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RED Brick: Raspberry Pi bekommt Konkurrenz

    RED Brick: Raspberry Pi bekommt Konkurrenz

Hat Tinkerforge mit dem RED Brick eine Raspberry-Pi-Alternative geschaffen?

Nach einem Jahr Entwicklungszeit hat das deutsche Unternehmen Tinkerforge den RED Brick veröffentlicht. In diesem Artikel erfahrt ihr, was der gerade einmal 4 x 4 Zentimeter große Bastelrechner kann.

RED Brick: Auch für Programmier-Anfänger geeignet

Mit dem RED Brick veröffentlicht Tinkerforge einen Kleinrechner ganz im Sinne von Raspberry Pi. Der RED Brick lässt sich frei programmieren und in seiner Funktion durch zusätzliche Bricks und Bricklets erweitern.

Bisher gab es beim Brick-System von Tinkerforge allerdings ein Problem: Bei vielen Funktionen war eine dauerhafte Verbindung zu einem Host-Computer notwendig, um die Funktionen einzelner Bricks anzusteuern. Diese Rolle übernimmt jetzt der RED Brick. Eine Verbindung zum PC ist nur für die initiale Einrichtung und die Übertragung eines neuen Scripts notwendig.

Die Konfiguration des RED Brick kann dabei wahlweise über die Software BrickViewer oder die RED-Brick-API erfolgen. Die Konfiguration über den BrickViewer bietet den Vorteil, dass auch Nutzer mit geringen Programmier-Kenntnissen Scripte erstellen und auf den RED Brick übertragen können. Der Red Brick unterstützt 15 Programmiersprachen – unter anderem C++, Javascript und Python. Eine Liste alle unterstützten Programmiersprachen findet ihr auf der Website.

Der RED Brick bietet viele Anschlussmöglichkeiten auf engstem Raum (Screenshot: tinkerforge.com)
Der RED Brick bietet viele Anschlussmöglichkeiten auf engstem Raum. (Screenshot: tinkerforge.com)

RED Brick: Die inneren und äußeren Werte

Der RED Brick basiert auf einem 1 Gigahertz Allwinner A10s Prozessor. Zudem verfügt er über eine 3D Mali400 GPU. Beim verbauten Arbeitsspeicher handelt es sich um 512 Megabyte DDR3 SDRAM. Als Massenspeicher kommt ein Flash-Speicher in Form einer Micro-SD-Karte zum Einsatz. Auf dieser befindet sich das Image des Betriebssystems. Tinkerforge setzt hier auf Debian-Linux, welches in einer „Full“- und einer „Fast“-Variante zur Verfügung steht. Das „Full“-Image bietet neben einem GPU-Treiber auch LXDE und einen X-Server, der während des Bootens startet. Nutzer des „Fast“-Image müssen auf diese Inhalte verzichten. Einen wirklichen Grund zum „Fast“-Image zu greifen gibt es nicht – zumal sich die Bootzeit mit zehn zu 30 Sekunden nicht maßgeblich unterscheidet.

Die Anschlussmöglichkeiten des RED Brick lassen kaum etwas vermissen. Die Stromversorgung des RED Brick erfolgt über einen Mini-USB-Anschluss. Für den Anschluss von Eingabegeräten gibt es einen USB-Host-Anschluss. Die Verbindung zur GPU wird über einen Micro-HDMI-Anschluss (Typ D) hergestellt. Eine serielle Verbindung zu einem PC kann der Red Brick über den Mini-USB-Anschluss als serielle Schnittstelle herstellen. Zudem besitzt der RED Brick einen GPIO Anschluss, der allerdings bisher keine Softwareunterstützung seitens Tinkerforge bietet.

Über zwei Brick-Stapel-Stecker kann der RED Brick mit bis zu acht anderen Bricks sowie zwei Master-Extensions verbunden werden. Über einen Ethernet-Brick ist so beispielsweise eine Netzwerkanbindung möglich. Welche Extensions der RED Brick bisher unterstützt, erfahrt ihr hier.

Bestellen könnt ihr den RED Brick über den Shop von Tinkerforge.  Zur Zeit schlägt der RED Brick mit 69,99 Euro zu buche und ist damit deutlich teurer als beispielsweise der Raspberry Pi B+, den es schon für knapp 27 Euro gibt.

Vielleicht auch interessant: Hier findet ihr eine große Sammlung von Projekten, die sich mit Raspberry Pi verwirklichen lassen.

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1 Reaktionen
raspberry.tips
raspberry.tips

Und wo genau soll hier die Konkurrenz sein? Der Pi ist immer noch das Mittel der Wahl für viele Projekte. http://raspberry.tips

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