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Routerzwang: Entscheiden Provider bald, welchen Router du benutzt?

    Routerzwang: Entscheiden Provider bald, welchen Router du benutzt?

Wo endet das Netz der Internet Service Provider? An der TAE-Dose des Kunden oder am Router? Glaubt man Meldungen der letzten Tage, dann könnte sich die Bundesnetzagentur für Letzteres entscheiden – und damit den Weg freimachen für einen Routerzwang.

Routerzwang: Bundesnetzagentur möchte Klarheit schaffen zur rechtlichen Grauzone

Die Bundesnetzagentur möchte in der Debatte um den Routerzwang für Klarheit sorgen. (Bild: Flickr, nrkbeta / CC BY-SA 2.0)
Die Bundesnetzagentur möchte in der Debatte um den Routerzwang für Klarheit sorgen. (Bild: Flickr, nrkbeta / CC BY-SA 2.0)

Schon zuvor hat sich die Regulierungsbehörde in dieser Frage eher passiv verhalten: Im Januar dieses Jahres hat Fritzbox-Hersteller AVM kritisiert, dass die Bundesnetzagentur bisher nicht eingeschritten ist, sobald ISPs ihren Kunden Router vorgeschrieben haben und die sich daraufhin beschwerten. Zur damaligen Zeit argumentierte man noch damit, dass die Behörde keine rechtliche Handhabe hätte, um gegen diese Praxis vorzugehen. Tatsächlich ist es Internet Service Providern bisher nicht verboten ihre Kunden daran zu hindern, eigene Router einzusetzen. Erreicht wird der Routerzwang durch Geheimhaltung der detaillierten Zugangsdaten, die im Router voreingestellt sind beziehungsweise vom Betreiber fernkonfiguriert werden können. Allgemein kann man hier von einer rechtlichen Grauzone sprechen, die viele Infrastrukturanbieter ausnutzen: Das soll sich alsbald ändern – eine Klarheit über Netzabschlusspunkte soll getroffen werden.

Im Rahmen dessen hat die Bundesnetzagentur eine Anhörung zum 6. November angesetzt. Zur Klärung hat man um Stellungnahmen von Verbrauchern, Anwendern, Verbänden und Industrie gebeten. Das IT-Magazin Golem.de meldete gestern jedoch, dass die Bundesnetzagentur sich nun offenbar doch auf die Seite der ISPs stellt. Es scheint, als ob die Behörde für alle Zugangstechnologien wie DSL, TV-Kabel und LTE einen einheitlichen Netzabschluss definieren will. AVM kritisiert daraufhin: „Dies ist technologisch schwer umsetzbar und wird der herausragenden Bedeutung von DSL und seiner besonderen Regulierung nicht gerecht.“ Golem-Autor Achim Sawall schreibt weiter: „Sollte die freie Endgerätewahl in Zukunft nicht mehr möglich sein, würden Wettbewerb und Innovationen im Festnetz unterdrückt. Offen spezifizierte Schnittstellen zu Netzen seien im Mobilfunk die Grundlage für die Einführung der Smartphones gewesen.“

Die gemeinnützige Organisation Free Software Foundation Europe hatte zudem in einem offenen Brief zum Routerzwang erklärt: „Durch die Kontrolle der Router haben ISPs und Hersteller die Möglichkeit, auf die privaten Netzwerke hinter den Routern zuzugreifen. Dies ist kein theoretisches Problem: Die Router sind meist so konfiguriert, dass nur noch der Hersteller oder ISP diese konfigurieren kann. Damit hat dieser auch uneingeschränkten Zugriff in das eigentlich private Heimnetzwerk (LAN) des Kunden.“

Wie sich diese Causa nun schlussendlich entwickeln wird, erfahren wir spätestens nach der Anhörung, sobald erste konkrete Handlungen und Stellungnahmen der Bundesnetzagentur öffentlich werden. Eine Entscheidung zum Routerzwang, dürfte mit ziemlicher Sicherheit zu einem großen Aufschrei von Juristen, Aktivisten und Verbraucherschützern führen.

via www.golem.de

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9 Reaktionen
Kahner
Kahner

@Matti:

Ich kann Ihre Argumentation zwar nachvollziehen, bin aber da aber ganz anderer Ansicht.

