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Schadsoftware für Mac hebelt Gatekeeper aus und verschickt Screenshots

Schadsoftware für Mac hebelt Gatekeeper aus und verschickt Screenshots

Eine neue Schadsoftware für umgeht die offiziellen Schutzmechanismen und erstellt auf infizierten Computern aus dem Hause Screenshots, die sie dann an zwei Server versendet. Bei dem Schädling handelt es sich um eine Backdoor, die mit einer Entwickler-ID signiert ist und den Gatekeeper von OS X umgehen kann.

Schadsoftware für Mac hebelt Gatekeeper aus und verschickt Screenshots

Laut Cult of wurde die Schadsoftware auf dem Rechner eines afrikanischen Aktivisten auf dem Oslo Freedom Forum entdeckt – einer jährlichen Veranstaltung, bei der es um den Umgang mit autoritären Systemen geht.

Die kürzlich entdeckte Schadsoftware für Mac erstellt Screenshots, speichert diese lokal in einem Ordner und versendet diese. (Screenshot: F-Secure)
Die kürzlich entdeckte Schadsoftware für Mac erstellt Screenshots, speichert und versendet sie. (Screenshot: F-Secure)

Schadsoftware für Mac umgeht Gatekeeper

Insgesamt gelten Macs als verhältnismäßig sicher. Dafür ist in großen Teilen der Gatekeeper verantwortlich. Dieser Sicherheitsmechanismus erlaubt lediglich die Installation von Software, die von Entwicklern mit einer Registrierung bei Apple erstellt wurde. Möchte man als Nutzer andere Programme auf seinem Mac installieren, muss man den Gatekeeper explizit in den Systemeinstellungen deaktiveren. Die nun entdeckte Schadsoftware verfügt kurioserweise über eine Entwickler-ID und umgeht damit den Schutzmechanismus des Mac.

Die Malware mit dem Namen „Backdoor OSX/KitM.A.“ installiert sich als „macs.app“, erstellt laut F-Secure Screenshots, speichert diese in dem Ordner „MacApp“ und sendet sie an fremde Server. Damit besteht die Gefahr, dass vertrauliche Informationen wie Kreditkarten-Daten oder persönliche Dokumente ausgelesen werden.

Schadsoftware für Mac noch nicht weit verbreitet

Nach Einschätzung von F-Secure ist „Backdoor OSX/KitM.A.“ noch nicht besonders weit verbreitet. Das Sicherheitsunternehmen prüft derzeit unter anderem, wie die Schadsoftware überhaupt auf den Mac gelangt ist und warum diese mit einer Entwickler-ID signiert ist.

Bildnachweis für die News-Übersicht: miniyo73  / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA 

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Eine Antwort
  1. von Marcel am 20.05.2013 (20:07 Uhr)

    @Joe: ...weil Du Dir dann nur alle 3 Jahre mal Gedanken um Schadsoftware auf Deinem System machen müsstest?

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