspberry ein 64-Bit-Prozessor (Broadcom BCM2837) verbaut, der eine Taktrate von 1,2 Gigahertz bietet. Der Arbeitsspeicher beläuft sich wie beim Vorgängermodell auf einen Gigabyte. Dank WLAN- und Bluetooth-Möglichkeiten wird der Raspberry Pi 3 jetzt als „IoT-Ready“ bezeichnet, soll sich also für eine Einbindung in oder als Steuermodul für das Internet der Dinge eignen.

Der Raspberry Pi 3 im Test der FCC. (Bild: FCC)
Der Raspberry Pi 3 im Test der FCC. (Bild: FCC)

Raspberry Pi 3: Release-Datum noch unklar, Preis wohl bei rund 34 Euro

Vom Design her hat sich offenbar im Vergleich zum Raspberry Pi 2 nicht viel getan, wenn man den Bildern der FCC glauben kann. Wann genau der neue Bastelrechner auf den Markt kommen soll, steht noch nicht fest. Allerdings dürfte es nach der Freigabe durch die FCC nicht mehr allzu lange dauern. Der Preis wird sich der geleakten Werbeanzeige nach auf umgerechnet rund 34 Euro belaufen – auch hier gibt es also wenig Unterschiede zum Vorgängermodell.

Für Raspberry-Pi-Fans ist sicher auch unser Artikel „25 unglaubliche Raspberry-Pi-Projekte“ interessant.

via winfuture.de

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5 Reaktionen
Makespace01
Makespace01

Den Raspberry pi 3 konnte man übrigens schon ab dem 29.2. bei Pollin, Reichelt und co bestelln. Er wurde um 10 Uhr in Deutschland vorgestellt. Das fehlt oben

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Mehr Durchsatz wäre schön
Mehr Durchsatz wäre schön

Der golem-Bericht über den Pi3 hat ja endlich aufgedeckt worauf ich gerne hinweise und gerne ignoriert wird oder die Redakteure mangels eigener Erfahrung nicht wissen: Man muss so dick wie möglich Ampere reinschieben weil er sonst gerne instabil wird. Und eine Tastatur/Maus will man ja schon direkt anschliessen.

@RolfS: Das generelle Problem sind wohl die mehreren verschiedenen ARM-Sorten:
Handy-ARMs werden jedes halbe Jahr verbessert. USB-3 ist aber wohl auch noch selten.
Die ARMs für die NAS können inzwischen USB-3 und halt schon ewig SATA aber die besseren Geräte kosten auch 400 und da sind x86-Geräte von Dell/HP/... wegen besserer Software-Ausstattung mit OpenFiler/FreeNAS/irgendeinLinux/... oft wohl leider immer noch Preis/Leistungsmäßig besser wenn Stromverbrauch nicht ganz so wichtig ist.
Die ARMs für RasPi, ChromeCast, AmazonFireStick sind auch nicht auf Festplatten ausgerichtet sondern (Fire2Box oder NVidia-Gerät für $100-$199) bestenfalls noch USB-2 (bald wohl auch wegen VR) das wichtige zur Zeit ist wohl h.265 und höhere Video-Auflösungen.

http://www.golem.de/news/einplatinenrechner-chromium-os-for-sbc-will-auf-alle-minirechner-1603-119471.html

Es gibt motivierte Alternativen mit SATA, Gigabit-Ethernet aber da liegt man wohl leider eher bei 70-$115 Euro und ist oft auf wenige Distributionen festgelegt. Wer 4k machen will zahlt für MediaPlayer-"Einplatinen"-Geräte wohl auch noch ca. $/Euro 130 glaube ich.

Sobald die Rechner USB-3 können, kann man auch diese SATA-USB-Adapter nehmen. Für alte Festplatten reicht ja USB2=480MBit/sek also wie die SD-Karten zur Zeit maximal 40-50 MByte/sek.
Für SATA-SSDs mit 500 MByte/sek ist deshalb auch USB3.(0|1)/superspeed/5GBit/sek/"Gen-1" die Grenze aber halt auch vielleicht USB3.1/superspeed-PLUS/10GBit/sek/"Gen-2". Vielleicht tut sich durch die 64-Bit-ARMs diesbezüglich etwas.
Aber was die Handy-Chips nicht brauchen ist zahlenmäßig nicht so spannend.
Und von
http://www.golem.de/news/cortex-a32-dieser-armv8-kern-ist-fuer-32-statt-64-bit-optimiert-1602-119296.html
hat man auch nicht viel. In zillionenfachen Festplatten sind wohl auch ARMs drin. Aber den Durchsatz machen evtl Zusatz-Designs und weil es nur noch wenige Festplatten-Hersteller gibt, gibts auch keinen der diese Worker-Teile mit Handy-8core-ARM-CPUs mischt um durchsatz-starke SATA-RAIDs o.ä. aufzubauen.

Interessant wären ARM-Chips mit PCIe. Daran würde man dann SATA-Chips anschliessen. Aber sowas gibts vielleicht auch nicht oder nicht günstig.
10GBit, PCIe und SATA aber nur USB2:
http://www.golem.de/news/baikal-t1-russische-cpu-steckt-in-erstem-aio-system-1602-119448.html
Aber halt MIPS statt ARM.