Wenn jemand ein Anwender ist, der ein "Rundum-Sorglos-Paket" mit Update etc. haben will, da Router-Pflege für Normalos (a.k.a. meine Mutter) nicht trivial ist, dann sollte man ihm ein Paket anbieten, das eine Service-Pauschale beinhaltet und damit logischerweise auch etwas teurer wird. Wahlweise kann man das mit einem billigen Router garnieren, da sonst die (teurere) Anschaffung eines eigenen notwendig wäre.

Hier argumentieren die Anbieter aber andersherum:
Wenn jemand diesen Service NICHT haben will, dann soll er mehr bezahlen! Man zahlt also für das Nichterbringen einer Leistung.
Es geht hier um ein künstlich verknapptes Angebot. Dazu MUSS ich einen eingeschränkten und einschränkenden Router installieren, Das entlarvt das Ganze dann als das, was es ist - ein Geschäftsmodell zur engen Preis- und Nutzungs-Bindung an den jeweiligen Anbieter.
Der Anbieter steuert (wie bei meinem Nachbarn) über die mickrige Bandbreite und die eingeschränkten Anschlussmöglichkeiten indirekt auch Menge der Nutzdaten.

Also eine Art *All-You-Can-Eat* mit einem einzelnen Essstäbchen und einer Hand auf dem Rücken. Aber dafür gibt es jederzeit ein neues Essstäbchen! (und hoffentlich ausreichende Auswahl am Buffet!)

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Ethernet für alle
Ethernet für alle

@Matti: Ja. gut das du es erklärt hast.
Aber wie ich schon schrieb: Die 50 Sicherungen sind hinter dem Stromzähler und vom Elektriker frei konfigurierbar. D.h. ein "dummer" Router mit nur einem Ethernet-Anschluss der nicht viel mehr ist als ein Modem und dahinter dann eine Fritzbox o.ä. die man frei einstellen kann, wären sinnvoller statt enen eierlegenden Wollmilch-Router wie es aktuell ist.

Gibt es KabelTV-Fritzboxen ? KabelTV ist nicht mehr nur eine Nische. Wenn man also "dummrouter" mit Ethernet als Standard macht würden auch KabelTV-Kunden in den Genuss schlauer Router mit USB, PVR, Drucker-Anschluss, NAS,... kommen. Der vermeintliche Nachteil würde sich also in Austauschbarkeit von Komponenten umwandeln.
Portforwardings muss man u.u. an zwei Routern einstellen oder kann Router-UPnP benutzen aber das lässt sich ja in der Firmware regeln.
Ein Auto hat ja auch keinen Anschluss nur für Aral oder nur für Esso. Der Fehler ist also, das Medium im Router hartverdrahtet einzubauen. Bei TVs ist DVB-S2, DVB-T und inzwischen oft auch DVB-C und manchmal wohl auch noch Analog-TV ganz normal parallel eingebaut. Bei Routern wäre das zu teuer aber das Medium vom Router zu trennen und austauschbar oder parallel (KabelTV-Internet UND DSL parallel) zu machen wäre machbar. Hoffentlich bewegt sich der Markt in diese Richtung. Router-Hersteller tun sich durch Sicherheitslücken und Default-passworte aber auch nicht gerade als Vorbilder hervor. Also wird das wohl nichts.

