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Digitale Gesellschaft

Hackathon für Flüchtlingsprojekte: So kannst du deine Fähigkeiten sinnvoll einbringen

Deutschlands Digital- und Kreativszene ist aktiviert und erarbeitet Lösungen, die der Flüchtlingshilfe zugute kommen. Der Refugee-Hackathon möchte Tools liefern, die Spenden zur richtigen Zeit an den richtigen Ort bringen.

Die Hilfsbereitschaft der Menschen in der Flüchtlingskrise ist enorm. Doch viel zu viele Aktionen verlaufen im Sand. Das liegt auch und gerade daran, dass viele Prozesse nicht vernünftig abgestimmt sind. So erreichen beispielsweise Sach- und Zeitspenden oft nicht die Orte, an denen tatsächlich Bedarf besteht. Daneben gibt es weitere Herausforderungen, mit denen sich Flüchtlinge in Deutschland konfrontiert sehen und die mit vielen Hürden gespickt sind. So sind auch wichtige Informationen zum Asylverfahren für viele Asylbewerber nur schwer auffindbar beziehungsweise kaum verständlich aufbereitet.

Refugee-Hackathon will Lösungen für alltägliche Probleme in der Flüchtlingshilfe erarbeiten

Der Refugee-Hackathon findet vom 24. bis 25. Oktober 2015 in Berlin statt. (Grafik: refugeehackathon.de)
Der Refugee-Hackathon findet vom 24. bis 25. Oktober 2015 in Berlin statt. (Grafik: refugeehackathon.de)

Viele dieser Umstände könnten sich jedoch mit Hilfe einiger digitaler Lösungen verbessern lassen. Eine Aktion, die von der Open-Government-Aktivistin und Unternehmerin Anke Domscheit-Berg ins Leben gerufen wurde, möchte Kompetenzen vermitteln und entsprechende Lösungen erarbeiten. Auf einem „Refugee Hackathon“ sollen Flüchtlinge sowie Initiativen- und Behörden-Mitarbeiter ihre Erfahrungen zum Thema mitteilen und eine Wunschliste kreieren, die Programmierer anschließend in nutzwertige Software umwandeln sollen.

Initiatorin Anke Domscheit-Berg. (Foto: Flickr)
Initiatorin Anke Domscheit-Berg. (Foto: Flickr)

Am 23. Oktober 2015 soll in Berlin die Anforderungsliste erarbeitet werden. In den folgenden zwei Tagen vom 24. Bis 25. Oktober 2015 werden dann die Programme geschrieben. Wie auf der Projektseite nachzulesen ist, wird man sich dabei vor allem auf modulare Anwendungen konzentrieren, die zudem quelloffen auf Github veröffentlicht werden und somit ständig erweiterbar sind.

Damit der Hackathon effektiv stattfinden kann, suchen die Verantwortlichen derzeit nach Hilfen. Neben Geld- und Sachspenden, sind vor allem Teilnehmer gesucht, die sich mit ihrer Expertise einbringen können. Wer interessiert ist, kann sich per E-Mail anmelden. Unter dem Hashtag #refugeehackathon kann und soll zudem auf das Projekt in sozialen Netzwerken hingewiesen werden.

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Deutsche Digital- und Kreativ-Szene hilft auf ihre Weise!

Das Refugee-Hackathon-Projekt reiht sich in eine Menge spannender Aktionen ein, die die deutsche Digitalbranche und Kreativszene derzeit umsetzen. Erst vor kurzem haben wir beispielsweise über eine Flüchtlings-App aus Dresden berichtet, die von zwei Unternehmerinnen realisiert wurde. Die Smartphone-Applikation bietet verschiedene Hilfestellungen für Asylbewerber im Alltag an.

Das Projekt „Refugee on Rails“ will den Menschen zudem das Coden beibringen. Die Jobbörse Workeer möchte Flüchtlingen dabei helfen, eine Arbeit zu finden. Und die Freifunker sehen sich in der Tradition, den Menschen kostenlose WLAN-Ports bereitzustellen, damit die beispielsweise mit ihren Familienangehörigen in den Kriegsgebieten in Kontakt bleiben können.

