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Rdio startet heute – Neuer Musik-Streaming-Dienst macht Simfy Konkurrenz

Rdio startet heute – Neuer Musik-Streaming-Dienst macht Simfy Konkurrenz

Mit Rdio schafft es nach rara.com und Deezer ein weiterer vielversprechender Musik-Streaming-Service nach Deutschland. Das US-Amerikanische Unternehmen mit Hauptsitz in war bisher nur in den USA, Kanada, Brasilien, Australien und Neuseeland verfügbar, seit heute gibt es ihn auch hierzulande. 

Rdio startet heute – Neuer Musik-Streaming-Dienst macht Simfy Konkurrenz

Rdio - Musik-Streaming-Service mit sozialer Note

Der webbasierte und werbefreie Service bietet gegen eine Gebühr von 4,99 Euro unbegrenztes Web Streaming und eine Auswahl an über zwölf Millionen Songs. Für 9,99 Euro gibt es über den Web-Service hinaus auch mobile Streaming. Musik der vier großen Major-Labels Universal Music Group, Sony Music Entertainment, EMI Music, Warner Music Group, sowie Independent Musik-Label und -Distributoren wie FineTunes, IODA, Orchard, Beggars Group und K7 beliefern Rdio mit Unterhaltung. Wer viel unterwegs ist, kann den Service via App für iOS, Android, Windows Phone oder BlackBerry nutzen. Auch für das iPad gibt es eine kompatible App. Musik kann optional auf mobile Geräte entweder gestreamt, oder auch offline gespeichert werden.

Rdio versteht sich nicht nur als reiner Musik-Streaming-Dienst, sondern verfügt auch über eine soziale Note. User können sich ein Profil anlegen und sehen, was Freunde und weitere Influencer im Augenblick hören. Andere kann man an seiner Musik über Facebook und Twitter teilhaben lassen. Ein weiteres interessantes Feature sozialer Art: Playlisten können kollaborativ angelegt werden.

Für Rdio gibt es bereits eine Vielzahl an Apps (Bild: Rdio)

Die Macher hinter Rdio sind keine Unbekannten. Janus Friis und sein Business-Partner Niklas Zennstrom haben bereits Erfolge mit Unternehmen wie dem File-Sharing Service Kazaa und den VoIP- und Chat-Service Skype zu verzeichnen. Rdio ist der nächste Hit der beiden. In Bezug auf die Musikbestände hat Rdio nach einem Test des Wired Magazins gegenüber dem Platzhirschen Spotify die Nase vorn. Ein weiterer Punkt, der an Rdio geht, ist die verfügbare iPad-App, die Spotify fehlt. Dies wird sich zwar in nächster Zeit bestimmt ändern, doch im Moment  hat der kalifornische Service in dem Punkt gewonnen. Ob Rdio sich in Deutschland erfolgreich positionieren kann, hängt jedoch auch von anderen Faktoren hab.

Rdio - Ernste Konkurrenz zu Simfy, Napster, rara und Co.

Der Markt der Musik-Streamig-Dienste füllt sich langsam. Nach , Juke, Sonys Qriocity, Napster, Deezer und rara.com ist Rdio mittlerweile mindestens der siebte Service dieser Art in Deutschland. Der Musik-Streaming-Markt ist noch lange nicht gesättigt und gerade erst drauf und dran, richtig durchzustarten. Denn erst im Dezember letzten Jahres wurde eine Vereinbarung zwischen GEMA und der Bitkom erzielt, sodass Online-Musikanbieter eine Planungs- und Rechtssicherheit für ihre Dienste haben.

Angesichts dessen ist davon auszugehen, dass wir Spotify auch bald in Deutschland ganz offiziell und ohne Hintertürchen nutzen können. Für Nutzer von Sonos-Lautsprechern wird sich mit Rdio und Spotify eine neue Musikwelt eröffnen - beide Dienste, wie auch Napster, können ohne Zusatzsoftware empfangen werden. Rdio kann ab sofort testweise für 7 Tage kostenlos genutzt werden - man benötigt lediglich eine Emailadresse oder einen Facebook-Account.

Weiterführende Links:

 

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Eine Antwort
  1. von Jan R. am 12.01.2012 (08:46 Uhr)

    Das klingt ja mal vielversprechend!
    Die sieben Gratis-Tage kann man ja auf jeden Fall nutzen. Was mich allerdings ein wenig 'abschreckt' ist der Name des Service'. Klingt (für mich) irgendwie nicht so sympathisch.

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