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Remarketing – Conversion Rate im Online-Shop steigern

Die Zahlen sind für die Branche alarmierend: Nur 0,25 Prozent der Internetuser kaufen bei ihrem ersten Besuch auf einer Online-Shopping-Seite auch wirklich etwas ein. Selbst bei wiederkehrenden Besuchern liegt die Abbruchquote in Sachen Online-Einkäufe noch bei 72 Prozent. Die Conversion Rate im lässt sich aber durch den Einsatz von geeigneten Marketing-Strategien wie dem Remarketing deutlich steigern.

Remarketing – Conversion Rate im Online-Shop steigern
(Foto: Polycart / flickr.com, Lizenz: CC-BY)

Höhere Conversion Rate trotz Kaufabbruch

Der Kaufabbruch seitens des Online-Shop-Besucher kann durchaus auch eine Chance zur späteren Steigerung der Conversion Rate sein, meint Online-Marketing-Experte Charles Nicholls von auf Shop.org, einem Blog des US-Einzelhandelsverbands National Retail Federation. Als Hauptursachen für Kaufabbrüche gelten der Preis und der Wille des potenziellen Kunden, sich noch weiter über das Produkt zu informieren. Hier gilt es für den Online-Shop-Betreiber, seine Preisstruktur zu überprüfen. So müssen psychologische Marken wie die 100-Dollar-Grenze genauso beachtet werden wie die Untergrenze für eine kostenlose Lieferung.

Online-Händler können aber noch an einer anderen Schraube drehen, um die Conversion Rate ihres Online-Shops zu steigern. Der Kaufprozess vieler Online-Shopper gestaltet sich laut Nicholls nach dem Prinzip  „Zwei Schritte vor, einer zurück“. Aus diesem Grund sind Remarketing- bzw. Follow-Up-Strategien besonders erfolgsversprechend. Während Online-Shops ohne Remarketing-Strategie in Sachen Rückkehr der User einschließlich Einkauf nur eine 8-prozentige Erfolgsquote verzeichnen, können sich Händler, die auf Remarketing setzen, über 26 Prozent Rückkehrer freuen.

Remarketing steigert Conversion Rate

Beim Remarketing – etwa durch die Aufforderung, sich für den Newsletter einzutragen – zählt vor allem die Zeit. Die ersten 12 Stunden sind entscheidend für die erfolgreiche Rückgewinnung von Online-Shop-Besuchern, die ihren Einkauf abgebrochen haben. Neben dem schnellen Eingreifen zählt auch die Gestaltung einer Remarketing-Mail, insbesondere was den Tonfall und die Personalisierung angeht. Auf keinen Fall sollten Kunden durch eine solche E-Mail vergrault werden. Das Erfolgsrezept dafür , welche Remarketing-Strategie am besten wirkt, ist von Shop zu Shop verschieden und reicht von Sonderangeboten über individuelle Kauftipps. Weitere Hinweise zur Gestaltung einer erfolgreichen Remarketing-Kampagne gibt es in einem Webinar von Shop.org (Registrierung notwendig).

Weiterführende Links zu den Themen Online-Shops und Conversion Rate:

Cart remarketing: The secret behind online conversion - blog.shop.org

Nach dem Kaufabbruch ist vor dem Kauf - Shopanbieter.de

E-Commerce: Conversions verbessern mit neuem Design-Kniff - t3n-News

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4 Antworten
  1. von Liliane am 13.04.2012 (12:06 Uhr)

    Nach diesem Bericht haben wir mit dem Remarketing angefangen in unseren Sneaker Online Shop. Resultate werde ich hier beichten.

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  2. von Sava am 14.04.2012 (10:32 Uhr)

    Danke für den interessanten Tipp!

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  3. von e2marketing.de am 18.04.2012 (16:38 Uhr)

    Hallo zusammen,

    hier eine Verlosung: 2 Tickets für einen Conversion Workshop in München!

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  4. von Zinit Solutions am 10.05.2012 (14:36 Uhr)

    Remarketing... von so was habe ich noch nicht gelesen, aber ich stimme der Meinung zu, dass die Kaufabbrüche nicht immer bedeuten, dass der Shopbetreiber seine potentiellen Kunden schon verloren hat. Das Online-Shopping erfolgt genauso, wie das gewöhnliche Einkaufen. Die meisten Kunden möchten sich mit dem Angebot in mehreren Geschäften bekannt machen, bevor sie eine bestimmte Kaufentscheidung treffen, deshalb müssen sich die Shopbetreiber im Vergleich zu den Konkurrenten immer wieder etwas einfallen lassen, was die Kaufentscheidung beeinflussen könnte.

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