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Saferpay PDF Payment: Mit einem Klick die Rechnung bezahlen

Ein neues Bezahlverfahren soll die Abwicklung von Rechnungen und Mahnungen einfacher und moderner gestalten. PDF-Rechnungen werden mit einem Link zum Bezahlsystem versehen, der Kunde oder säumige Zahler klickt diesen an und begleicht den offenstehenden Betrag direkt online. Welche Vorteile das Händlern und Kunden bringt, erfahrt Ihr im Artikel.

Saferpay PDF Payment: Mit einem Klick die Rechnung bezahlen

Klassisches Handwerk, Dienstleister oder das Antiquariat an der Ecke sind nicht unbedingt die ersten Branchen, die einem zum Begriff E-Commerce einfallen. Das dürfte zum Teil daran liegen, dass diese Unternehmer kaum Online-Shops betreiben, sondern Aufträge meist manuell abarbeiten und zum jeweiligen Produkt oder zu Dienstleistung einfach eine Rechnung versenden. Doch mittlerweile existieren Mittel und Wege um klassische Rechnungen online zu begleichen. So bietet Saferpay seit kurzem die Möglichkeit an, ausgehende PDF-Rechnungen mit einem Bezahl-Link zu versehen, der direkt zu einem angeschlossenen Payment-Gateway führt.

Saferpay PDF Payment

Die Rechung mit dem integrierten Bezahl-Link wird als PDF-Dokument an den Kunden weitergeleitet. Jede beliebige kaufmännische Software kann dazu genutzt werden, da dieses PDF-Dokument über einen Standard-Druckertreiber erstellt wird, der momentan jedoch nur für Windows erhältlich ist. Ob der Unternehmer das neue Zahlungsmittel als „Kauf auf Rechnung“ einsetzt oder als Vorkasse-Zahlung, bleibt ihm selbst überlassen. Der Zeitpunkt des Rechnungsversands entscheidet das recht simpel: vor oder nach der Lieferung.

  • Funktionsweise: Druckertreiber versieht ausgehende Rechnungen automatisch mit dem Bezahl-Link
  • Unterstützte Betriebssysteme: Windows
  • Abrechnungszyklen: einmalig durch E-Mail Versand oder automatisiert.
Saferpay PDF Payment funktioniert auch im mobilen Browser (Bildmaterial: Saferpay)

Was der Händler von Saferpay PDF Payment hat

Eingehende Überweisungen können der Buchhaltung eines Unternehmens jede Menge Arbeit verursachen. Zahlendreher oder ein fehlender oder ein falscher Verwendungszweck sorgen für manuellen Buchungsaufwand, Mahnungen bei ausbleibendem oder nicht zuzuordnendem Zahlungseingang für weitere Kosten. Diese Zahlungserinnerungen sollen durch die integrierte Zahlungsmöglichkeit schneller und bequemer beglichen werden können als bisher. So sollen unbezahlte Rechnungen in bezahlte Mahnungen verwandelt werden.

  • Automatische Zuordnung des Zahlungseingangs.
  • Niedrigere Hemmschwelle zur Begleichung von Mahnungen.
  • Größeres Angebot an Zahlungsmitteln für den Kunden.

Vorteile für Kunden

Der Vorteil für den Endkunden begrenzt sich auf zwei Faktoren: Eine bequeme Zahlungsabwicklung und die mögliche Auswahl eines Zahlungsmittels. Eine zugesandte Rechnung kann sonst nur per Überweisung beglichen werden. So könnte zum Beispiel bei einem finanziellen Engpass auch einmal die Kreditkarte zum Einsatz kommen.

  • Bei Vorkasse-Zahlungen schneller Versand möglich.
  • Zeitkritische Zahlungen können sekundenschnell umgesetzt werden (letzte Mahnung).
  • Bequeme Zahlungsmöglichkeit.
Mit Kreditkarte direkt am Computer bezahlen. Das geht noch nicht.. (Foto: garethjmsaunders / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Anwendungsbeispiele aus der Praxis

Im Gespräch mit t3n thematisierte der Anbieter ein Praxisbeispiel für eine erfolgreiche Anwendung von Saferpay PDF . Eine große, deutsche Verlagsgruppe setzt den Dienst mit dem Bezahl-Link in der Mahnung bereits großflächig ein. Dabei sollen bereits innerhalb der ersten zwei Tage nach dem Versand der ersten Mahnung über 95 Prozent der säumigen Zahler Ihre Rechnung beglichen haben. Für ein erfolgreiches Mahnwesen wäre dieses Ergebnis eine beeindruckende Leistung.

Mahnen geht auch einfacher. (Bildmaterial: © M&S Fotodesign - Fotolia.com)

Konditionen

Um Saferpay PDF Payment zu verwenden, ist die Buchung eines Saferpay-Komplett-Pakets notwendig, es fallen dabei einmalige Lizenzgebühren sowie Aufschaltgebühren für einzelne Zahlungsmittel beziehungsweise für einzelne Zahlungsmittel-Pakete an. Für die einzelnen Zahlungsmittel sind zusätzlich abzuschließende Akzeptanzverträge notwendig. Die Erweiterung PDF-Payment wird kostenlos zur Verfügung gestellt. Die wichtigsten Informationen zu den Konditionen haben wir für Euch zusammengefasst:

  • Kosten: Lizenzgebühr für Saferpay E-Commerce einmalig 590 Euro
  • Transaktionsgebühren: Disagio, zuzüglich einmalig 0,15 Euro bis 0,65 Euro
  • Disagio: abhängig vom gewählten Zahlungsmittel
  • Zahlungsmittel: unter anderem ELV, giropay, mpass, billpay, PayPal, ClickandBuy und alle gängigen Kreditkarten
  • Aktivierungsgebühren: pro Zahlungsmittel 65 Euro (Alle Kreditkartenanbieter zum Beispiel werden als ein Zahlungsmittel gewertet)
  • Grundgebühren: keine
  • Auszahlung: direkte Zahlungsbestätigung, Zahlungseingang innerhalb der Banklaufzeiten

Weiterführende Links

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2 Antworten
  1. von Olaf am 26.03.2013 (14:36 Uhr)

    Na da wird der klassische Handel ja sicher sofort Millionenfach aufspringen. Wenn mal jemand die Kosten für eine einfache Überweisung einer beliebigen Anzahl an via Saferpay PDF angebotenen Zahlungsmethoden gegenüberstellt wird schnell klar, dass das eben genau für diesen Handel total unattraktiv ist.

    Vor Ort sind Lösungen wie Payleven, Square usw. deutlich günstiger und "per Post" kann man z.B. Bezahlcode (www.bezahlcode.de) kostenlos verwenden, was von Apps wie (i)Outbank (www.bottek.com/r/ios/585564091) und anderen direkt unterstützt wird.

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  2. von Die banken könnten besser sein am 27.03.2013 (00:26 Uhr)

    Und alles nur weil die banken bis heute keine payment-URLs anbieten wo MEIN Onlinebanking (oder Quicken oder Alf-Banko oder Wiso-Cash oder...) aufgeht und alles fertig ausgefüllt wird und man nur noch PIN/TAN eingeben muss.

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