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Matti
Matti

Hallo
Ich bin nicht für einen Routerzwang möchte aber kurz auf eine Motivation der Serviceprovider hinweisen. Der Serviceprovider braucht einen definierten Übergabepunkt an dem er den Service erbringt. Dies kann nicht die TAE Dose sein, da man hier keine Internetverbindung über DSL oder Glasfaser aufbauen kann. Der Übergabepunkt muss also an einem Router liegen, da ab hier die Internetverbindung erst genutzt werden kann. Es gibt viele PowerUser die alles Mögliche an ihrem eigenen Router einstellen und sich selber helfen können im Fall von Problemen. Dann gibt es diejenigen die Glauben sie sind PowerUser und Einstellungen vornehmen und ihren Internetzugang damit außer Betrieb nehmen. Meistens rufen die nach einigem Probieren die Hotline des Service Provider an und setzen eine Störmeldung ab. Hier fangen beim Serviceprovider an Kosten zu laufen. Wenn es hart auf hart kommt muss ein Servicetechniker vor Ort kommen und das Problem beheben. Wenn der Serviceprovider eine Kostenpauschale verlangt gibt es einen Entrüstungssturm. Also wird die Fehlerbehebung auf alle Kunden umgelegt. Die Serviceprovider versuchen mit dem Einheitsrouter das Problem zu lösen. Gut finde ich es nicht ich habe aber auch keine bessere Idee.
Ciao
Matti

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Ethernet für alle
Ethernet für alle

Kahnders Idee hatte ich auch.
Ich warte schon lange auf eine Rasberry-Distro mit massiven Filter- und Proxy-Fähigkeiten um massivst unerwünschte Connects zu verhindern.

Man braucht im Prinzip ja auch einen Router mit 2 Ethernet-Ports um die Netze zu trennen oder rüstet per USB nach oder hat passende Switches. Ich hatte auch mal einen 100Mbit-Switch mit Steckernetzteil aber es lag auch ein USB-Kabel dabei wo die andere Seite den Stromanschluss vom Switch passte. USB 1/2 machen ja 500mA auf 5 Volt also 2.5 Watt.

Die geringe Nachfrage macht solche Dinge aber leider meist zu teuer. Kickstarter-Kampagnen würden die Interessenten zusammenbringen und es evtl bezahlbarer machen als wenn coole Produkte irgendwo bei einem Asia-Produzenten im Katalog steht aber schlecht dranzukommen ist.

Der Stromverbrauch ist relevant aber ob die (vermutlich günstigen) Router vom Provider oder andere Geräte im Haushalt kleine Stromverbraucher sind, muss man halt durchmessen.
Das größere Geräte kleinere Geräte durchschleppen gibts leider noch nicht. Als Notlösung geht halt immer USB.

Wenn man besser stehen will, kann man teure All-in-one-Router kaufen oder mehrere kleine Geräte. Viele Router haben ja nur 100 Mbit was Übertragungen von ca. 11 MByte/sek bringt so das erst ein Gigabit-Switch (also ca. 125 Mbyte/sek) die 20-50 MB/sek normaler Festplatten ausnutzt und bei SSDs mit 200-600 MByte/sek überlastet ist.

Wieso Wettbewerbsnachteile ? Die Anschlüsse werden noch günstiger aber vielleicht auch unsicher. Router selber kaufen ist ein möglicherweise teurer Markt so ähnlich wie wenn man ein vertragsfreies Handy will.

Man kann ja auch "Ohne Routerzwang" als Werbe-Botschaft mitteilen. Es gibt genug Anbieter. Viele basieren doch auf T-DSL.

Bei Strom/Gas/Wasser beginnt der eigene Bereich ja auch erst hinterm Zähler. Dafür gibts aber auch Handwerker und Haftungen und Ausbildungen und Normen. Was tut die Bitkom ?
Man sollte in der Argumentation also klar herausstellen wo der Unterschied zu Strom/Gas/Wasser ist. Das zu große Wasserzähler verbaut werden kommt im TV ja immer wieder vor.
Leider interessiert das Thema niemanden der Quellen sammelt und z.b. die nicht gerade geringen Sicherheitsmeldungen bezüglich Router-Herstellern oder Provider-Grundeinstellungen dokumentiert.

