Du hast deinen AdBlocker an?

Es wäre ein Traum, wenn du ihn für t3n.de deaktivierst. Wir zeigen dir gerne, wie das geht. Und natürlich erklären wir dir auch, warum uns das so wichtig ist. Digitales High-five, deine t3n-Redaktion

Karriere

Recruiting-Flop des Jahres: Was „Call a Pizza“ vermasselt hat – und wie es besser geht

    Recruiting-Flop des Jahres: Was „Call a Pizza“ vermasselt hat – und wie es besser geht

Recruiting-Flop des Jahres. (Bild: © Africa Studio – Fotolia.com)

Social-Media-Recruiting ist ein heißer Trend der Talentsuche. Doch nicht jede Ambition verdient ein Schulterklopfen. Manchmal reicht es sogar nur für die „Goldene Runkelrübe“, den Negativpreis für schlechte Maßnahmen in der Personalkommunikation.

Der Fall „Call a Pizza“

Auch in diesem Jahr wurde wieder die „Goldene Runkelrübe“ für die schlechtesten Maßnahmen in der Personalkommunikation verliehen. In insgesamt vier Kategorien hat eine Jury aus Unternehmensvertretern, Personaldienstleistern und Bewerbern gewählt: „Stellenanzeigen“, „Karriere-Videos“, „Karriere-Website“ und „Social Media Arbeitgeberpräsenz“. Letztere vermeintliche Ehrung hat der Pizzalieferdienst „Call a Pizza“ verliehen bekommen. Der Grund: Penetrantes Dauer-Posten der immer selben Anzeige – insgesamt über 20 Mal wurde sie den Facebook-Fans in den Newsfeed gespült. Laut Jury zeugt das vor allem von fehlender Kreativität und mangelnder Motivation.

So gibt Jury-Mitglied Jannis Tsalikis zu verstehen: „Wer in Social Media aktiv sein will, muss bereit sein, sich über guten Content Gedanken zu machen und bereit sein für den Dialog. Einfach immer nur den gleichen Post zu veröffentlichen ist, als wolle man in einer Bar seine Freunde mit immer der gleichen Story begeistern. Genau das macht ‚Call a Pizza’ und verdient mithin zurecht die Rübe.“ Wer sich für die Talentsuche in sozialen Netzwerken interessiert, muss seiner Meinung nach einfach mehr liefern.

Social-Media-Recruiting? Ja! Aber mit nur mit gutem Content

Recruiting-Flop des Jahres: „Call a Pizza“ nervt mit penetrantem Dauer-Posten der immer selben Anzeige. (Screenshot: Goldene Runkelrübe)
Recruiting-Flop des Jahres: „Call a Pizza“ nervt mit penetrantem Dauer-Posten der immer selben Anzeige. (Screenshot: Goldene Runkelrübe)

„Wer in Social Media aktiv sein will, muss bereit sein, sich über guten Content Gedanken zu machen.“

Das sind deutliche Worte, worüber die Verantwortlichen bei „Call a Pizza“ nachdenken dürften. Dass die Goldene Runkelrübe jedoch keinen Pranger darstellen soll, erklärt Organisator des Negativpreises Henner Knabenreich. „Wir wollen die Unternehmen nicht an den Pranger stellen beziehungsweise nicht lachend mit dem Finger auf sie zeigen. Ganz im Gegenteil. Unser Ziel ist es, auf Fehler hinzuweisen und die entsprechenden Maßnahmen in Zukunft zu verbessern – und das mit einem kleinen Augenzwinkern. Aus Fehlern lernt man schließlich, die ausgezeichneten Maßnahmen sind Lehrbeispiele und zeigen, wie man es eben nicht machen sollte.“

Unter den Nominierten waren unter anderem auch die Bundeswehr, die Hotelgruppe Robinson, der Schulbuchverlag Cornelsen und die Sparkasse. Auch in den anderen Kategorien gibt es mahnende Beispiele. Die komplette Liste aller Kandidaten und vermeintlichen Sieger sowie deren Missgeschicke findet sich auf der Kampagnen-Seite der Goldenen Runkelrübe.

via www.wuv.de

Finde einen Job, den du liebst

Schreib den ersten Kommentar!

Melde dich mit deinem t3n-Account an oder fülle die unteren Felder aus.

Abbrechen