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Karriere

Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

    Richtig Netzwerken: Tipps und Tricks für die berufliche Kontaktpflege

(Bild: © Rawpixel – iStock.com)

Netzwerken tun wir eigentlich täglich – im Job, auf Events oder im Internet. Doch wie geht man das Thema strategisch an? Und: Welche Fehler lauern beim Netzwerken? Wir haben uns mit einer Personalberaterin darüber unterhalten.

Die entscheidende Frage: „Welches Ziel verfolge ich mit dem Netzwerken?“

Events eignen sich hervorragend zum Netzwerken. Auch deshalb gibt es jedes Jahr das t3n-Family-&-Friends-BBQ. (Foto: t3n)
Events eignen sich hervorragend zum Netzwerken. Auch deshalb gibt es jedes Jahr das t3n-Family-&-Friends-BBQ. (Foto: t3n)

„Netzwerken ist keine persönliche Vorliebe, sondern berufliche Kompetenz.“

Astrid Overbeck ist  Coach, Beraterin sowie  Interimsmanagerin im Personalbereich. Netzwerken gehört zu ihrem täglichen Handwerkszeug. Im Interview erklärt sie wie das richtig geht.

t3n.de: Warum ist Netzwerken so wichtig?

Astrid Overbeck: Mit dem Wandel und den Veränderungen in unserer heutigen Berufswelt wird es immer wichtiger, im entscheidenden Moment am richtigen Platz und aktuell informiert zu sein. Netzwerken ist keine persönliche Vorliebe mehr, sondern wird heute als berufliche Kompetenz vorausgesetzt. Vernetzung mit Kollegen und Geschäftspartnern, Kunden und Lieferanten, ehemaligen und potenziell künftigen Kooperationspartnern sollte nicht mehr dem Zufall überlassen werden. Fakt ist: Wer die richtigen Leute in einem Unternehmen kennt und auch selbst bekannt ist, wird eher bei neuen Aufgaben und Herausforderungen berücksichtigt.

t3n.de: Wie erarbeitet man sich ein stabiles Netzwerk?

Overbeck: Verschaff dir einen Überblick und beginn mit der Frage: „Welches Ziel verfolge ich mit dem Netzwerken?“ Der erste Schritt ist die Planung. Was will ich mit meinem Netzwerk erreichen? Nur wer seine Ziele klar definiert, behält den Blick für das Wesentliche. Qualität steht hier vor Quantität. Zehn gute Kontakte sind mehr Wert als 100 schlechte. Netzwerken heißt auch nicht einseitiges Absaugen von Informationen, denn damit kann man auf Dauer kein stabiles Netzwerk betreiben. Ernsthaftes Netzwerken erfordert Zeit und geht nicht so nebenbei.

Astrid Overbeck ist seit 2003 Coach, Beraterin sowie  Interimsmanagerin im Personalbereich. Als Karrierecoach hat sie sich auf Themen rund um Beruf und Karriere fokussiert. Netzwerken gehört zu ihrem täglichen Handwerkszeug.
Astrid Overbeck ist Coach, Beraterin und Interimsmanagerin im Personalbereich.

t3n.de: Was sollte man dabei beachten?

Overbeck: Zuerst sollte ich mich fragen, was ich für das Netzwerk tun kann, bevor ich selbst Resultate erwarte. Das können zum Beispiel Weiterempfehlungen sein oder das Zusammenbringen von Kontakten. Wichtig ist auch, verlässlich zu sein und die Dinge zeitnah zu erledigen, die man im Rahmen einer Netzwerkveranstaltung versprochen hat. Wenn du bei einer Veranstaltung zugesagt hast, dann geh auch hin oder informier den Veranstalter persönlich, wenn es dir kurzfristig doch nicht möglich ist, zu kommen. Sei pünktlich, denn gerade am Anfang von Veranstaltungen stellen sich die Teilnehmer vor.

Veranstaltungen eignen sich hervorragend zum Netzwerken

„Auch beim Netzwerken gelten die Werte Vertrauen, Zuverlässigkeit, Höflichkeit und Ehrlichkeit.“

t3n.de: Wie nutzt man (s)ein Netzwerk optimal?