Was auch vergessen wird ist, das viele Leute per Kabel-TV angebunden sind (in USA web.tv wo wohl m.W. M$ beteiligt ist) und es die Nachbarn wohl wenig lustig finden wenn die Fußball-Sendungen Bildfehler haben weil Leute eigene "bessere" Kabel-Modems an die Leitung hängen.
Man muss also überlegen ob das standartisierte DOCSIS3-Bundeweite Kabel-TV-Netzwerk und das bundesweit standartisierte Fetznetz-T-DSL-Netz freie Routerwahl haben sollten während proprietärere Netze aufgrund Spezialitäten Router vorschreiben dürfen. Aus Sicherheitsgründen sollte es sich nur um Ultrasimple "fehlerfreie" sicherheits-zertifizierte Modems von Medium (DSL, FTTH, KabelTV) auf Ethernet und vielleicht auch besser ohne Wifi handeln und erst dahinter immer ein richtiger Router sein welcher aber dann keine Passworte usw. für den Zugriff aufs Internet braucht weil das Modem ja den Connect macht. Hinterm Stromzähler sind ja die Sicherungen für die Wohnung und nicht irgendwie im Zähler integriert damit man die Handwerker und Elektrogeräte vom Stromanbieter kaufen muss.

Es ist auch nichts besonderes. Manche Router bieten das an. Da schliesst man ein 100 Meter-Ethernet-Kabel auf der anderen Straßenseite in der Firmenzentrale an und der Router versorgt das kleine Nebengebäude und muss sich nirgendwo einwählen oder so sondern wird ja gleich an Ethernet oder Richtfunk-Modem (auch per Ethernet) o.ä. angeschlossen und der Router benutzt das halt mit und muss sich vom "Master-Router" den Nameserver usw. sagen lassen. Sowas sind also vorhandene Techniken.

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Kahner
Kahner

@Tobias Kivelip:

Zu 1 - ja, oder man verwendet natürlich einen vorhandenen :) Es muss ja nicht immer das letzte Modell sein. Wenn Sie technisch ein wenig versiert sind, dann sollten Sie sich mal nach Routern umsehen, die man auch mit einer eigenen Firmware bespielen kann, Schauen Sie doch mal unter OpenWRT-fähigen Routern nach - (hab ich aber selbst auch nicht :-) )

Zu 2 - Ich freue mich, einen kompetenten Eindruck erweckt zu haben, muss aber ein wenig Zurückpaddeln. Denn letztlich ist dies eine Frage, die man nur beantworten kann, wenn man mit dem Fall konfrontiert ist und sich mal *live und in Farbe* mit dem Thema auseinandersetzen kann. Das ist bei mir nicht der Fall (1&1 Provider). Was jetzt keine Empfehlung sein soll, da ich andere Probleme habe.

WIE genau nun jeder Anbieter eine Gängelung umsetzt, ob es *nur* der Einsatz eines eher schlichten Routers (Shanghai DareGlobal, Arcadyan o.ä.) bei einem teuren Leasing-Model ist oder dass man nicht mehr als ein Ethernet-Gerät anschließen kann, also keine Router-Eigenschaften hat, der Rest per WLAN, bei langsamen WLAN von 54 versteht sich, oder ob man tatsächlich konkret Dienste ausschließt...
Jedes dieser Szenarien muss mit dem jeweiligen persönlichen Anforderungsprofil verglichen werden.

Allerdings... Anforderungen wachsen und manchmal kann es erforderlich sind - beispielsweise bei einem Selbstständigen - dass man SCHNELL Fernzugriff auf sein Heimnetzwerk braucht. Ich kann dass !jetzt! in einer Stunde konfigurieren (DynDNS & Co und dann noch das Setting und Tests)

Problematischer finde ich, dass ich nicht weiß, ob der Anbieter eine *geheimes* Standard-Passwort verwendet, so wie *alpine* beim Root-Zugriff beim iPhone oder ein pseudo-individuelles. Im letzterem Fall muss erwähnt werden, dass die bereits erwähnte Firma Arcadyan ein Patent zum Generieren eines individuellen Passworts aus der MAC-Adresse hat. Das Patent ist natürlich offen und damit auch der Algorithmus.

JEDER kann in so einem Fall dieses Passwort aus der BSSID errechnen und Zugriff auf mein Netzwerk bekommen.
Und wir wissen, wie Kunden-Sicherheit bei ISPs aussieht - Erfüllen des rechtlich notwendigen Minimums bei gleichzeitigen Erfüllen des persönlichen Maximums.

