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Sascha Lobo: Die Standpauke, die die Netzgemeinde ins Mark trifft [#rp14]

Sascha Lobo: Die Standpauke, die die Netzgemeinde ins Mark trifft [#rp14]

Es ist schon eine Tradition, dass Sascha Lobo zu jeder eine Keynote hält. Auch 2014 ist sein Vortrag mit Spannung erwartet worden. Was Lobo zu sagen hatte, war alles andere als leichte Kost.

Sascha Lobo: Die Standpauke, die die Netzgemeinde ins Mark trifft [#rp14]

Ohrfeige für die Netzgemeinde: Sascha Lobo auf der re:publica.

„Ihr habt versagt!“: Lobos Vorwurf ist traurig, aber wahr

„Ihr habt versagt“: Sascha Lobo nimmt sein Publikum auf der re:publica ins Gebet. (Foto: re:publica 2014 / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Dass der inoffizielle deutsche Netz-Sprecher auf der re:publica in der Regel nicht zimperlich mit der Netzgemeinde und sich selbst umgeht, ist bekannt. „Ihr habt versagt“, warf er den Teilnehmern auf der Web-Konferenz am gestrigen Abend vor und spielte dabei auf den Verlauf des Überwachungsskandals an. Lobo gab zu verstehen, dass der Protest der deutschen Netzgemeinde schlecht organisiert und besorgniserregend unterfinanziert sei. Sein Rant ließ das sonst so lebhafte re:publica-Publikum über weite Strecken verstummen.

Für seinen Vortrag hat Sascha Lobo analysiert, wie viel uns das Internet wert ist. Die ernüchternde Antwort: quasi nichts. Klar: Retweets, Likes und vielleicht mal die eine oder andere Online-Petition, für deren Unterzeichnung man seinen Hintern nicht vom Sofa erheben muss. Aber, wie Lobo eindringlich klar machte: Durch dieses Verhalten verändert niemand (!) die Politik. Und dabei müsste genau das passieren.

Bequemlichkeit mit fatalen Folgen

Das re:publica-Publikum schweigt betreten: Sascha Lobos Ohrfeige sitzt. #FLICKR#
Das re:publica-Publikum schweigt betreten: Sascha Lobos Ohrfeige sitzt. (Foto: re:publica 2014 / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA)

Politische Prozesse sind komplex, langwierig und dauern ewig, rief Lobo ins Bewusstsein – und genau deswegen müssen die in unserem Sinne agierenden Interessenvertreter sie kontinuierlich begleiten, immer wieder Nadelstiche setzen, Gespräche führen, auf sich aufmerksam machen. Dafür braucht man einen langen Atem – und vor allem Geld. Nur: Wenn es darum geht, Organisationen wie netzpolitik.org oder die Digitale Gesellschaft mit Spenden zu unterstützen, steigen die meisten von uns aus. Diese Bequemlichkeit sorgt dafür, dass wir in einer eigentlich katastrophalen, untragbaren Situation auf der Stelle treten, obwohl wir es besser wüssten:

„Es hat sich bisher praktisch nichts verändert, was die Überwachungssituation des Internets angeht.“

Und wie kann das eigentlich sein, fragt Lobo sich laut, wenn doch allein für einzelne Umweltschutz-Initiativen ein Vielfaches an Spendengeldern zusammenkommen?

„Eure Eltern überweisen. Ihr twittert.“

Und wenn noch nicht einmal wir, die wir die zentrale Bedeutung des Internets längst verinnerlicht haben, ernsthaft bereit sind, für dessen Fortbestand als freie und sichere Infrastruktur zu kämpfen – wie sollen die Anstrengungen der wenigen, die sich schon jetzt gegen Überwachung, Ausspähung und Zensur einsetzen, jemals fruchten? „Irgendwann denken die Leute, das ist doch ganz normal,“ warnt Lobo, und wahrscheinlich kennt jeder von uns in seinem Umfeld Menschen, die zeigen, wie wahr dieser Satz ist.

