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Hardware

Raspberry Pi für die Hosentasche: Poco ist ein Multifunktions-Gadget in Kreditkartengröße

    Raspberry Pi für die Hosentasche: Poco ist ein Multifunktions-Gadget in Kreditkartengröße

Poco. (Bild: Poco)

Poco ist ein kreditkartengroßer Handheld-Computer für die Hosentasche, der auf dem Raspberry Pi basiert. Er kann unter anderem als HD-Kamera, Media-Player, GPS oder Spielkonsole eingesetzt werden.

Handheld-Computer: Poco basiert auf dem Raspberry Pi. (Grafik: Poco)
Handheld-Computer: Poco basiert auf dem Raspberry Pi. (Grafik: Poco)

Poco: Raspberry-Pi als Handheld-Computer für Unterwegs

Geht es nach seinem Macher, so kann Poco der als Action-Kamera, als Media-Player und -Recorder oder als mobile Spielekonsole eingesetzt werden. Da im Inneren ein Raspberry-Pi-Compute-Module werkelt, ließen sich darüber hinaus aber sicherlich noch völlig andere Einsatzgebiete finden.

Das Gerät verfügt über zwei Kameras. Damit lassen sich jeweils Full-HD-Videos oder 5-Megapixel-Fotos aufnehmen. Dazu gibt es eine passende Mikrolinse und ein LED-Blitzlicht. Der Touchscreen des Poco soll 2,8 Zoll groß sein. Es gibt drei USB-Anschlüsse sowie einen Micro-HDMI-Port. Dazu gesellen sich zwei analoge Joysticks und ein paar Buttons. Neben WLAN wird auch GPS unterstützt und es befinden sich verschiedene Sensoren mit an Bord.

Raspberry-Pi-Handheld Poco: Brauchen wir sowas?

An sich wirkt Poco sicherlich interessant. Allerdings bringen unsere Smartphones in der Regel schon mehr Power als das verbaute Raspberry-Pi-Compute-Module mit. Aufgrund des Gehäuses eignet es sich auch nur bedingt als Grundlage für eigene Hardware-Hacks. Daher dürfte die Zielgruppe für den Handheld-Rechner doch recht gering sein.

Wer trotzdem Interesse hat, kann das Projekt auf Indiegogo unterstützen. Für 299 US-Dollar zuzüglich Versand soll das Gerät euch gehören. Allerdings auch nur, wenn der Macher genug Geld für die Produktion zusammenbekommt. Hier ist aber Vorsicht geboten, denn beim Poco handelt es sich um eine Indiegogo-Kampagne mit flexiblem Funding. Das bedeutet, dass der Macher euer Geld auch dann einbehält, wenn das Ziel von 300.000 US-Dollar nicht erreicht wird.

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Das ist zwar nicht grundsätzlich schlimm, erhöht aber natürlich die Chance darauf, dass dem Macher noch vor Produktionsbeginn die finanziellen Mittel ausgehen. Wie bei jeder Crowdfunding-Kampagne müsst ihr für euch entscheiden, ob ihr das Risiko tragen wollt oder nicht. Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch unser Artikel „Raspberry Pi Zero: Dieser Mini-PC ist kaum teurer als ein Bier“.

via www.engadget.com

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