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Rocketbook: Wiederverwendbares Notizbuch speichert eure Skizzen in der Cloud

Rocketbook: Wiederverwendbares Notizbuch speichert eure Skizzen in der Cloud

Rocketbook ist ein wiederverwendbares Notizbuch, dessen Inhalt ihr mit einer dazugehörigen App auf verschiedene Cloud-Dienste übertragen könnt. Anschließend könnt ihr alle Texte entfernen – indem ihr das Notizbuch einfach in die Mikrowelle legt.

Rocketbook: Wiederverwendbares Notizbuch speichert eure Skizzen in der Cloud

Rocketbook. (Foto: Rocketbook)

Rocketbook ist ein wiederverwendbares Notizbuch mit Cloud-Anbindung. (Foto: Rocketbook)
Rocketbook ist ein wiederverwendbares Notizbuch mit Cloud-Anbindung. (Foto: Rocketbook)

Rocketbook: Notizbuch lässt sich mehrfach verwenden und unterstützt Cloud-Speicher

So praktisch die Notiz-Apps von Evernote oder Simplenote auch sein mögen, manchmal brauchen wir nach wie vor echte Notizbücher, um schnell Ideen festzuhalten oder Skizzen anzufertigen. Um diese Notizen oder Skizzen wiederum in einem Cloud-Dienst abzulegen, gibt es ebenfalls einige . Allerdings brauchen wir die ursprünglichen Notizen dann nicht mehr und sitzen nach einer Weile auf einem ganzen Haufen vollgeschriebener und nicht mehr benötigter Notizbücher. Genau dieses Problem soll Rocketbook auf elegante Art und Weise lösen.

Rocketbook ist ein Notizbuch und eine dazugehörige App für iOS und Android. Eure Notizen und Skizzen tragt ihr mit einem Stift der Frixion-Reihe der japanischen Firma Pilot in das Buch ein. Anschließend scannt ihr die Seiten mit der Rocketbook-App. Sie überträgt die Einträge wahlweise auf , Evernote, Google Docs oder sendet sie an eure E-Mail-Adresse. Jetzt kommt der eigentliche Clou: Die Schrift der Frixion-Stifte ist nicht hitzebeständig. Da das Rocketbook jedoch mikrowellenfest ist, könnt ihr den Inhalt eueres Notizbuchs bequem durch das Einlegen in eine Mikrowelle löschen. Daher könnt ihr das Rocketbook anschließend für neue Skizzen verwenden.

Rocketbook: Ihr könnt unterschiedliche Speicherorte definieren

Am unteren Rand jeder Rocketbook-Seite befinden sich sieben kleine Symbole. Über die Rocketbook-App könnt ihr für jedes dieser Symbole einen speziellen Speicherort, also beispielsweise einen bestimmten Dropbox-Ordner, festlegen. Markiert ihr das jeweilige Symbol vor dem Einscannen der Seite, speichert die App die dazugehörige Notiz automatisch an diesem Ort. So landen Skizzen automatisch im Skizzen-Ordner, Notizen zu einem Meeting in eurer Inbox oder wo auch immer ihr sie gerne abspeichern würdet.

Rocketbook läuft derzeit als Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo. Das ursprüngliche Ziel von 20.000 US-Dollar wurde bereits deutlich übertroffen. Derzeit steht die Kampagne bei über 192.000 US.-Dollar. Ein Rocketbook-Zweierpack kostet inklusive Versand und einem Stift 60 US-Dollar. Die Indiegogo-Kampagne läuft noch bis zum 3. April 2015.

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13 Antworten
  1. von Matze am 11.03.2015 (11:46 Uhr)

    *Die Indiegogo-Kampagne läuft noch bis zum 3. April 2014

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  2. von Alex am 11.03.2015 (13:11 Uhr)

    Und wohin geht die "Tinte" dann?
    Klebt die auf der Innenseite meiner Mikrowelle?
    Das kann ich mir nur wenig Gesund vorstellen..

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    • von Marian am 11.03.2015 (17:13 Uhr)

      Die Tinte ist eine sogenannte "metamorphe Tinte", der Farbstoff wird durch eine Temperatur ab ca. 65 Grad Celsius dauerhaft unsichtbar, bis er einer Temperatur von -15 Grad Celsius ausgesetzt wird, wo er wieder sichtbar würde.