Jeder aber wirklich jeder sollte darauf achten, wann und ob sein Provider den Vertrag ändert und dann von seinem Sonderkündigungsrecht gebraucht machen.
Ansonsten MEIN persönlicher Rat - Finger weg von Zwangs-Router-Providern!

IMMER NACHFRAGEN UND SICH DIES **!!SCHRIFTLICH!!** BESTÄTIGEN LASSEN, damit man vom Vertrag zurücktreten kann

Einen schönen Abend

Kahner

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Tobias Kivelip

Eine Frechheit ist das und das beschränkt die Freiheit des Kunden. Ich meide Grundsätzlich Dienstleister die versuchen Ihre Kunden an eine bestimmte Hard oder Software zu binden. Im Regelfall stehen da doch einfach wirtschaftliche Interessen hinter.

Weiterhin schadet das dem Wettbewerb und der Entwicklung im allgemeinen. Hersteller ohne ISP Verträge gehen baden und der ISP kann direkt auf die Entwicklung Einfluss nehmen.

@Kahner:
1.) Würde das bedeuten, dass man einen zweiten Router kaufen muss, der im übrigen zusätzlichen Strom verbraucht. Das dies die wenigsten Menschen tun werden, ensteht dadurch ein deutlicher Wettbewerbsnachteil für Anbieter ohne Vertrag mit einem ISP.
2.) Man müsste den ersten Router entsprechend Einstellen (z.B. alle Ports öffnen), damit Änderungen auf dem zweiten Router möglich sind. Der ISP könnte hier aber machen was er wollte und das problemlos verhindern.

Antworten
Kahner
Kahner

Mir ist als erstes eingefallen, dass ich hinter den ISV-Zwangs-Router doch eigentlich einfach meinen eigenen hänge. Der erste schleift alles durch und wenn er das auch tut, dann habe ich kein Problem, den zweiten (meinen) selbst zu administrieren. Zumindest meine WLAN-Probleme (Z.B. WPS, Black-List, White-List) und andere Sorgen habe ich dann nicht mehr.

Dumm wird es leider, wenn ich bestimmte Ports freischalten oder eine DMZ einrichten will. Wie klappt das mit Remote-Desktop-Anwendungen? Oder Torrent-, VPN- oder TOR-Protokollen? In vielen Fällen kann ich zwar durch HTML tunneln, aber das ist ja auch nicht Sinn der Sache!

**Und ein Punkt wird IMHO immer vergessen!**
Und wenn dem ISV der Router gehört, dann steht der ISV HINTER dem NAT, und damit IN meinem Home-Netzwerk (192.168.XXX.XXX). Er kann also prinzipiell alles "sehen", was bei mir lokale über das Netzwerk geht.

Der ISV bestimmt mit der Router-Hoheit bei mir vor Ort, welche Dienste ich verwenden darf und welche nicht. Wenn der Zwangsrouter - natürlich aus reiner Fürsorge (dem ISV gegenüber!!) - solche Dienste pauschal kappt, also per FireWall blockt, dann muss leider doch ein anderer Anbieter her.
Hier steckt ja auch ein Geschäftsmodell für den ISV, der mir dann seine "geprüften" Dienste verkaufen kann. Interessant ist, was im jeweiligen Vertrag steht.

Angeblich kann man bei einigen ISVs auch einen "freigeschalteten" Anschluss bekommen, wenn man den ausreichend begründet.
Aber wie komme ich dazu mich rechtfertigen zu müssen.

Antworten
michael2.0
michael2.0

Kann man vielleicht einen weiteren Router hinter den Zwangsrouter schalten? Dann hätte auch der ISP keinen Zugriff mehr auf das LAN, oder?

Antworten
Philipp
Philipp

Mein kleiner, lokaler Provider ist zwar genial was die Leistung und das Preis/Leistungsverhältnis angeht, aber er bindet uns an die gelieferte Fritzbox.
Die Einwahldaten wollte man mir nicht geben.

Ich hab mich allerdings nicht allzu lange damit beschäftigt und vielleicht gäbe es ja doch eine Möglichkeit, diese aus der Fritzbox zu bekommen?!

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