Overbeck: Es gibt eine Fülle von Veranstaltungen, die sich zum Netzwerken hervorragend eignen wie zum Beispiel Empfänge, Diskussionsrunden, Informationsabende, Vorträge, Messen, Business-Frühstücke – um nur einige Beispiele zu nennen. Bereite dich gezielt auf eine Netzwerkveranstaltung vor. Dazu gehören zum Beispiel Visitenkarten oder als Selbständiger auch Flyer und Informationsbroschüren. Überlege dir vorher, wie du das, was du gerade beruflich machst, in wenigen knackigen Sätzen darstellen kannst. Pfleg nach der Veranstaltung dein Adressbuch mit deinen neuen Kontakten – so geht nichts verloren.

t3n.de: Und wie kann man die eigenen Kontakte so pflegen, dass tragfähige Beziehungen daraus erwachsen?

Overbeck: Generell gelten auch hier die Werte Vertrauen, Zuverlässigkeit, Höflichkeit und Ehrlichkeit. Um Menschen für uns zu gewinnen, ist es wichtig, Vertrauen stetig und nachhaltig aufzubauen. Das funktioniert zum Beispiel durch ein ehrliches Interesse an anderen, durch einen freundlichen und wertschätzenden Umgang miteinander, durch einen konstanten Kontakt und durch das Einhalten von Vereinbarungen. Dazu gehört aber zum Beispiel auch, dass man Dinge, die man nicht kann, auch nicht macht beziehungsweise ehrlich auch einmal nein sagen kann.

t3n.de: Welche Fehler sollten beim Netzwerken unbedingt vermieden werden?

Overbeck: Nur verkaufen! Einseitiges Absaugen von Informationen! Nicht agieren! Kontakte planlos zu sammeln! Zu spät anfangen mit dem Netzwerken und zuletzt: gar nicht Netzwerken!

Vielleicht auch interessant: In 10 Schritten zum perfekten Business-Profil auf LinkedIn

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6 Reaktionen
dfgdfgdfg
dfgdfgdfg

Und mit so einem inhaltslosem Gebrabbel verdient die Frau auch noch Geld.
KRASS!

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Andreas
Andreas

Es sei noch erwähnt, dass man sich nach dem Netzwerken körperlich schmutzig fühlen kann. Dem kann ich voll und ganz zustimmen. Dieses aufgesetzte und unehrliche small-talk-gehabe ist furchtbar.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/karriere-teilnehmer-netzwerk-treffen-fuehlen-sich-dreckig-a-991230.html

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thomasaklein
thomasaklein

"Richtig Netzwerken: Tipps und T r i c k s für die berufliche Kontaktpflege"
Mit dem Wort "Trick" verbinde ich n i c h t Werte wie Ehrlichkeit oder Wahrhaftigkeit, sondern nur die Vorspiegelung von falschen Tatsachen.
Und die "Tipps" sind sehr banal für jeden, der schon mal etwas von den "guten menschlichen Sitten" gehört hat.

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Nerd6

Zitat: „Auch beim Netzwerken gelten die Werte Vertrauen, Zuverlässigkeit, Höflichkeit und Ehrlichkeit.“

Sapalott da brat mir einer einen Storch auch beim Netzwerken gelten diese Werte. Am Ende kann man sogar noch behaupten, dass diese Werte generell gültig sind und auf alle Bereiche der menschlichen Beziehung positiv wirken. Das ist eine sensationelle Erkenntnis, die ohne dieses Interview vielleicht niemals herausgekommen wäre. Schade das es für so etwas keinen Nobelpreis gibt.

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Jan
Jan

@Heienr - 1000% Zustimmung. Bullshit Bingo nennen wir das bei uns.

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Heiner
Heiner

Dieses "Interview" ist ein würdiger Teilnehmer beim Phrasen-Bingo-Wettbewerb und hat Chancen auf einen der vorderen Plätze.

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