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  3. von Nathalie am 11.03.2015 (15:29 Uhr)

    Manchmal sind es eben die kleinen Spielereien, die das Leben ein klein wenig einfacher und lustiger machen. Wirklich brauchen wird so ein Notizbuch vermutlich kaum jemand, der große Erfolg der Crowdfunding-Kampagne spricht allerdings Bände.

    Bei einem solchen Produkt hätte ich im Übrigen auch mit einem etwas höheren Preis gerechnet - solche “Gadgets” sind ja gerne Mal deutlich teurer. Für ein Zweierpack eines wiederverwertbaren Notizbuchs, einen Stift und eine App sind 60$ wirklich noch in Ordnung. (Zumindest wenn die Qualität der Produkte stimmt. ;) )

    Auf jeden Fall eine nette Spielerei und eine Vision dessen, was technisch in kurzer Zeit Standard sein kann.

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  4. von Sven am 11.03.2015 (15:46 Uhr)

    Mir erschließt sich der Sinn nicht ganz. Ich benutze zum Beispiel Windows Phone und OneNote. Da kann ich auch einen herkömmlichen Block bekritzeln, nehme zum OCR-Scan die App"OfficeLens" und lade das zu automatisch zu OneNote hoch. 60 Dollar gespart. Ist doch auch was.

    Euer Preis von 60 Euro stimmt übrigens nicht. Der gilt für 3 Notizbücher ohne internationales Shipping.

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  5. von Holger Zimmermann am 11.03.2015 (22:39 Uhr)

    Witzige Idee. Wer das Papier doch lieber wegwirft, sollte die App Scannable (gibt es mindestens für iOS) ausprobieren. Funktioniert bei mir wunderbar und beliefert unter anderem auch Evernote, Mail ...

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  6. von Sisse am 12.03.2015 (17:12 Uhr)

    Aaach deswegen waren meine Notizen einfach verschwunden!!!

    Also das ganze klappt auch mit ganz normalem Notizbuch! Das spezielle sind diese Stifte, die man überall bekommt. Das Papier etwas erwärmen(zbs. eine Tasse Kaffee drauflegen!) und schon sind alle Notizen weg.

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    • von Captn Flint am 13.03.2015 (11:57 Uhr)

      Ja, das kenne ich auch.
      Ich sollte mal in meinem damaligen Ladengeschäft für einen Schüler einen Infozettel laminieren. Also das Gerät angeschmissen, Zettel in Folie und ab in den "Laminator".
      Leider waren die Infos mit genau diesen Stiften geschrieben und der "Laminator" wurde zum "Terminator" -> heraus kam ein weisses Blatt Papier. Gut nur, dass ich wusste, wie das ganze funktioniert und ich mit der ebenfalls vorhandenen Eistruhe die Tinte zum Leben erwecken konnte ;-)

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  7. von Thomas Jung am 14.03.2015 (01:06 Uhr)

    Wirklich gute Idee, habe eben noch eine ähnliches Projekt bei Indiegogo entdeckt. Bei dem kann man Notizen zu bestimmten Apps machen und es wird auch anscheinend alles noch mehr miteinander verbunden. Hört sich interessant an. https://www.indiegogo.com/projects/twic-a-new-generation-of-connected-apps--2/x/9665242

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  8. von Oliver am 16.03.2015 (09:10 Uhr)

    Bei 100 Seiten * "We recommend 25 Rocketbook erase cycles." = max. 2500 beschreibbar.

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  9. von MarcoMattes am 08.04.2016 (11:49 Uhr)

    Also ich hab meine zwei Stück gestern bekommen - Muss sagen die Idee und Umsetzung ist gelungen.

    25 erase cycles kommen mir realistisch vor - Die Tinte verschwindet nicht zu 100% und durch den Druck auf das Papier beim schreiben, entsteht natürlich auch ein Abdruck im Papier.

    Mikrowelle hat einen kleinen Nachteil: Man muss (sollte) das Notizbuch immer mit einer Tasse Wasser in die Mikrowelle stecken - damit das Buch kein Feuer fängt. Dadurch wird das Papier aber mit jedem Zyklus welliger - Ein Föhn für die Haare ist daher besser geeignet wenn es um einzelne Seiten geht.

    Trotzdem, klare Kaufempfehlung - ich finds klasse :)

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