Sascha Lobo: Die Reparatur des Internets erfordert einen gemeinsamen Kraftakt

Für Lobo ist klar, dass wir alle viel aktiver werden müssen. Es reicht nicht, sich darauf zurückzuziehen, dass die Materie zu komplex, die Strukturen unüberwindlich oder das Thema mittlerweile zu durchgekaut seien. Wir befinden uns im „Endspiel um Rechtsstaatlichkeit“, wie die Grünen es einmal formuliert haben, und das sollte Anlass genug sein, unsere Anstrengungen zu bündeln. Denn nur so können wir genügend Druck auf die Politik auszuüben, damit sie den Internet-Lobbyisten genauso viel Gehör schenkt wie denen aus der Wirtschaft.

Im zweiten Teil seiner Rede nahm Lobo auch die Bundesregierung und ihren bisherigen Umgang mit den Enthüllungen Edward Snowdens ins Visier. Hier fiel es dem Publikum wieder leichter, zu lachen und zu klatschen, haben sich Merkel und ihr Kabinett bisher doch nicht gerade mit Ruhm bekleckert in ihren Versuchen, die „Affäre“ – die vielmehr ein Angriff ist – erst herunterzuspielen, für beendet zu erklären und nun auszusitzen.

Wann fangen wir an, für ein freies, gerechtes und sicheres Internet zu kämpfen?

Dennoch blieb für viele im Saal am Ende von Lobos Rede wohl vor allem ein Gefühl zurück: Betretenheit. Denn mit seinem Vorwurf hat Lobo recht: Wir alle wissen um die Bedeutung des Internets und um die Bedrohungen, denen wir uns als Nutzer ausgesetzt sehen. Es wird Zeit, dieser Herausforderung auch den adäquaten Stellenwert zu geben – sei es, indem wir uns aktiv für ein besseres Netz einsetzen, unsere Politiker aktivieren oder diejenigen unterstützen, die sich schon seit einer ganzen Weile mit Herzblut dafür einsetzen.

„Das Internet ist kaputt, die Idee der digitalen Vernetzung ist es nicht.“

Lobos Standpauke hat gesessen – bleibt zu hoffen, dass möglichst viele sie sich wirklich zu Herzen nehmen.

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32 Antworten
  1. von Dirk am 07.05.2014 (11:41 Uhr)

    Lobos Analyse trifft wie so oft ins Schwarze. Allerdings scheint er mir, wie auch die übrige "Netzgemeinde" mit Betriebsblindheit geschlagen. Denn warum ist uns denn das Internet so wenig wert? Warum will eigentlich niemand weder für abrufbare Informationen noch für eine "Reparatur" des zum Überwachungsinstrument mutierten Netzes etwas bezahlen?
    Die Anwort scheint mir trivial und ernüchternd: Weil niemand dieses Netz wirklich zum Leben braucht. Es ist eine ganz nette Erfindung, keine Frage, aber wäre unsere Welt ohne das Internet wirklich eine schlechtere?
    Wir spenden für Naturschutz, weil es dabei um nichts anderes geht, als den Erhalt unserer Lebensgrundlagen. Die Spendenbereitschaft zum "Schutz" des Internets aber ist direkt proportional zu seiner tatsächlichen Bedeutung.

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  2. von Mop am 07.05.2014 (11:48 Uhr)

    @Dirk - Unbegrenztes frei zugängliches Wissen. Schon toll, nich?!

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  3. von Manni am 07.05.2014 (12:27 Uhr)

    Das Internet ist ein wesentlicher Industriesektor mit tausenden Beschäftigten geworden. Milliarden werden ausgegeben um Inhalte zur Verfügung zustellen. Der "gemeine" Internetnutzer aber verdrängt dies, ärgert sich stattdessen über eingeblendete Werbung während er illegal MP3s, Videos und Games 'runterlädt. Das Internet ist ein Schmarotzerparadies, bei dem alles kostenlos zu sein scheint ... kein Wunder dann, dass auch hier nichts zum Kampf gegen die Überwachung getan wird.

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  4. von Kostentransparenz am 07.05.2014 (13:31 Uhr)

    Durch Flatrates braucht man sehr weniger Geld als die genannten Spendenorganisationen die ja Nahrung, Zelte,... o.ä. kaufen müssen. Und auch für die arbeiten Ärzte kostenlos oder zumindest (Tierschutz) oft auch günstig.

