t3n News Startups

Adidas schnappt sich Fitness-Startup Runtastic für 220 Millionen Euro

Adidas schnappt sich Fitness-Startup Runtastic für 220 Millionen Euro

Für 220 Millionen Euro übernimmt der deutsche Sportartikelhersteller Adidas das Fitness-Startup Runtastic. Ein Bilderbuch-Exit für Österreichs Startup-Szene.

Adidas schnappt sich Fitness-Startup Runtastic für 220 Millionen Euro
Das Team von Runtastic. (Foto: AplusB/Inventures.eu)

Adidas kauft Österreichs Vorzeige-Startup

Runtastic gehört zu den führenden Anbietern mobiler Apps zur Messung von Sport- und Fitnessdaten. (Bild: Runtastic)
Runtastic gehört zu den führenden Anbietern mobiler Apps zur Messung von Sport- und Fitnessdaten. (Bild: Runtastic)

Die Startup-Szene in Österreich ist um einen Bilderbuch-Exit reicher: Wie Adidas am Mittwoch Abend mitteilte, übernimmt der deutsche Sportartikelhersteller das in Linz angesiedelte Fitness-Startup Runtastic zu 100 Prozent. Der Kaufpreis liegt demzufolge bei rund 220 Millionen Euro.

Hauptanteilseigner mit 50,1 Prozent war bislang der Medienkonzern Axel Springer. Mit der Übernahme treten auch die Gründer und bisherigen Investoren ihre Anteilsscheine restlos an den Adidas-Konzern ab, der sich damit eines der bekanntesten aus Österreich einverleibt.

Runtastic: Mit einer Fitness-App zum großen Erfolg

Runtastic wurde im Jahr 2009 von Florian Gschwandtner, Alfred Luger, Christian Kaar und Rene Giretzlehner gegründet und bietet eine App zur Messung von Sport- und Fitnessdaten an. Nach Angaben von Runtastic wird die App weltweit von mehr als 70 Millionen Menschen genutzt. Zuletzt stieg das Startup auch in den Wachstumsmarkt rundum Fitness-Tracker ein.

via www.adidas-group.com

Vorheriger Artikel Zurück zur Startseite Nächster Artikel
5 Antworten
  1. von Philipp Blum am 06.08.2015 (08:05 Uhr)

    Ich muss ehrlich sagen, dass mir 220 Mio. Euro doch etwas wenig vor kommen.

    Antworten Teilen
  2. von ohoess am 06.08.2015 (11:26 Uhr)

    Also ich finde den Betrag ganz ordentlich :)

    Insbesondere auch, wenn man die Wertsteigerung z.B. für Springer sieht ...

    Siehe auch http://innovative-trends.de/2015/08/06/fitness-company-runtastic-von-adidas-fur-220-mio-ubernommen/

    Antworten Teilen
  3. von Stephan am 06.08.2015 (20:03 Uhr)

    Nur mal so zur Info:
    Startups sind Firmen, die jünger als drei Jahre sind.

    Antworten Teilen
  4. von Philipp Blum am 06.08.2015 (22:53 Uhr)

    Gerade gelesen: 3 Euro pro Nutzer...
    Schuldige, aber ich halte das für wirklich wenig. Überlegt doch mal, wie viel Potential in den Nutzern stecken. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man nur 3 Euro aus jedem heraus bekommt. Mal abgesehen davon wird die Nutzerbasis ja nicht kleiner. Die Apps sind nun einmal wirklich gut und werden auch ohne Marketing weiter wachsen.

    Antworten Teilen
Deine Meinung

Bitte melde dich an!

Du musst angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Jetzt anmelden

Mehr zum Thema Startups
Was man bei Startups in Berlin wirklich verdient
Was man bei Startups in Berlin wirklich verdient

Aus einer Befragung von über 3.300 Menschen hat jobspotting.com den nach eigenen Angaben ersten repräsentativen Startup-Gehaltsreport für Berlin erstellt. t3n veröffentlicht die wichtigsten … » weiterlesen

Hilfe für Startups: Das bringt ein Accelerator wirklich
Hilfe für Startups: Das bringt ein Accelerator wirklich

Ein Konzern, der etwas auf sich hält, betreibt heute Accelerator-Programme. Während er von der Kultur und den Ideen der Startups profitieren will, ist der Zweck für die Gründer nicht belegt. » weiterlesen

Was Künstler von Startups lernen können – und was nicht [#rpTEN]
Was Künstler von Startups lernen können – und was nicht [#rpTEN]

Kunst und Startups passen auf den ersten Blick nicht unbedingt zusammen. Ein Vortrag auf der re:publica zeigt, wie sich das ändern könnte – und warum für Künstler nicht dieselben Regeln … » weiterlesen

Alle Hefte Jetzt abonnieren – für nur 35 €

Kennst Du schon unser t3n Magazin?