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Berliner Projekt will Flüchtlingen das Coden beibringen: „Unsere neuen Nachbarn sind eine enorme Ressource!“

Berliner Projekt will Flüchtlingen das Coden beibringen: „Unsere neuen Nachbarn sind eine enorme Ressource!“

„Refugees on Rails“ will Flüchtlingen das beibringen – und zwar auch mit Hilfe eurer gespendeter . Wir sagen, wie ihr das Projekt unterstützen könnt.

Flüchtlingen eine Zukunft bieten – dieser Anspruch umtrieb Anne Kjær Riechert, Ahmet Emre Açar und Weston Hankins in der letzten Zeit häufiger. Was kann man tun, um die Situation zu beeinflussen? Welche Direkthilfe kann geleistet werden, um wenigsten einigen unter die Arme zugreifen? Die drei Berliner haben diese Frage für sich jetzt mit „Refugees on Rails“ beantwortet – einer Initiative, die es sich zur Aufgabe macht, talentierten Menschen erste Programmierer-Fähigkeiten zu vermitteln, in der Hoffnung, dass der Funke überspringt und den Schülern eine Perspektive aufgezeigt wird.

„Refugees on Rails“ möchte an die Spendenbereitschaft der Deutschen anknüpfen

„Refugees on Rails“ will Flüchtlingen das Coden beibringen – mit Hilfe eurer gespendeter Laptops. (Screenshot: Refugees on Rails)
„Refugees on Rails“ will Flüchtlingen das Coden beibringen – mit Hilfe eurer gespendeter Laptops. (Screenshot: Refugees on Rails)

„Unsere neuen Nachbarn sind eine enorme Ressource“, sagt Anne Kjær Riechert. „Ihre Widerstandsfähigkeit, Cleverness und die Fähigkeit im Netzwerk zu arbeiten, sind genau das, was nötig ist, um in der Internet-Wirtschaft erfolgreich zu sein!“ Mit der Code-Schule möchte das „Refugees-on-Rails“-Team nun diese menschlichen Charaktereigenschaften mit handfestem Facewissen verbinden. Unterrichtet werden die Flüchtlinge von erfahrenen Mentoren aus dem Umkreis er Gründer.

„Unsere neuen Nachbarn sind eine enorme Ressource!“

Doch wie immer, bei derartigen neuen Projekten, muss ein Fuß vor dem anderen gesetzt werden – und aller Anfang ist bekanntlich schwer. Für die Weiterbildung braucht es derzeit vor allem eines: Geräte, auf denen die Menschen arbeiten können. „Refugees on Rails“ möchte deshalb unter anderem auch an die aktuell hohe Spendenbereitschaft der Deutschen anknüpfen, und während der „Langen Nacht der Startups“ in Berlin alte Laptops von Spendenwilligen einsammeln.

Am Samstagabend, dem 5. September 2015 von 17 bis 24 Uhr, können Interessierte – in der Hauptstadtpräsenz der Deutschen Telekom, in der Französischen Straße 33 a-c – ihre Geräte übergeben. „Kenntnisse in Codierung und Design gibt Flüchtlingen die Möglichkeit, ihre Zeit in bestehende Hilfsprojekte einzubringen“, gibt auch Mitgründer Ahmet Emre Açar zu verstehen. „Geben wir unseren künftigen Bürgern eine Chance, sich einzubringen!“

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2 Antworten
  1. von Johannes am 02.09.2015 (12:40 Uhr)

    Sehr coole Aktion, aber ein unglücklicher Name. http://www.tagesschau.de/ausland/eurotunnel-129.html Und dazu noch unnötig, RoR ist ja überhaupt nicht direkter Gegenstand der Geschichte.

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  2. von JenZzzz am 04.09.2015 (09:54 Uhr)

    Also ich finde ja, sie sollten lieber erst mal Deutsch lernen, bevor sie eine Programmier"sprache" als neue Fremdsprache erlernen :D
    (nein, das ist absolut nicht fremdenfeindlich gemeint! Aber die Sprachprobleme sind WIRKLICHE Probleme, selbst unter den in dritter Generation hier lebenden "Ausländern" teilweise noch)

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