    Demokratie wäre sehr preisgünstig zu programmieren. Wer ein Land kennt, wo die Kostenrisiken tragbar sind, würde das schnell sehen und weltweit Verbesserung verbreiten können.
    Diese Plagiatoren-Wikis schwimmen auch nicht in Geld oder finanzieren sich selber. Zeit ist Geld aber auch umgekehrt. Freiwilliges Crowding hat Wikipedia erschaffen. WikiNews, WikiPolitik usw. wären ratz fatz realisiert. Dort wo Meinungsfreiheit existiert.

    Wofür will er das Geld denn ausgeben ?

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  5. von Ralf am 07.05.2014 (13:49 Uhr)

    Nicht nur Veränderung der Politik, wir brauchen eine Revolution!

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  6. von Benny Lava am 07.05.2014 (14:18 Uhr)

    War für sowas nicht mal die inzwischen zu einem Linksextremistenverein verkommene Piratenpartei angetreten?

    Ansonsten bemägelt er nicht, dass nichts gemacht wurde, sondern, dass nicht gespendet wurde. Liegt vielleicht auch mit daran, dass viele Blogger auch gleichzeitig Hartzer sind.

    Irgendwelche Sprücheklopfer mit gefärbten Haaren, die ihr Gesicht in jede Kamera halten, werden das Internet nicht retten. Retten wird es nur die Kraft des Faktischen. Wenn jeder verschlüsselt, weil es einfach ist und Standard, dann wird auch das Abhören schon schwieriger. Aber alleine z.B. der Krampf und die Kosten, ein SSL-Zertifikat zu bestellen, kann man keinem normalen Benutzer zumuten.

    Und was soll bitte ein "gerechtes" Internet sein? Der gleiche Müll wie die "soziale Gerechtigkeit", die nur als Vorwand dient, die die arbeiten zu gunsten derer, die nichts leisten, abzuzocken?

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  7. von Ralf am 07.05.2014 (14:43 Uhr)

    Der Mensch ist leider nicht naiv. Der Mensch ist leider primitiv. MMW 1987

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  8. von Sebastian am 07.05.2014 (16:09 Uhr)

    "IHR habt versagt?" Oha, so wenig selbstkitik hätte ich dann doch nicht erwartet. Es stimmt schon, dass Deutschland zu einem protestmüden ich-arbeite-gern-für-meinen-konzern Land verkommt. Aber was hat Lobo getan, um das zu ändern, außer von Talkshow zu Talkshow zu tingeln?

    Er hätte es beim Namen nennen können: "WIR haben versagt." Aber das nicht Zugeben können von Schwächen ist das zweite Krebsgeschwür, an dem unsere Gesellschaft krankt.

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  9. von Klaus Wallenstein am 07.05.2014 (16:19 Uhr)

    Lobo hat recht - ebenso doeser Artikel hier:

    "Ihr produziert Statements – als Digitalmüll. Ihr entwickelt Code – den niemand braucht, der wirklich frei sein will. Ihr vernetzt Euch – und schaut Euch Katzenviedeos an. Ihr lebt in einer von Geheimdiensten eigehegten Parallelkultur – und lasst Euch Bananen durch die Gitterstäbe zu stecken. Eure Oma kennt den Unterschied zwischen Windkraft und Atomkraft, aber Ihr könnt nicht mal den Unterschied zwischen DE-Mail und normaler EMail vermitteln."

    https://wagnisdemokratie.wordpress.com/2014/05/07/nerds-im-politischen-blindflug/

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  10. von m_for_manu am 07.05.2014 (17:57 Uhr)

    Oje. Die Kommentatoren da oben zeigen warum es jeder Vogel einfacher hat. Für den einen ist das Netz nur das WWW, der andere begreift nicht mal wofür man Geld braucht und dann kommt einer und macht aus dem gerechten Netz eine Sozialistsiche Sache. *facepalm*

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  11. von Hendrik am 07.05.2014 (18:28 Uhr)

    Vielleicht sind auch einige der Meinung, dass das Internet kein rechtsfreier Raum sein sollte? Dazu muss dieser Raum aber auch überwacht werden. Wer sollte das machen? Hr. Lobo? Da ist mir persönlich eine Behörde oder ein Geheimdienst eines demokratischen Staates immer noch die am wenigsten unangenehme Antwort. Auch wenn das viele nicht so sehen.

