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Samsung Galaxy S4 in seine Einzelteile zerlegt

Noch ist das nicht auf dem Markt, doch der Webseite Technobuffalo sind Fotos und ein Video zugespielt worden, in dem der Zerlegungsprozess des neuen Samsung-Flaggschiffs dokumentiert wird. Und der ging leichter vonstatten, als man es wohl vermutet hätte.

Samsung Galaxy S4 in seine Einzelteile zerlegt

Samsung Galaxy S4 lässt sich leicht zerlegen

Wie Technobuffalo berichtet, geht der Zerlegungsprozess des Samsung Galaxy S4 weit leichter vonstatten als beim HTC One, des derzeit zweiten heißen Anwärters auf den Android-Thron 2013. Während das HTC One in unserem umfangreichen Test zu Recht eine sehr gute Note erhalten hat, bekam der Androide bei den Zerlegungsprofis von iFixit die schlechteste Note überhaupt. Denn das schicke Smartphone lässt sich so gut wie nicht reparieren. Das Galaxy S4 hat den iFixit-Parcours zwar noch nicht durchlaufen, dafür aber  den eines anderen Bastlers, der das neue Samsung-Flaggschiff aus Sicht der Reparierbarkeit überaus positiv bewertet. Seinen Angaben zufolge kann es sogar leichter zerlegt werden als das Samsung Galaxy S3, das bei iFixit eine 7 von 10 erhielt.

Samsung Galaxy S4: Ein Blick auf die Rückplatte, die mit neun Schrauben mit dem Gehäuse verbunden ist (Foto: Technobuffalo)

Um das Samsung Galaxy S4 zu öffnen, müssen nur neun Schrauben vom inneren Plastikrahmen gelöst und die Rückplatte unter etwas Krafteinsatz vom Gehäuse abgenommen werden – schon liegt das Mainboard frei. Laut Technobuffalo lassen sich diverse Bauteile wie microSD-Kartenslot, SIM-Slot sowie der microUSB-Port, die 13-Megapixel-Kamera-Modul und einiges mehr leicht austauschen. Wie auch beim Galaxy S3 scheint das Display allerdings nur komplett mit dem Screen aus Gorilla Glas austauschbar zu sein, so dass im Falle einer Reparatur um die 200 US-Dollar für den Austausch anfallen können. Generell macht das Galaxy S4 im Hinblick auf die Reparierbarkeit aber eine weit bessere Figur als das Unibody-Smartphone HTC One. Ob das Galaxy S4 im Praxistest so gut abschneidet, wie bei der Reparatur, steht indes auf einem anderen Blatt. Sobald uns eines der neuen Flaggschiffe vorliegt, werden wir es auf Herz und Nieren testen. Was ist euch wichtiger – eine gute Verarbeitung oder eher eine leichte Reparierbarkeit? 

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Bildnachweis für die Newsübersicht: Technobuffalo

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