Mitglieder der Selbstmach-Plattform DaWanda haben teure Post bekommen: Der Outdoor-Spezialist Jack Wolfskin mahnt offenbar ab, wenn Pfoten auf Produkten verwendet - der Abdruck einer Wolfstatze ist das Logo des Herstellers und markenrechtlich geschützt. Beim Werbeblogger findet sich ein umfassender Beitrag mit den wesentlichen Fakten und den bereits zahlreichen Reaktionen. Wieder einmal zeigt sich, wie schnell man im „rechtsfreien Raum Internet“ Post vom Anwalt bekommt.
Die zentrale Frage dabei außerdem: Warum schießt ein Unternehmen wie Jack Wolfskin öffentlich mit Kanonen auf Spatzen? Wie gefährlich sind die Hobby-Produzenten für einen solchen Konzern? Hätte es ein freundlicher Brief nicht auch als erster Schritt getan? Sicher: Jack Wolfskin hat wahrscheinlich das Recht auf seiner Seite. Dafür haben sie jetzt allerdings auch jede Menge schlechter Presse.























Viele Schlechte Presse --> Viele Presse
Aber natürlich auch hier die Frage: haben die das notwendig?
Auf der Website konnte ich zumindest keine sehen.
Schlieslich hat er sich die Tatze ja wohl offensichtlich bei Gnome oder aus der Natur "geklaut" ;-)
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Die Outdoorwelt hat sich längst anders orientiert - und das scheint diese Firma gerade zu begreifen. Deshalb kämpfen diese grünschnäbligen Senkrechtstarter mit allen Mitteln aus den Zwichenzeilen der BWL-Lehrbücher.
That's bärenstarkes business!
[...] Jack Wolfskin mahnt DaWanda-Mitglieder wegen Tatzen ab. [...]
[...] geht es natürlich um Dawanda und Jack Wolfskin, Hintergrundinformationen finden man hier, hier, hier und hier. Was soll man dazu sagen, sicherlich aus rechtlicher Sicht steht Jack Wolfskin [...]
Ich hoffe, es ist jetzt deutlicher geworden.
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Wer eine Marke (auch eine Bildmarke) angemeldet hat und die daraus resultierenden Markenrechte auch dauerhaft für sich erhalten möchte ist GEZWUNGEN diese Rechte auch in möglichst jedem Einzelfall zu verteidigen - auch wenn der Einzelfall noch so lächerlich sein mag. Wenn er es nicht tut, dann "erodieren" die Markenrechte und können deswegen generell nicht mehr in Anspruch genommen werden. Das gleiche würde übrigens natürlich auch gelten wenn ein Mini-Startup seine Marke verteidigen will.
Ich bin sicher dass auch Jack Wolfskin sich lediglich diesen dummen juristischen Zusammenhängen fügt um die "Tatze" nicht für alle Zeit zu verlieren. Die Abmahnung ist also lediglich formaljuristisch notwendig und nicht etwa weil man bei Jack Wolfskin tatsächlich irgendeinen Schaden befürchtet oder besonders boshaft wäre.
Ein weiteres Beispiel dafür wie die Welt durch dumme Gesetze und Rechtssprechung unnötig verkompliziert wird ...
die frage ist ja aber an erster stelle - hat JW überhaupt alle markenrechte - wofür sie gerade lustig abmahnungen verschicken ?
abnahmungen sind schnell verschickt - ob sie rechtens sind klärt nicht JW selber , auch nicht die anwälte von JW, sondern ein gericht.
ein beispiel:
http://register.dpma.de/DPMAregister/marke/register/2819737/306399199/DE
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Das zu prüfen steht abgemahnten Personen selbstverständlich frei. Vorsichtshalber sollte man aber wohl davon ausgehen dass die Gegenseite einen 6-7stelligen Betrag alleine in ihren Markenschutz investiert hat und von daher juristisch sehr wahrscheinlich durchaus solide aufgestellt ist. Unwahrscheinlich, das JW hier wie ein Hasardeur agiert. Und markenrechtliche Auseinandersetzungen sind (schon wegen der dafür notwendigen Patentanwälte) um ein Mehrfaches teurer als sonstige Gerichtsverfahren. => lieber zahlen und beim nächsten mal halt besser aufpassen.
Die Bären-Community hat Ärger mit JW:
http://skorpionstich.wordpress.com/2009/10/22/jack-wolfskin-dies-ist-erst-der-anfang/
[...] abgebildet sind. Eine ganz hinterhältige Masche von Markenpiraterie, jedenfalls in den Augen von Jack Wolfskin. Jack Wolfskin ist zwar mittler Weile zurückgerudert, doch ist der gute Ruf erst einmal [...]
[...] Weitere Reaktionen zu den Abmahnungen durch Jack Wolfskin bei Klaus Eck, F!XMBR, Patrick Breitenbach und t3n [...]