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Atooma macht dein Android-Phone zur Intelligenzbestie

Im Auto SMS vorlesen lassen, nach 22 Uhr stets das stumm schalten: Mit der Atooma lassen sich verschiedenste Situationen festlegen, in denen das mit bestimmten Aktionen reagiert. Der Phantasie sind beim Zusammenstellen von „Wenn... dann“-Szenarien praktisch keine Grenzen gesetzt. Die App hält, was sie verspricht: Sie macht das Smartphone schlauer.

Atooma macht dein Android-Phone zur Intelligenzbestie

Atooma: Bring deinem Android-Phone bei, was du von ihm willst

Viele lieben an Android, dass sich Einstellungen leichter anpassen und individualisieren lassen als bei iOS-Geräten. Eine App namens Atooma will diesen Vorteil noch verstärken: Mit der Anwendung können Nutzer verschiedenste Situationen festlegen, in denen das Smartphone automatisch mit einer bestimmten Aktion reagiert. Beim globalen „Startup World“ Contest in San Francisco pitchten die Macher um die Gunst der Jury – auf den ersten Platz schafften sie es nicht, kamen aber beim Publikum extrem gut an.

Atooma für Android: Spielend einfach "Wenn...dann"-Konditionen festlegen und das Smartphone automatisierte Aktionen durchführen lassen.

Mit wenigen Klicks lassen sich sogenannte "Atoomas" erstellen, dies sind situationsbedingte und automatisch durchgeführte Aufgaben. „Du kannst bestimmte Fälle festlegen (WENN), die bestimmte Aktionen auslösen (DANN)“, beschreiben die Macher selbst ihren Dienst. Einige Beispiele:

  • Sobald das Smartphone per GPS eine bestimmte Geschwindigkeit misst, die auf eine Autofahrt hinweist, werden eingehende SMS automatisch vorgelesen
  • Ist die Batterie nur noch wenig geladen, loggt sich das Smartphone nicht mehr in Netzwerke ein
  • Jeden Abend zur Einschlafzeit der Kinder wird das Smartphone automatisch auf stumm geschaltet

Auch ganze Szenarien sind denkbar:

  • Jedes Mal, wenn man das Büro betritt, schält sich das W-Lan ein, das Smartphone-Hintergrundbild verändert sich und es wird auf Vibrationsalarm umgeschaltet
Atooma: Die gewünschte Aktion einfach auf der Wählscheibe auswählen.

Die Bedienung von Atooma ist einfach, das User Interface intuitiv. Farbige Punkte zeigen die unterschiedlichen Konditionen an, die Nutzer zusammenstellen können. Auch die Aktionen, die dann ausgeführt werden sollen, werden auf diese Weise angezeigt. Nutzer können auf einer nostalgischen Wählscheibe die „Wenn“- und „Dann“-Befehle zusammenstellen.

Jedes erstellte Atooma erhält einen eigenen Namen und wird mit einem Tag versehen; so kann man nicht nur selbst schnell Änderungen vornehmen, sondern auch andere Nutzer können leichter auf passende Atoomas stoßen. Um das Teilen von Atoomas zu ermöglichen, verlangt der Dienst allerdings die Anmeldung mit dem eigenen Google-Account.

Einige mögliche Atooma-Aktionen und wie sie festgelegt werden.

Nutzer können die Android-App bei Google Play herunterladen und bekommen anschließend Schritt für Schritt erklärt, wie sie die Anwendung nutzen können. Ähnliche Anwendungen, aber nicht so schick designt und ohne die Teilen-Funktion, sind Automatelt, Tasker und Locale.

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8 Antworten
  1. von Handy Harry am 25.02.2013 (08:27 Uhr)

    Llama wäre definitiv noch zu nennen.

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  2. von Christian am 25.02.2013 (11:42 Uhr)

    Hört sich interessant an. Werds mal ausprobieren.

    PS: "schält sich das W-Lan ein" ^^

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  3. von s am 25.02.2013 (13:06 Uhr)

    "schält sich das W-Lan ein"

    Dafür benötigt man allerdings noch die Potato-App :/

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  4. von fwasler am 25.02.2013 (13:15 Uhr)

    Das gibt es doch schon lange z.b. mit der App Tasker oder wie schon von Handy Harry genannt Llama

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  5. von homer am 25.02.2013 (13:22 Uhr)

    Hört sich ziemlich gut an, aber die Rechte, die sich die App verlangt sind schon sehr, sehr, sehr weitgehend! Warum muss die App Konten erstellen und neue Passwörter vergeben? Also im Moment schreckt mich diese Art der "Allmacht" zu sehr ein, das möchte ich nicht! Warum geht ihr darauf nicht ein?

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  6. von Jay am 25.02.2013 (13:29 Uhr)

    @homer: Die APP MUSS das nicht machen, aber sie benötigt vermutlich die Berechtigung, es tun zu können, falls du dir eine Automation in der Richtung anlegst (falls es z.B. möglich wäre, für ein Konto für jeden Wochentag ein anderes Passwort einstellen zu lassen. Nur eine spontane Idee, für die die Berechtigung notwendig wäre.)

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  7. von Dude am 26.02.2013 (09:29 Uhr)

    Klingt sehr nach Tasker mit besserem UI

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  8. von Nikolai am 26.02.2013 (10:12 Uhr)

    Auf dem Teaser-Bild ist ein iPhone :)

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