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Roboter ersetzen bis zu 6 Arbeitskräfte und führen zu niedrigeren Löhnen

    Roboter ersetzen bis zu 6 Arbeitskräfte und führen zu niedrigeren Löhnen

(Grafik: Shutterstock)

US-Ökonomen haben ausgerechnet, dass jeder Roboter zwischen drei und sechs menschliche Arbeitskräfte ersetzt. Gleichzeitig führt ihr Einsatz auch zu sinkenden Löhnen.

US-Studie: Diese Auswirkungen hat die Automatisierung auf den Arbeitsmarkt

Dass Roboter menschliche Arbeitskräfte ersetzen, ist letztlich kein neues Phänomen. Mit dem technologischen Fortschritt, allen voran im Bereich der künstlichen Intelligenz, können Roboter aber immer mehr Jobs übernehmen, für die sie bislang ungeeignet waren. Zu den Auswirkungen dieser Entwicklung auf den Arbeitsmarkt gibt es unterschiedliche Prognosen. Eine im März 2017 veröffentlichte Studie geht jedoch davon aus, dass jeder Roboter zwischen drei und 6,2 menschliche Arbeitsplätze ersetzt.

Laut Studie kostet jeder Roboter bis zu sechs menschliche Jobs. (Foto: asharkyu/Shutterstock)

Erstellt wurde die empirische Studie von den beiden Ökonomen Daron Acemoglu und Pascual Restrepo. Laut ihren Berechnungen senken Roboter außerdem das Gehaltsniveau um einen Wert von 0,25 bis 0,73 Prozent. Für ihre Untersuchung haben die beiden Wissenschaftler auf Daten aus den Jahren 1993 bis 2007 zurückgegriffen.

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Mensch gegen Maschine im Arbeitsmarkt

Acemoglu und Restrepo sind eigentlich keine Pessimisten, wenn es um das Thema Automatisierung geht. 2016 hatten sie in einem Paper noch argumentiert, dass der technologische Fortschritt vermutlich zu neuen, besseren Jobs führt und somit etwaige Ausfälle abgefangen werden. Die Ergebnisse ihrer neuen Untersuchung können diese These jedoch nicht stützen.

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via www.heise.de

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4 Reaktionen
Markus
Markus

@Holger Evers

Das Problem wird sein, dass es diesmal mehr Verlierer geben wird als bei bisherigen "technischen Revolutionen".

Das liegt vor allem daran, dass es bedeutet mehr Menschen auf diesem Planeten gibt als bei früheren "technischen Revolutionen".

Aus meiner Sicht birgt das Zeitalter der Roboter und KI sehr viel mehr Gefahren als Chancen. Denn die Technologie wird heute nicht mehr von Einzelnen oder kleinen Gruppen unabhängig voneinander entwickelt - wie es bei früheren "technischen Revolutionen" - sondern konzentriert sich zu einem großen Teil auf finanzstarke Großkonzerne.

Der "kleine Mann" kann dabei nur verlieren. Denn dieser wird als erstes durch Roboter & KI ersetzt. Wie viele neue Berufsfelder wirklich entstehen werden, ist doch überhaupt nicht absehbar. Und somit ist gar nicht klar was wir an Arbeitskräfte noch brauchen werden.

Der nächste große Konflikt wird kommen. Wie dieser aussehen wird, dass kann keiner sagen.

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logarithmika
logarithmika

innerhalb der finanzstarken (etwas gutes, wenn man folgendes beachtet) Großkonzerne (Vermarktung erfordert viel Arbeitskraft) gibt es kleine Gruppen die an Robotern & KI forschen.

Antworten
Markus
Markus

Egal wie groß oder klein die Gruppe, derer die an Robotern und KI forschen auch sein mag, am Ende gibt es trotzdem eine viel größere Gruppe an "Verlierern" als früher.

Es scheint mir, dass es so manche für erstrebenswert halten, dass wir uns selbst überflüssig machen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das in 10, 30, 50 oder vielleicht in 100 Jahren sein wird. Am Ende haben wir im hier und jetzt den Grundstein dafür gelegt.

Ich will noch sagen, dass ich keineswegs gegen hilfreiche Roboter und KI bin. Im Gegenteil, es spricht für verschiedene Szenarien sogar viel dafür, diese einzusetzen.

Holger Evers
Holger Evers

Das Gleiche wurde in den 80ern über Industrieroboter gesagt - und im 19. Jahrhundert zu jeder Art von Maschinen. Es ist ja nicht so, dass dann auf einmal keine Arbeitskräfte mehr gebraucht würden. Die Produktivität wird gesteigert und die Arbeitswelt verändert sich. Dadurch entstehen dann ANDERE Arbeitsplätze. Aber ja, es wird auch hier Verlierer geben.

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