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Ähnlich wie in den USA: Auch Deutschland plant Registrierungspflicht für Drohnen

Ähnlich wie in den USA: Auch Deutschland plant Registrierungspflicht für Drohnen

Nach den USA wird wohl auch die Bundesregierung bald eine Registrierungspflicht für Drohnenbesitzer einführen. Dabei wird es einige Unterschiede zwischen privaten und gewerblich genutzten Drohnen geben.

Ähnlich wie in den USA: Auch Deutschland plant Registrierungspflicht für Drohnen
Drohne. (Foto: Lily)

Kennzeichnungspflicht für Drohnen auch in Deutschland

In den USA müssen sich Besitzer einer Drohne mit einem Gewicht ab 250 Gramm ab dem heutigen 21. Dezember 2015 bei der US-Luftfahrtbehörde FAA registrieren. In Deutschland könnte eine solche Registrierungspflicht für Drohnenbesitzer ebenfalls bald umgesetzt werden. Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt plant laut einer Mitteilung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur, die Nutzung von zivilen Drohnen neu zu regeln.

Drohnen, die schwerer als 0,5 Kilogramm sind, müssen in Deutschland wohl bald registriert werden. (Bild: DJI)
Drohnen, die schwerer als 0,5 Kilogramm sind, müssen in Deutschland wohl bald registriert werden. (Bild: DJI)

„Private Drohnen nehmen ständig zu. Daraus entstehen neue Gefährdungspotenziale zum Beispiel durch Kollisionen oder Abstürze. Ich werde die Nutzung von Drohnen deshalb neu regeln: Drohnen sollen zukünftig registriert werden, um den Eigentümer identifizieren zu können“, erklärte Minister Dobrindt. Die Kennzeichnungspflicht soll für Drohnen ab einem Gewicht von 0,5 Kilogramm gelten. Drohnenflüge in Wohngebieten, über Bundesfernstraßen, Eisenbahnlinien, Unglücksorten, Einsatzgebieten der Polizei oder Industrieanlagen sollen demnach künftig verboten werden.

Gewerbliche Drohnen auch außerhalb der Sichtweite

Je nachdem, ob die privat oder gewerblich betrieben wird, soll es weitere Regelungen geben. Für gewerbliche Nutzer setzt Minister Dobrindt den Erwerb fliegerischer und luftrechtlicher Kenntnisse voraus, dafür müsste dann eine Art Führerschein gemacht werden. Dafür soll unter bestimmten Umständen der Drohnenflug auch außerhalb der Sichtweite des Steuerers erlaubt werden können.

Für private Nutzer bleibt dies dagegen weiterhin verboten. Die maximale Flughöhe der Drohne darf 100 Meter nicht überschreiten. Die wohl kommende Kennzeichnungspflicht soll auch dazu dienen, bei Missbrauch oder Unfällen den Verursacher identifizieren zu können. Wann genau ein solches Gesetz in Kraft treten könnte, wurde aber noch nicht bekannt gegeben.

via www.heise.de

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5 Antworten
  1. von Ribert am 21.12.2015 (10:32 Uhr)

    Willkommen in der Bürokratenrepublik Deutschland!

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  2. von Stef am 21.12.2015 (13:58 Uhr)

    der Dobrindt ist doch nicht glücklich wenn er nicht irgendeinen Schmarrn verbieten oder regulieren kann. Der nervt.

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  3. von Kevin am 22.12.2015 (08:59 Uhr)

    Und wie will man diejenigen "bestrafen", die keine Kennzeichnung besitzen/nutzen? Die können dann ja auch nicht identifiziert werden

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  4. von Fritz am 22.12.2015 (14:23 Uhr)

    Wahrscheinlich wie in den USA: Modellflieger am Modellflugplatz abgreifen, bei fehlender Registrierung des Modellfliegers bis zu 3 Jahre Gefängnis oder 27500,- US$ Strafe.

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  5. von RCJunkie am 03.03.2016 (12:15 Uhr)

    Es werden im Endeffekt die professionellen Flieger härter bestraft, als die Personen, die damit Blödsinn anstellen! Absolut fehlgeleitet...

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