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2 Reaktionen
Pixelbash

Ich bin ebenfalls am überlegen ein eigenes Flüchtlingsprojekt zu starten.
Ich habe mir überlegt kostenlose Online-Lebensläufe inkl. Hosting anzubieten.
Im Detail wären das One-Page WebseitenWebseiten auf Template-Basis, die Flüchtlingen die Möglichkeit geben sich und ihre Fähigkeiten darzustellen, damit sie, sobald sie arbeiten dürfen, schneller einen Job finden.
Was haltet ihr davon?

Offene Projekte
Offene Projekte

Dank der Flüchtlinge gibts hier in 10-100 Jahren endlich freie WiFis.

Für Teilnahme an Open-Source macht man sich leider bei konservativen Kunden keine Freunde.
http://www.theregister.co.uk/2000/07/31/ms_ballmer_linux_is_communism/

Und warum man nicht auf Listen stehen will, erklären die Artikel zu geduldeten oder sogar gerichtlich erlaubten Ausnahmen des Vermummungsverbotes.

Das meiste Geld haben die reichen Konservativen. D.h. der Großteil der IT-Löhne dürfte von dort kommen. Ich sehe keine linken Projekte oder von der Gewerkschaft beispielsweise zur Lohnerfassung, Tarif-Vertrags-Voting, TTIP, Gesetzen,... .

Ich finde es gut das endlich demokratie-fördernde Projekte durchgesetzt werden, die die kostenlos ohne Steuersubventionen vor Jahren locker herunterprogrammiert hätte wenn es keine teuren Abmahnungen und Softwarepatente gäbe.

Aber Freunde (bei den zukünftigen Arbeitgebern) macht man sich damit halt nicht notwendig.
Crowd-Formulator für Formulare in allen Flüchtlings-Sprachen crowdbasiert übersetzt wollte ich für Hartz4- und WKN-Wertpapiere schon ewig. Die Harz4-Hilfen, offene Rechtsberatungen in Mallorca, Madagaskar oder wo das erlaubt ist, Gewerkschaften, Die Linke usw. hätten zu jeder Frage des Hartz4-Fragebogens die aktuellen Urteile und was man reinschreiben kann und welche Rechte man hat verständlich in "einfacher Sprache"(Sachbegriff) danebengeschrieben und die Warteschlangen in der Hartz4Hilfe verschnellert und viel viel mehr Hartz4-Empfängern geholfen. Online in einer trivialen App regelmäßig upgedated auch per Modem natürlich. Gleiches für Kommentare zu Geldanlagen durch die Aktionärs-Verbände, Kleinanleger-Schutz-Vereine, Anwalts-Kanzleien die die entsprechenden Unternehmen verklagen usw. Oder für Auslands-Studenten oder auch die vielen TV-Auswanderer und die vielen Länder wohin sie auswandern um deren Lernkurve massivst zu verschnellern und Kosten zu minimieren. Es gibt überall was zu lernen und vieles was man besser früher gewusst hätte. Den Staat interessiert das vielleicht nicht... Aber im Duty-Free-Shop wüsste man schon gern wie viel Zigaretten man für Verwandte mitnehmen kann ohne Nachzahlen zu müssen und oft wohl auch ein Ermittlungs-Verfahren eingeleitet zu bekommen. Die Zoll-Informationen von Shop-Mitarbeitern für hunderte Länder wohin man weiter reisen kann, sind nicht notwendig immer korrekt. Vor Bestellungen im Ausland sollte man das also wissen. Im Prinzip für alles was mit Behörden oder Regeln zu tun hat.

Bürger-helps-Bürger.
Triviale Programmierung vs. Abmahnungen und Softwarepatente.

Schade das man der GPL nicht anonyme Software spenden kann. Die können dann ja sehen ob das nützlich ist und freischalten.

Aber Openleaks gibts auch immer noch nicht...
LaTeX3 wohl auch noch nicht. Oder ein updatebares Android.

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