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Raspberry-Pi-Gehäuse: so schick lässt sich der Minirechner verpacken

Raspberry-Pi-Gehäuse: so schick lässt sich der Minirechner verpacken

, der kleine Linuxrechner zum günstigen Preis, kann endlich in größeren Mengen bestellt werden. Wer sich so einen Mini-PC bestellt, sollte wissen, dass er ganz nackt, also ohne Gehäuse ausgeliefert wird. Dies ist einerseits recht unpraktisch, andererseits lässt sich das Aussehen der kleinen Himbeere wunderbar individualisieren. Einige Besitzer des kleinen Computers haben dies bereits gemacht – wir zeigen euch eine Auswahl der kreativen Raspberry-Pi-Gehäuse.

Raspberry-Pi-Gehäuse: so schick lässt sich der Minirechner verpacken

Raspberry-Pi-Gehäuse – dezent, rustikal oder phantasievoll

Der Raspberry-Pi-Rechner kommt ohne Gehäuse ins Haus (Bild: Raspberry Pi)

Auf der Raspberry-Pi-Website haben viele Bastler ihre Werke zur Schau gestellt, um weitere Besitzer beim Gehäusebau zu inspirieren. Man findet dort allerhand einfache, aber schicke Lösungen aus Legosteinen, wie das Werk einer 12-jährigen aus Mannheim, die sogar eine Bauanleitung gepostet hat. Wer Lösungen aus Lego mag, aber keine Steine mehr zuhause hat, kann sich auch ein fertiges Kit zulegen, das mit ca. 14 GBP zu Buche schlägt. Beide Lego-Gehäuse haben als i-Tüpfelchen jeweils eine Lego-Himbeere verpasst bekommen.

Bastler, die es noch etwas geekiger mögen, sollten sich den selbstgebauten Case von Ben Heck näher ansehen. Er hat sich eine Handvoll Sperrholz geschnappt und ein Gehäuse nebst Keyboard und weiterer Komponenten inklusive eines Ausschalters um den Raspberry Pi herum gebaut. Das Ganze erinnert ein wenig an einen C64, nur weniger „brotkastenförmig“. Wer Holz als Baumaterial bevorzugt, das Raspberry-Pi-Gehäuse aber lieber etwas kompakter hätte, wird auf Etsy fündig – dort bietet der Nutzer Nhslzt das BRAMBLE Pi - Raspberry-Case an. Das Gehäuse lässt sich auf Wunsch mit einer Lasergravur versehen.

Marco Alici hat sein Raspberry-Pi-Case mithilfe eines 3D-Druckers erstellt. Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und wurde dem Minirechner auf den Leib geschneidert. Die Hülle ist im Vergleich zu den Lego-Gehäusen nicht sonderlich billig, denn es fallen je nach Material zwischen ca. 37 und 90 Euro an. Dafür kann man aus verschiedenen Farben und Finishs wählen. Wer ein etwas günstigeres Kunststoff-Gehäuse sucht, sollte sich den Mix N' Match Raspberry Pi-Case bei ModMyPi ansehen. Für diesen Case fallen lediglich 10GBP an. Ein weiterer Kunststoff-Case der besonderen Art stammt von Adfruit. Die Adafruit Pi Box ist vollkommen transparent und ermöglicht somit sowohl Schutz für den Rechner als auch freie Sicht auf die Platine mit all ihren Bauteilen und dem Hersteller-Logo.

Wer überhaupt kein Geld für ein Gehäuse ausgeben möchte, sollte sich die Lösungen aus Papier bzw. Pappe ansehen. The Punnet ist beispielsweise ein Gehäuse aus Pappe oder Papier – die Schablone lässt sich ohne viel Aufwand ausdrucken, anschließend werden die Löcher für die Anschlüsse ausgeschnitten und schließlich gefaltet. Wem das noch zuviel Aufwand ist, kann sich diese Lösung ansehen, die laut A Bite Of auf ebay verkauft wurde. ;-)

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3 Antworten
  1. von Andreas am 17.07.2012 (17:35 Uhr)

    Der "Brotkasten" soll eher an den seinerzeit legendären BBC Micro erinnern.

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  2. von Tony am 18.07.2012 (09:33 Uhr)

    Mein RPi steckt in einem Bramble Pi-Gehäuse. Die Teile sind super verarbeitet, sind einfach zu montieren und passen genau. Außerdem ist Nick ziemlich in Ordnung. Ganz klar: Kaufempfehlung.

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  3. von PeterSilie am 06.05.2013 (19:17 Uhr)

    Auf http://raspberrypiguide.de gibt es auch ne schöne Auswahl

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