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Rivva wird fünf Jahre alt und komplett neu programmiert

Rivva-Macher Frank Westphal 2008 bei einem Treffen mit t3n in Hamburg.

Der News-Aggregator Rivva wird fünf Jahre alt und hält für die Zukunft einige Überraschungen parat. Nachdem Frank Westphals Projekt Anfang letzten Jahres schon als gescheitert galt, konnte es ab Juni dank Sponsorenunterstützung doch weitergeführt werden.

Rivva im Jahr 2012: Neues Ranking, Rückkehr alter Bekannter, zusätzliche Projekte

Im Interview mit dem Blog 1000ff berichtet Westphal über die Schwierigkeiten im vergangenen Jahr und gibt einen Ausblick auf die Zukunft des Newsfilters. „Scheitern gehört mit zur Roadmap“, formuliert Westphal gegenüber 1000ff und beschreibt die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr als gleichermaßen bittere Erfahrung und lehrreiche Lektion:

Ich war zwischenzeitlich auch von meinem eigenen Weg abgekommen und habe mich zu lange an Strohhalme geklammert. Niemand trifft gute Entscheidungen, wenn er in Finanznöten steckt. In eine so vertrackte Situation möchte ich nie wieder kommen. Von irgendwas muss der Schornstein rauchen. Ignore at your own risk.

Rivva wäre ohne die neu eingestiegenen Sponsoren BMW und mokono in der derzeitigen Form nicht umsetzbar, erklärt Westphal. Doch die derzeitige Form sei schon wieder im Umbruch, große Teile des Systems würden bereits neu programmiert. Für das Jahr 2012 sei ein neues Ranking für Rivva in Planung, das vor allem den über Twitter verursachten Spam eindämmen soll. Zudem würden die von früher bekannten Topic-Seiten, Themen-Cluster und verwandten Stories wieder aufzufinden sein. Auf Basis von derzeit in Rivva befindlichen Komponenten, Modulen und APIs will Westphal eigene Projekte entwickeln. Software as a Service heißt demnach die Marschrichtung, in die Westphal sein Projekt längerfristig steuern will.

Newsaggregator Rivva: Frank Westphal arbeitet an zahlreichen Neuerungen.
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Überlegungen zu einem Premium-Angebot bei Rivva

Rivva-Empfehlungen aus dem eigenen Twitter-Stream seien ein Experiment gewesen, liest man bei social.rivva.de. Der Dienst werde eventuell als Premium-Angebot weitergeführt heißt es im Rivva-Blog weiter. Westphal erklärt, er denke dabei an ein Baukastensystem ähnlich den Yahoo Pipes, das auf dem alten Twitter-Agenten aufbauen soll. Für sich selbst habe er bereits weite Teile fertiggestellt, die Schwierigkeit läge aber darin, die Komplexität hinter einem für Nutzer intuitiven Interface zu verbergen.

Wir sind jedenfalls gespannt, wie sich Rivva in Zukunft weiterentwickeln wird und wünschen Frank Westphal und seinem Projekt gutes Gelingen!

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Jason
Jason

Es wäre mal interessant zu erfahren, was die Macher von Rivva, vom geplanten Leistungsschutzrecht halten ;)

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