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  12. von m_for_manu am 07.05.2014 (19:08 Uhr)

    und da ist auch gleich der nächste ahnungslose... die überwachung durch nsa und konsorten ist also rechtsmäßig? hast du den vortrag überhaupt gesehehen? und: warst du die letzten monate im outback oder bekommst du deine nachrichten nur über die kioskauslagen mit? O_o

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  13. von Ralf am 07.05.2014 (19:17 Uhr)

    Ich tippe mal Outback. Genau das ist wohl das Problem.

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  14. von Hendrik am 07.05.2014 (19:20 Uhr)

    Ich sage nicht, dass es die nsa sein sollte. Ich sage auch nicht, dass es jetzt schon rechtens ist. Ich bin der Meinung das Internet sollte kein rechtsfreier Raum sein. Unsere Rechte sind eine Kulturleistung, die ich nicht missen möchte. Daran ändert auch deine Polemik nichts!

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  15. von Ralf am 07.05.2014 (19:28 Uhr)

    Da wo ich lebe, ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Mit deiner totalen Überwachung nimmst du mir übrigens u. A. das Recht auf informationelle Selbstbestimmung.

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  16. von m_for_manu am 07.05.2014 (19:33 Uhr)

    Das ist eine Phrase. Das Netz ist und war nie, wirklich zu keinem Zeitpunkt, ein Rechtsfreier Raum. Bitte überlege ein wenig bevor du so etwas daher plapperst. Und das analoge Gegenstück zu dieser generellen Überwachung wäre dass in jedem deiner Räume und in deiner Kloschüssel eine Kamera wäre, welche nach Mustern suchen würde um die Bilder dann mal gleich an die "richtigen" Behörden sendet. Ohne richerlichen Beschluss und Anfangsverdacht.

    Und zum Vortrag: aktuell wird im großen Umfang Recht GEBROCHEN. Lobo will dass unsere Kulturleistung, um deine Worte zu nutzen, eben nicht den Abfluss runtergespült wird. Denk doch mal nach ob du gerade nicht aus versehen auf der Seite stehst, die gar nicht deine Sicht teilt.

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  17. von Ralf am 07.05.2014 (20:03 Uhr)

    „Ihr habt nicht verstanden!“ hätte Lobo besser gesagt. Es ist nur noch ein kleiner Schritt bis zur Kamera im Klo und der automatischen Zahlung von Bußgeld, wenn du irgendwo Scheiße sagst. Ja, auch wenn du es in dein Kopfkissen murmelst.

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  18. von Hendrik am 07.05.2014 (20:19 Uhr)

    Wir sind uns einig, dass es kein rechtsfreier Raum ist. Mein Standpunkt ist zudem, dass es auch jemand geben muss, der dies überwacht und sicherstellt das die Gesetze eines demokratischen Staates nicht gebrochen werden. Ich bin nicht bereit meine Rechte für das Internet aufzugeben. Unsere Meinungsverschiedenheit hat ihre Ursache wahrscheinlich darin, dass ich keine bessere Alternative als Staatsform kenne. Und Überwachung bedeutet nicht automatisch Eingriff. Diese Sichtweise ist mir zu pessimistisch.

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  19. von m_for_manu am 07.05.2014 (21:18 Uhr)

    "Mein Standpunkt ist zudem, dass es auch jemand geben muss, der dies überwacht und sicherstellt das die Gesetze eines demokratischen Staates nicht gebrochen werden."

    Nennt sich Polizei und die darf dich überwachen sobald ein Richter den Beschluss unterschreibt oder Gefahr in Verzug ist (und dann muss ein Beschluss nachgereicht werden). Wie beim Telefon, der Observation oder einer Durchsuchung. Das man einem Erwachsenen (?) so etwas noch erklären muss...

    Und ehrlich gesagt erkläre ich das ganz her nur weil mir bewusst ist dass man nun mal alle mitnehmen muss bei dem Thema. Ich meine: es ist bekannt dass wir rundum belauscht werden und die Regierung versucht es auszusitzen. Und dann kommt so einer wie du und erklärt dass da schon einer im Weltnetz aufpassen muss. Äpfel, Birnen, ... Am Ende trollt hier einer nur ganz gut.

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  20. von Benny Lava am 07.05.2014 (21:18 Uhr)

    Zum Glück gehört den Typen, die da auf solchen Veranstaltungen rumlungern, das Internet nicht. Auch wenn sie davon phantasieren.
    Zu denken, dass die USA nicht das Recht hätten, das Internet zu überwachen, zeugt eigentlich nur von völliger Geschichtsunkenntnis.

