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Samsung TecTiles: programmierbare NFC-Sticker für den Hausgebrauch

bringt etwas frischen Wind in den Bereich der NFC-Technologie. Mit den frisch vorgestellten programmierbaren NFC-Stickern TecTiles, die zum Marktstart des Galaxy S3 in den USA erhältlich sein sollen, lassen sich bestimmte Prozesse mit einem kurzen Kontakt aktivieren – sei es nun die Weckfunktion, Musik. Selbst ein Checkin per Foursquare ist mit den Samsung TecTiles möglich – der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Samsung TecTiles: programmierbare NFC-Sticker für den Hausgebrauch

Samsung TecTiles – programmierbare NFC-Sticker nicht neu, aber praktisch

Das Prinzip der programmierbaren NFC-Aufkleber ist einfach. Hat man sich diese Aufkleber zugelegt, können diese mittels eines NFC-fähigen Smartphones und entsprechender App mit bestimmten Funktionen bespielt werden. Dabei ist es auch möglich gleich mehrere Funktionen zu ändern. Kommt man beispielsweise ins Büro, kann man sich mit meinem Smartphone sowohl ins lokale WLAN-Netz einwählen und den Klingelton auf lautlos stellen. Auch im öffentlichen Raum oder Geschäften kann man sie nutzen. Beispielsweise kann der Sticker URLs zu Konzerten oder Infos zu Orten enthalten, die man per Auflegen des Smartphones abruft. In Geschäften wie Cafés und dergleichen kann der Foursquare- oder Facebook-Checkin mithilfe des NFC-Tags erledigt werden.

Samsung TecTiles: programmierbare NFC-Sticker vorerst nur in den USA erhältlich (Bilder: Samsung)

 

Eine Auswahl möglicher Aktionen, die mit Samsungs programmierbaren NFC-Stickern gesteuert werden können:

  • Smartphone-Einstellungen ändern (Bluetooth, WLAN, Klingeltonlautstärke, Displayhelligkeit, etc.)
  • App starten
  • WLAN-Netzwerk betreten
  • Nachrichten anzeigen
  • SMS-Nachricht senden
  • bestimme Person anrufen
  • Kontakt oder Visitenkarte teilen
  • bestimmte Adresse auf Google Maps öffnen
  • Website öffnen
  • Foursquare oder Facebook Check-In
  • Facebook-Status aktualisieren
  • vordefinierte Nachricht twittern
  • bestimmtem Twitter-User folgen
  • sich mit jemandem auf LinkedIn vernetzen
  • etc.

Nach Informationen auf der Microsite verlangt Samsung für fünf dieser NFC-Sticker 15 US-Dollar und zusätzlich 4 US-Dollar für den Versand. Ähnlich hohe Kosten fallen auch bei Sony an, die sogenannte Smart-Tags inklusive einer entsprechenden App anbieten. Beide Apps lassen sich nicht nur auf den Smartphones der beiden Hersteller nutzen, sondern auch auf anderen Android-Geräten, die ein NFC-Modul integriert haben.Hier seinen beispielsweise das vergleichsweise günstige HTC Desire C (zumindest teilweise) und das Oberklassesmartphone HTC One X genannt. Das Samsung Galaxy S3 sowie das Sony Xperia S sind selbstredend auch mit ausgerüstet.

Alternativen zu Samsungs TecTiles bereits erhältlich

Neben den beiden Lösungen von Samsung und Sony gibt es weniger kostenintensive NFC-Tags und -Sticker. Wer sich beispielsweise auf ebay umschaut oder Google befragt, erhält allerhand Angebote für solche Produkte. Diese sollten auch problemlos mit Samsungs TecTiles-Software funktionieren. Auf Google Play gibt es auch bezüglich der Apps zudem diverse Alternativen.

Wer die TecTiles-App von Samsung testen möchte, muss bei der Installation einen kleinen Umweg gehen, da die Anwendung hierzulande nicht installieren lässt. Die Kollegen von Mobiflip sind an die TecTiles-.apk-Datei gekommen, die sich dort auch herunterladen lässt (oder hier direkt).

