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Kundenbindung digital: Dieses Startup hat es dem Münchener Payback-Erfinder angetan [Startup-News]

Kundenbindung digital: Dieses Startup hat es dem Münchener Payback-Erfinder angetan [Startup-News]

Der Münchener Unternehmer Alexander Rittweger, der Ende der 1990er das Kundenbindungsprogramm Payback ins Leben gerufen hat, investiert einen Millionenbetrag in das AppCard: Das und mehr in den Startup-News zum Wochenstart.

Kundenbindung digital: Dieses Startup hat es dem Münchener Payback-Erfinder angetan [Startup-News]

(Foto: Alexander Rittweger)

Alexander Rittweger: Payback-Erfinder investiert in „AppCard“

Der Münchener Unternehmer Alexander Rittweger, der sich das Payback-System ausgedacht und mit seiner Firma „Loyalty Partner“ zur heutigen Dominanz geführt hat, steigt beim Startup „AppCard“ des israelischen Gründers Yair Goldfinger ein. Bemerkenswert: Nicht nur ist es erst das zweite offizielle Investment Rittwegers in ein Startup (laut Crunchbase), sondern in diesem Fall tritt der Payback-Macher sogar als Lead-Investor auf: An der insgesamt 20 Millionen US-Dollar umfassenden Finanzierung ist neben Rittweger nur noch PLDT Capital beteiligt. Genau wie Rittweger tummelt sich auch das mittlerweile in New York beheimatete AppCard auf dem Feld der Kundenbindung und hat eine digitale Plattform entwickelt, mit deren Hilfe auch kleine Unternehmen und Händler ihre Kunden auf Basis von Datenanalysen und Algorithmen gezielt ansprechen können. Geektime hat weitere Infos.

ProSiebenSat.1 steigt bei Auxmoney ein

Seven Ventures, der Investment-Arm der ProSiebenSat.1 Media SE, hat sein Engagement im Fintech-Bereich ausgebaut: Zusammen mit Index Ventures, Union Square Ventures und Foundation Capital macht der Medienkonzern im Rahmen einer Series-D-Finanzierungsrunde einen zweistelligen Millionenbetrag locker, um „Deutschlands führenden Kreditmarktplatz“, wie Auxmoney sich selbst bezeichnet, zu weiterem Wachstum zu verhelfen. Auxmoney will von den „verbesserten Zugängen zur TV-Werbung“ profitieren. Seven Ventures ist auch an der Banking-App „numbrs“ beteiligt.

Zweistelliger Millionenbetrag für PETS DELI

(Screenshot: PETS DELI)
Startup-News: PETS DELI erhält frische Millionen. (Screenshot: PETS DELI)

Bisher ist das Berliner Startup PETS DELI wohl vor allem den aufmerksamen Haustierbesitzern geläufig. Das dürfte sich aber in nächster Zukunft ändern: Der Onlineshop für qualitativ hochwertige Tiernahrung hat soeben einen zweistelligen Millionenbetrag im Rahmen seiner Series-A-Finanzierungsrunde eingesammelt. Neu an Bord ist Investor Global Founders Capital (CFG). Project A Ventures, das das Startup auch operativ unterstützt, sowie Index Ventures sind schon seit Sommer 2015 beteiligt. PETS DELI liefert seine Produkte in Deutschland, Österreich und den Niederlanden aus, der Umsatz hat sich dabei, wie das Unternehmen angibt, in den vergangenen sechs Monaten versechsfacht.

Kosten zu hoch: Am 4. März ist Tripda Geschichte

Dass Rocket die Schotten beim Blablacar-Konkurrenten „Tripda“ dicht machen wird, wird seit Längerem gemunkelt. Jetzt ist es offiziell: Am 4. März gehen die Lichter bei der Mitfahrgelegenheitsvermittlung aus. Trotz mehr als einer Million Reisenden in 13 Ländern insgesamt seien letztlich die operativen Kosten zu hoch geworden, teilt das Startup mit. Zuvor war der Versuch einer Series-B-Finanzierungsrunde gescheitert. Als schwierig für Tripda dürfte sich vor allem der Fokus auf den US-Markt entpuppt haben: Dort ist die Nachfrage nach Auto-Mitfahrgelegenheiten deutlich niedriger als beispielsweise in Europa oder Südamerika. Noch mehr Hintergründe hat TechCrunch.

Hier findet ihr die Startup-News der letzten Tage. Ihr habt einen Tipp für unsere Redaktion? Schreibt @lojanna oder @hexitus bei Twitter!

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