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  21. von m_for_manu am 07.05.2014 (21:38 Uhr)

    Und mit Benny Lava kommt der erste richtige Troll. Oder ein mentales Stück Holz. Ich klinke mich aus der Runde aus.

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  22. von Ralf am 07.05.2014 (22:08 Uhr)

    In den USA hat man auch das Recht, den 17 jährigen Nachbarsjungen in seiner Garage hinzurichten und wenn du Pech hast, schickt ein fehlerhafter Algorithmus automatisch eine Drone in deine Garage. Das wird schon nicht passieren, sagst du bestimmt, oder? Erstmal zu Burger King.

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  23. von @deinbier am 07.05.2014 (22:26 Uhr)

    Wer auch nach dem Spenden-Link sucht: https://netzpolitik.org/spenden/

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  24. von 8ff92bddd5f215b0 am 07.05.2014 (22:31 Uhr)

    Saschas Buchempfehlung habe ich mir auf meinen Kindle gezogen...
    https://netzpolitik.org/2014/wir-verschenken-unser-buch-ueberwachtes-netz-der-sammelband-zum-nsa-skandal/

    Ansonsten erhält der Kerl zu viel Aufmerksamkeit.

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  25. von JMK am 07.05.2014 (22:54 Uhr)

    komisch, dass Hendrik nicht unter Klarnamen schreibt aber mehr Kontrolle fordert

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  26. von John am 08.05.2014 (07:36 Uhr)

    So eine Labertasche der Typ. Hab den mal bei Lanz gesehen und da hat er schon keinen vernünftigen Satz rausgekriegt. Total überbewertet der Mann.

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  27. von Mimi SchmidtK am 08.05.2014 (15:18 Uhr)

    Wo ist denn der Ton von Sascha Lobos Rede …?

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  28. von Lea Weitekamp am 08.05.2014 (16:11 Uhr)

    Hallo Mimi SchmidtK, bei mir funktioniert der Ton einwandfrei. Vielleicht irgendwo ein Lautstärkeregler runtergedreht oder so?

    Viele Grüße aus der Redaktion
    Lea

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  29. von Ralf am 08.05.2014 (18:53 Uhr)

    Die Aufforderung zur finanziellen Unterstützung von Internet Lobbyisten finde ich persönlich sehr gut.
    Der Link fehlte mir in dem Artikel leider doch
    https://netzpolitik.org/spenden/#spenden

    und seine Drohung :)

    Lg

    Ralf

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  30. von Anes am 09.05.2014 (22:46 Uhr)

    Die Geschichte des Internet:
    Mitte der 1960er Jahre wurden die Grundlagen gelegt. Es fand ein Wechsel von der militärischen zur akademischen Tätigkeitsfeld statt. Ab 90er begann die kommerzielle Phase des Internet. Ab 2000 kam die Web 2.0
    Aktuell erleben wir das mobile Internetzeitalter, sagen wir Web 3.0.

    Es stellt sich die Frage, wer hat diese Entwicklung vorangetrieben und gestaltet? Netzgemeinde? Medienwissenschaftler? Blogger?

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  31. von Sven am 11.05.2014 (10:13 Uhr)

    Um zu sehen was die Zukunft bringt, muss man einen Blick in die Vergangenheit werfen. Ich denke, dass die Politik genau so ratlos ist wie wir, wenn es darum geht zu entscheiden, wie das Internet "gehandhabt" werden soll.

    Keiner hat eine echte Lösung. Die einen sind für Kontrolle, die anderen strikt dagegen. Eine Spende abzugeben ist leicht, wenn man weiß für was genau das Geld eingesetzt wird, sei es eine Patenschaft, eine Aufforstung, Essen und Medikamente, ...

    Aber selbst hier in einer vermeintlich kleinen Runde gehen die Meinungen und Ansichten schon wieder so weit auseinander, dass Zweifel die Spendenbereitschaft ausbremsen oder im Ansatz ersticken, genau so, wie es auch mit den unterschiedlichen Meinungen passiert.

    Also doch wieder eine politische Instanz schaffen ?
    Aber wollen wir das ?
    Was wollen wir eigentlich ?

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