Weiterführende Links:

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4 Antworten
  1. von Resign am 13.06.2012 (23:14 Uhr)

    Nice. Wann release hier? Gleich beim firmeneingang montieren als welcome mit videolink :)

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  2. von Martin am 14.06.2012 (07:09 Uhr)

    Wenn ich folgende lese:

    "Eine Auswahl möglicher Aktionen, die mit Samsungs programmierbaren NFC-Stickern gesteuert werden können:

    Smartphone-Einstellungen ändern (Bluetooth, WLAN, Klingeltonlautstärke, Displayhelligkeit, etc.)
    App starten
    WLAN-Netzwerk betreten
    Nachrichten anzeigen
    SMS-Nachricht senden
    bestimme Person anrufen
    ...
    "

    dann hoffe ich, dass auch entsprechende Sicherheitvorkehrungen
    gegen das Ausführen solcher Aktionen vorhanden sind
    (und sei es nur eine Nachfrage beim Benutzer,
    ob die Aktion des Tags ausgeführt werden soll).
    Ich will ja nicht, dass jemand seinen NFC Tag an mein Phone hält
    und diese ganzen, oben aufgelisteten, Aktionen ungewollt auf meinem NFC Phone auslöst...

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  3. von Token kommen auf am 14.06.2012 (15:28 Uhr)

    Wo man ist, könnte man auch an WiFi- und Bluetooth-Mac-Adressen merken und entsprechende Aktionen ausrichten. Das geht mir schon lange auf den Keks das iOS das nicht anbietet. Ausserhalb zu Hause brauche ich kein WiFi und kein Bluetooth. Andere brauchen Bluetooth nur im Auto oder in der Nähe vom Laptop usw.

    Das schon lange propagierte Konzept der Token setzt sich also langsam endlich doch durch. Z.b. für Flüchtlings-Lager, Nahrungs-Verteilung, Events oder segmentierte Besuchergruppen wie Messen und VIP-Bereiche, Fachbesucher-Bereiche, Ab-18-Bereiche. Oder in Kantinen oder an Automaten den Dicken oder glutenfreien oder lactosefreien oder Natrium-Reduzierten Diät-Mitarbeitern anderes Essen servieren oder Addons dazugeben. Oder an der Tankstelle nachfragen wenn man das falsche Benzin tanken will und an der Zapfsäule mit seinem Token (Auto-Schlüssel, Handy, Kundenkarte) winkt um die Zapfsäule freizuschalten. Oder am Paketautomaten die richtigen Fächer öffnen indem man mit dem Token winkt.

    Statt Kundenkarten sollte man sich mit Tokens identifizieren können und entsprechende Kundenpunkte, Payback-Punkte oder Rabatte kriegen z.b. bei McDonalds oder Subway. Ich kauf dort deshalb nicht, weil ich denke, das die anderen voll die Rabatte haben und ich der einzige bin, der Vollpreis zahlt. Solche Preis-Ungerechtigkeit nur wegen Informations-Vorsprung mag ich nicht. Selber schuld. Mengenrabatte hingegen sind durch Umsätze und Deckungsbeiträge ehrlich verdient. Und dazu müsste man sich bei jedem Einkauf oder per EC-Karten-Nummer usw. oder durch Scannen von Kassenbons (Real hat das wohl) die Punkte erwerben können und nicht auf ein einziges Token ("Kundenkarte") angewiesen sein sondern auch sein NFC-Handy, RFID in der Brille oder Armbanduhr oder irgendwas NFC oder RFID-Fähiges oder nur ein QR-Code auf der Rückseite der Armbanduhr identifizieren können.

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  4. von Paul am 18.06.2012 (12:47 Uhr)

    Hier gibts übrigens ne Anleitung wie man die TecTiles App auch auf eiem anderen NFC Android Smartphone installieren kann.
    http://nfc-visitenkarte.de/anleitung-samsung-tectiles-in-deutschland-verwenden/
    Als NFC Tags können alle beliebigen verwendet werden. Die müssen nicht von Samsung kommen

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