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Mehr Durchsatz wäre schön
Mehr Durchsatz wäre schön

Ein Problem ist wohl weiterhin, das die QuadCore(?)-CPu damals die 1-Core-CPU ersetzt hat so wie wenn man im Trabbi einen besseren Motor einbaut, aber Bremsen, Reifen, Aerodynamik, Getriebe, Antriebsstrang usw. nicht upgedated werden. Dasselbe Problem hat jetzt der RasPi: Ethernet hängt vermutlich immer noch an USB und ist KEIN Gigabit-Ethernet sondern nur 100. Auch nur USB2.
Wer sich für NAS interessiert lernt schnell das ARM-CPUs für Handies alle 6 Monate überarbeitet werden, bei NAS die ARM-CPUs aber oft nur alle 2-5 Jahre.
Man kann froh sein wenn es USB 3.0 gibt. Gigabit-Ethernet ist seit 1-2 Jahren wenigstens halbwegs normal.
Nett wäre ein RasPI mit einer 8TB-Platte für <=199 glaube ich und ZFS z.b. OpenFiler oder FreeNAS(BSD glaube ich) wenns das dafür gibt.
Weil aber der Durchsatz zu klein ist, taugt es dafür nicht wirklich.
Hoffentlich bleibt dem RasPi4 nix übrig als endlich die Infrastruktur ("ChipSet" bei x86) auf mehr Durchsatz hochzuziehen.
http://www.golem.de/news/baikal-t1-russische-cpu-steckt-in-erstem-aio-system-1602-119448.html
hat ein paar nette Features für ein SystemOnAChip aber nur USB-2 ist inzwischen auch blöd. Hoffentlich kommt auch dort Bewegung in den Markt aber die Stückzahlen sind wohl leider zu klein so das man nur bei guter Laune die NAS-ARM-Designs alle paar Jahre etwas höher zieht.

Wikipedia: Raspberry_Pi#Specifications
hat eine nette Feature-Tabelle der verschiedenen Modelle.
Nur FullHD+(1920x1200) ist inzwischen auch langsam out. h.264 geht m.W. aber OHNE Zusatzcodec-Kauf.

Schön sind die vielen Distros die man einfach auf SD-Karte zieht und laufen lässt. Cyanomodgen aufs Handy ziehen macht tausend mal mehr Arbeit falls man nicht sogar failed.
Daher bleibt RasPi wohl immer noch erste Wahl.
Ein bezahlbares Display wäre nett. Schade das Asiaten sowas nicht produzieren wo doch 80-Euro-Tabletts genau das richtige Display inclusive Touch-Bedienung schon haben. :-(

Weil Router es nicht nötig haben, Bluetooth einzubauen, hat RasPi sich damit einen Platz im SmartHome erobert. Wichtig wären jetzt Bluetooth-Basierte BEZAHLBARE Strom-Messer/Gerät-Eingeschaltet-Indikatoren oder Thermometer, Hygrometer usw.
Das SmartHome scheitert bisher und in Zukunft wohl auch die nächsten Jahre noch daran, das Bluetooth nur 10 Meter weit geht. Echt schade :-((((((
Viele Bekannte haben ihre Tabletts herumliegen und wenn man dort per Skype anruft wären 20-Euro-Bluetooth-Lautsprecher an Zentraler Stelle oder im Garten nett, welche per Klingelton verkündigen, das die Tür klingelt oder jemand anruft oder nur das wieder mal eine Email eingegangen ist...
Tja. Technisch trivial. Jeder würde es benutzen. Aber dank Regularien, TTIP, Rechtskosten, TISA, Softwarepatenten usw. verzichtet Deutschland auf die Umsetzung und ich kenne leider kein Land wo man damit trivial reich werden kann. Holding-Ketten fördern ist sicher wichtiger. Oder E-Autos fördern obwohl die Leute sie sowieso kaufen werden und man lieber die Benzin-Auto-Arbeitsplätze auf E-Auto konvertieren sollte wie damals die Pferde-Transport-Jobs auf Benzin-Auto-Jobs.

Smart-Home geht bisher weiter also nur in einem 1-Zimmer-Appartment.

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Tony

Der Raspberry Pi 3 mit den Neuerungen in Sachen Konnektivität und leistung kann sich auf jedenfall sehen lassen. Vor allem WLAN on Board war schon eine längst überflüssige Sche, wenn man bedenkt das andere vergleichbare Boards das schon mitbringen.

Schade ist nach wie vor, dass die Entwickler nicht allen Wünschen der Anwender nachkommen, sprich SATA und GBit Ethernet.

Antworten
Rolf S.

SATA wäre wirklich mal ne Schau. Die SD-Karten sind vom Datendurchsatz echt nicht der Bringer. Vor allem unter Dauerbelastung gehen die Chips übern Jordan. Für Miniwebserver ist der Raspi halt echt genial

Antworten

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