Normalerweise funktioniert RSS so: In einer Datei werden die neuesten Inhalte in einem maschinenlesbaren Format veröffentlicht. Programme aller Art können nun damit anstellen, was sie wollen. Ob es neue Inhalte gibt, erfahren sie aber nur, in dem sie nachschauen. rssCloud nun ist ein Push-System: Allen Abonnenten wird aktiv bescheid gesagt, sobald ein neuer Inhalt veröffentlicht wurde. Diesen Service übernimmt ein spezieller Server, den man festlegt. Auf diese Weise wird die Verbreitung von Inhalten per RSS erheblich also beschleunigt. In Zeiten des „Echtzeit-Webs“ ein wichtiger Faktor. Hinter dem Projekt steckt Dave Winer, ein Pionier im Bereich RSS.
Alle 7,5 Millionen Blogs auf WordPress.com verstehen sich nun darauf. Das könnte diesem Feature natürlich einen erheblichen Schub geben. Der ist auch notwendig, damit entsprechende Applikationen, die den RSS-Feed auslesen, überhaupt mitmachen und die Nutzer davon profitieren.
Dasselbe Ziel wie rssCloud verfolgt übrigens PubSubHubbub, das u.a. vom Google Reader bereits unterstützt wird. TechCrunch sieht hier bereits einen „Format-Krieg“ am Horizont.
Links zum Thema
- Matt Mullenweg kündigt die Integration von RSS Cloud an
- Offizielle Website zu RSS Cloud
- Erklärungen zu RSS Cloud





5 Answers
von » LINKLOAD vom 08.09.2009 [UPLOAD… 08.09.2009 (18:49Uhr) 1.
[...] WordPress-Blogs bekommen dank “rssCloud” einen Echtzeit-Feed. Mehr Infos dazu hier in meinem Artikel auf t3n. [...]
von Frank 09.09.2009 (09:02Uhr) 2.
PibSubHubbub gibt es im übrigen auch als Plugin für WordPress, so dass die Integration einfach ist.
von rssCloud – Push für Blogs > Techni… 09.09.2009 (12:42Uhr) 3.
[...] rssCloud geht deshalb einen anderen Weg. Und dieser Weg ist z.B. iPhone und iPod Touch Nutzern seit kurzem recht bekannt. [...]
von Blick über den Tellerrand - Julia, Plug… 26.09.2009 (17:58Uhr) 4.
[...] t3n fand ich ein Wordpress-Plugin "RSS-Cloud", mit dem es möglich ist, [...]
von t3n-Linktipps: WordPress-PuSH, twitternd… 04.03.2010 (15:45Uhr) 5.
[...] Nach rssCloud führt WordPress.com für seine über 10 Millionen Blogs nun auch PubSubHubbub („PuSH“) ein. Mit diesen Technologien melden Seiten aktiv neue Inhalte zum Beispiel an den Google Reader, während beim ansonsten oft eingesetzten RSS eine Routine nachschauen muss, ob etwas hinzugekommen ist. [...]